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Wie die Pandemie das Milliardengeschäft von Christie's, Sotheby's und Co verändert hat.

Dass bei Christie’s mit Pablo Picassos „Sitzende Frau am Fenster“ ein Gemälde mit 103,4 Millionen US-Dollar – obwohl das Saalpublikum noch immer fehlte – die magische 100-Millionen-Dollar-Schwelle überschritt, gilt als Zeichen, dass auch der Kunstmarkt voll im digitalen Zeitalter angekommen ist. Sotheby’s verkaufte auf einer „Online-Only“-Auktion ein Werk des russischen Romantik-Malers Iwan Aiwasowski für den Rekordpreis von 2,8 Millionen US-Dollar.

Die großen Auktionshäuser haben die Zahl ihrer Online-Versteigerungen stark angehoben. Mit Erfolg. Denn ein junges, zahlungskräftiges Publikum findet so einen für sie maßgeschneiderten Zugang zu kontemporären Sammelobjekten. Ein handsigniertes Paar „Nike Air Jordan 1s“, die Basketballstar Michael Jordan 1985 gemeinsam mit Nike entworfen hatte, erzielte bei Christie’s bei 560.000 US-Dollar den Zuschlag. Und eine Plastik-Krone des 1997 verstorbenen Rappers Notorious B.I.G. brachte fast 600.000 US-Dollar ein. Nur bei den großen Oldtimer-Auktionshäusern finden die Bieter noch nicht so ganz den Online-Weg zu ihren Chromjuwelen. Ein Ferrari 250 GT Series II Coupé mit einem Schätzwert von 600.000 US-Dollar blieb bei einer Auktion von Bonhams bei 350.000 US-Dollar liegen. Und noch einige weitere Fahrzeuge dieser Top-Sammlerkategorie blieben unter dem Schätzwert.

Vielleicht auch, weil die bei den großen Auktionshäusern angebotene Sammlerkunst schon ins Digitalzeitalter weitergeeilt ist. Eine Arbeit von Mike „Beeple“ Winkelmann beispielsweise brachte bei Christie’s über 69 Millionen US-Dollar und damit eine neue Kunstform in die Schlagzeilen: Kryptokunst. Ein indischer Multimillionär ersteigerte eine digitale Collage aus 5.000 Einzelbildern, die der 39-jährige US- Informatiker und Grafikdesigner die letzten Jahre täglich für seine zwei Millionen Follower auf Instagram gepostet hat. Das Bemerkenswerte daran: es handelt sich nur um einen in einer Blockchain gespeicherten Datensatz, den sich der Sammler nicht einmal an die Wand hängen kann. Welchen Wert Kryptokunst hat oder welche Halbwertszeit sie haben wird, darüber streitet jetzt die Kunstwelt. Tatsache ist jedoch, dass der bislang eher wenig bekannte Herr Winkelmann nach David Hockney und Jeff Koons Platz drei im Ranking der teuersten lebenden Künstler einnimmt.

Die großen Auktionshäuser haben die Zahl ihrer Online-Versteigerungen stark angehoben. Mit Erfolg. Denn ein junges, zahlungskräftiges Publikum findet so einen für sie maßgeschneiderten Zugang zu kontemporären Sammelobjekten. Ein handsigniertes Paar „Nike Air Jordan 1s“, die Basketballstar Michael Jordan 1985 gemeinsam mit Nike entworfen hatte, erzielte bei Christie’s bei 560.000 US-Dollar den Zuschlag. Und eine Plastik-Krone des 1997 verstorbenen Rappers Notorious B.I.G. brachte fast 600.000 US-Dollar ein. Nur bei den großen Oldtimer-Auktionshäusern finden die Bieter noch nicht so ganz den Online-Weg zu ihren Chromjuwelen. Ein Ferrari 250 GT Series II Coupé mit einem Schätzwert von 600.000 US-Dollar blieb bei einer Auktion von Bonhams bei 350.000 US-Dollar liegen. Und noch einige weitere Fahrzeuge dieser Top-Sammlerkategorie blieben unter dem Schätzwert.

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