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Holocaust Vergleich

Vergleich der Bank Austria mit Holocaust-Opfern

Die Bank Austria hat bezüglich der Ansprüche von Holocaust-Opfern gegen die damalige Bank Austria AG und ihre damalige 100 % ige Tochter, Creditanstalt AG, einen gerichtlichen Vergleich abgeschlossen, der im August 2001 rechtswirksam wurde.

Dies ist die erste Schadenersatzforderung im Konnex mit dem Holocaust, die bei den US-Gerichten zu einem rechtskräftigen Abschluss geführt wurde. Sie ist darüber hinaus einer von nur zwei Fällen, in denen die Federal Courts eine rechtskräftige Entbindung von weiteren Ansprüchen aus dem Titel "Holocaust" erteilt haben.

Der Vergleich sah 40 Mio. US-Dollar für einen Vergleichsfonds vor (30 Mio. US-Dollar für einen Humanitären Fonds für die Ansprüche jener Holocaust-Opfer, die von Vorgängerinstituten der Bank Austria bzw. der Creditanstalt in der Zeit zwischen 1938 und 1945 geschädigt wurden, als die Nationalsozialisten diese Institute kontrollierten) und weitere 5 Mio. US-Dollar an die Conference on Jewish Material Claims zugunsten österreichischer Holocaust-Opfer.

Weiters sah der Vergleich die Einsetzung einer unabhängige Historikerkommission vor, die einen historischen Bericht über die Politik der Creditanstalt-Bankverein, der Länderbank Wien sowie der Zentralsparkasse Wien im Zeitraum 1933 bis 1946 erstellen und ein permanentes und öffentlich zugängliches Archiv schaffen sollte.

Umfangreicher Bericht vorgestellt
Der Bericht der Historikerkommission wurde am 29. November 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der 2-bändigen und mehr als 2.000 Seiten umfassenden Publikation "Österreichische Banken und Sparkassen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit" hat die internationale und unabhängige Historikerkommission der Bank Austria ihre fünfjährige Arbeit abgeschlossen.

Bank Austria richtete ein öffentliches, historisches Archiv ein
In der Zentrale der Bank Austria in der Wiener Lassallestrasse wurde ein historisches Archiv unter der Leitung von Ulrike Zimmerl errichtet. Forschungen über die österreichische Banken- und Wirtschaftsgeschichte sollen so erleichtert werden.

 Presseaussendung: Historikerkommission stellt umfangreichen Bericht vor