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Die UniCredit erwartet, allen voran in Europa, in diesem Jahr steigende Kurse. Niedrige Zinsen und die Aussicht auf wirtschaftliche Erholung bringen Investoren wieder aufs Parkett.

Diese alte Regel wurde zu Jahresende 2020 besonders unter Beweis gestellt. Mit den konkreten Nachrichten zum Impfstoff Anfang November zündeten die Weltbörsen nochmals ein Kursfeuerwerk, vor allem in den konjunktursensitiven Werten, die davor unter Corona besonders gelitten hatten. 2021 wird es nun darauf ankommen, dass die Pandemie unter Kontrolle gebracht und die Wirtschaft wieder hochgefahren werden kann. Die Aktienmärkte setzen jedenfalls voll auf dieses Szenario. Die Notenbanken weltweit verfolgen derweil immer noch eine ultra-lockere Geldpolitik, was die Renditen auch im neuen Jahr relativ tief halten sollte.

Entwicklung Assetklassen

Globale Märkte

Die Kombination aus massiven finanz- und geldpolitischen Maßnahmen und der Hoffnung auf eine weltweite Erholung ab dem zweiten Quartal 2021 stützt Aktien – trotz der hohen Unsicherheit aufgrund des Wiederauflebens von Corona in Europa und den USA. Daher hat die UniCredit Aktien insgesamt in ihrer Anlagestrategie übergewichtet. Auch für die europäischen Börsen ist die UniCredit positiv gestimmt. Kurzfristig werde diese Anlageklasse zwar durch die zweite Corona-Welle belastet, die Geld- und Fiskalpolitik (u.a. Wiederaufbaufonds) sei jedoch äußerst expansiv. Interessant sind die Dividendenrenditen, die deutlich über denen von Staats- und Unternehmensanleihen liegen. US-Aktien werden hingegen als neutral gesehen, da das Pandemie-Management dort eher schlecht läuft und die mögliche fiskalische Klippe der Aufwärtsentwicklung enge Grenzen setzen könnte. In den Schwellenländern könnte die Erholung in China und die Hoffnung auf eine De-Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China mit der Wahl Bidens einen Aufholprozess gegenüber den entwickelten Märkten begünstigen. UniCredit bevorzugt Asien als Region – es gilt jedoch, die Länder und Sektoren in dieser Region sorgfältig zu selektieren.

Anleihen werden durch die stark expansiven Maßnahmen der Zentralbanken unterstützt. Allerdings sind die Bewertungen, insbesondere die der entwickelten Welt, nicht interessant. Europäische Unternehmensanleihen mit Top-Bonitäten werden durch die Käufe der EZB gut unterstützt. Hochverzinsliche Unternehmensanleihen, also solche mit geringerer Bonität, sieht die UniCredit hingegen kritisch. Steigende Ausfallraten, bedingt durch die Pandemie, sind in den aktuellen Bewertungen noch nicht vollständig berücksichtigt. Auch die Anleihenmärkte der Schwellenländer bieten selektive Kaufgelegenheiten, bedingt durch die Suche nach Renditen angesichts des längerfristig niedrigeren Zinsumfelds sowie durch den schwächer werdenden US-Dollar.

Weiters wird erwartet, dass der Goldpreis vor dem Hintergrund niedriger Zinssätze und der monetären Reflationierung der Zentralbanken gut unterstützt bleibt. Darüber hinaus sollte er seine Rolle als „Sicherer Hafen“ immer wieder entfalten können, insbesondere im derzeit unsicheren Umfeld der zweiten Corona-Welle.

Stand 14. Dezember 2020

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Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder -empfehlung dar. Insbesondere ist er kein Anbot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

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