Die wichtigsten Infos.

Seit wann gibt es die Paralympischen Spiele? Wie heißen die Maskottchen? Welche Disziplinen gibt es? Wir haben die wichtigsten Fakten rund um die Paralympischen Spiele im März 2018 in Pyeongchang in Südkorea zusammengefasst.

Es ist ein weiter Weg, den die Paralympischen Spiele seit ihrer Premiere von 21. bis 28. Februar 1976 gegangen sind – und ein sehr erfolgreicher. Überschaubare 53 Athletinnen und Athleten aus 16 Ländern gingen damals an den Start. 41 Jahre später sind es sagenhafte 670 Athletinnen und Athleten, die von 9. bis 18. März 2018 bei den Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang in Südkorea antreten – und zwar in 80 Medaillenbewerben in den folgenden sechs Sportarten:

  • Ski Alpin
  • Biathlon
  • Skilanglauf
  • Sledge-Eishockey
  • Snowboarding
  • Rollstuhlcurling

Bei den 12. Paralympics mit dabei sind auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Österreich. Unterstützt wird das Österreichische Paralympische Committee wieder von der Bank Austria, die mit ihrem Motto „Gemeinsam für ein besseres Miteinander“ als Partner an Board ist. Fast wie ausgemacht wirkt da das Motto der kommenden Spiele: „Leidenschaft verbindet.“

Interview

Lesen Sie das Interview mit Maga Petra Huber, Generalsekretärin und
Maga Julia Wenninger, zuständig für Games Management und Events beim Österreichischen Paralympischen Committee.

   

Zum Interview

Maskottchen Soohorang und Bandabi.

Soohorang und Bandabi sind die beiden Maskottchen der Winterspiele 2018. Soohorang ist jenes der Olympischen Winterspiele, Bandabi jenes der Paralympics 2018. Sie sollen für die Verbundenheit zwischen Kultur, Sport und Natur sorgen. Soohorang ist ein Weißer Tiger und Bandabi ein Asiatischer Schwarzbär. Auf den ersten Blick sehr verschieden, möchte man meinen. Doch beide sind in der südkoreanischen Kultur wichtige Figuren. Sie sollen vor allem die Verbundenheit mit der Natur symbolisieren.

Soohorang wurde als Motiv gewählt, weil er als Weißer Tiger ein heiliges Tier im asiatischen Kulturkreis darstellt. Zudem besitzt der Tiger eine starke Verwurzelung in der koreanischen Kultur und symbolisiert Vertrauen, Schutz und Stärke. Bandabi wiederum strahlt als Bär Entschlossenheit und Tapferkeit aus. Außerdem ist der Schwarzbär das Symboltier von Gangwon-do, jener Provinz, in der sich der Austragungsort Pyeongchang befindet.

Wettkampfstätten.

Insgesamt neun Locations wurden für die Paralympics 2018 errichtet:

  • Olympiapark Hoenggye: Hier werden die Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten sowie die Siegerehrungen stattfinden.
  • Alpensia Biathlon Center: Dem Namen entsprechend werden hier die Biathlon-Bewerbe abgehalten.
  • Alpensia Nordic Center: Die Sportstätte für den Skilanglauf.
  • Yongpyong Ski Resort: Hier werden alle Ski Alpin-Rennen ausgetragen.
  • Kwandong Hockey Centre und Gangneung Hockey Centre: Wettbewerbsstätten der Sledge Eishockey-Spiele.
  • Gangneung Eishalle: Hier werden die Rollstuhlcurling-Bewerbe abgehalten.
  • Bokwang Phoenix Park: Die Stätte für die Snowboard-Competitions.
  • Und nicht zu vergessen, eine der wichtigsten Locations der Paralympics 2018 ist das paralympische Dorf, in dem sich die Sportlerinnen und Sportler einen Großteil der Zeit aufhalten werden.