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Wer nachhaltig veranlagt, hilft der Umwelt und kann noch dazu in interessante Unternehmen investieren.

Die Idee wirkt bestechend: Das veranlagte Vermögen von Kapitalgebern trägt dazu bei, dass Unternehmen Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten stärker an einer nachhaltigen Entwicklung ausrichten. Martin Mayer, Head of Discretionary and Advisory Investment Products im Wealth Management der UniCredit Bank Austria, erklärt, wie durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Investmententscheidung ein Nutzen für Investoren und die Umwelt entstehen kann.

Martin Mayer, Head of Discretionary and Advisory Investment Products, Investment Strategy & Solutions, Wealth Management UniCredit Bank Austria
Martin Mayer, Head of Discretionary and Advisory Investment Products, Investment Strategy & Solutions, Wealth Management UniCredit Bank Austria
"Wir verfolgen bei der Auswahl der nachhaltigen Investment-Produkte einen einheitlichen und transparenten Ansatz."

Institutionelle Investoren, wie Pensionsfonds, veranlagen bereits stark nach nachhaltigen Kriterien. Bei Privatanlegern ist das Interesse groß, aber die Summen sind noch gering. Woran liegt das?
Nicht erst seit den Fridays-for-Future-Aktionen erachten es viele Anleger als wichtig, dass Nachhaltigkeitskriterien bei ihrer Veranlagung berücksichtigt werden. Aufgrund der Vielzahl der verfügbaren Produkte ist es für den Anleger nicht immer einfach, zu beurteilen, wie Nachhaltigkeit umgesetzt wird. Wir gehen daher den Weg, sehr transparent darzustellen, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Investmentprodukt als nachhaltig gilt. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der Anleger alle wesentlichen Informationen für seine persönliche Entscheidungsfindung hat.

Die UniCredit Bank Austria baut eine Kollektion an nachhaltigen Produkten auf – nach welchen Kriterien entscheidet sie?
Wir haben bereits seit 2019 eine breite Palette von nachhaltigen Investmentprodukten im Angebot. Für uns ist dabei besonders wichtig, einen einheitlichen und transparent nachvollziehbaren Ansatz zu verfolgen. Dieser gilt für alle nachhaltigen Investmentprodukte, von strukturierten Produkten über Investmentfonds bis hin zur Vermögensverwaltung. Bestimmte Branchen wie z.B. Kohleproduktion oder Rüstungsindustrie sind dabei ausgeschlossen. Bei anderen Branchen verfolgen wir einen sogenannten Best-in-class-Ansatz. Das bedeutet, dass z.B. Energieversorger grundsätzlich in die Portfolios aufgenommen werden können, aber dass innerhalb dieses Sektors jene Unternehmen bevorzugt werden, die nach ökologischen und sozialen Kriterien sowie im Hinblick auf eine korrekte Unternehmensführung (Corporate Governance) besser abschneiden. Neben diesen sogenannten ESG-Kriterien sind natürlich auch die Performance oder die Risikokennzahlen wesentliche Selektionsparameter.

Können Aktionäre durch ihr nachhaltiges Investment etwas aktiv bewirken?
Absolut. Die EU hat ja in ihren Klimazielen definiert, dass bis 2050 der EU-Raum klimaneutral werden soll. Das bedeutet, dass pro Jahr nicht mehr Treibhausgase emittiert werden dürfen als gleichzeitig absorbiert werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen jährlich ca. 180 Mrd. Euro in Klimaschutzmaßnahmen investiert werden. Den Kapitalmärkten kommt dabei eine wesentliche Rolle zu, indem Investitionsströme in diejenigen Unternehmen und Vorhaben gelenkt werden können, die die Klimaschutzziele am besten unterstützen. Insofern hat jeder Anleger durch die Wahl seines Investments die Möglichkeit, zu diesem Ziel beizutragen.

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