Eingereicht von: Verein ARGUMENTO
Projektstart: 2016
Kategorie: Kinder/Jugendliche, Integration/Migration
Social Media: http://www.argumento.at

Die vom Schauspielhaus Wien in Kooperation mit der Armutskonferenz ins Leben gerufene Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ versteht sich als Initiative, welche die Bedeutsamkeit und Zugänglichkeit von Kunst und Kultur für alle Menschen in den Mittelpunkt stellt. Der Verein ARGUMENTO ist für die Koordination sowie Leitung der Aktion im Burgenland zuständig. Vor 14 Jahren wurde der Kulturpass in Wien ins Leben gerufen und ist seit 2016 auch im Burgenland erhältlich und in mehr als 110 Stellen gültig.

Der Verein möchte einen Zugang zu Kunst und Kultur für alle schaffen. Der Kulturpass ist österreichweit gültig, das heißt freier Eintritt wird in jedem an der Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ teilnehmenden Kulturbetrieb und somit in allen Bundesländern gewährt. Das Projekt wächst stetig und zahlreiche Kulturbetriebe, derzeit sind es landesweit 43 Kultureinrichtungen, darunter Museen und Sehenswürdigkeiten, öffnen ihre Türen für Menschen, welche sich den Eintritt nicht leisten können und übernehmen so soziale Verantwortung. Mindestens zwei Prozent des vorhandenen Kartenkontingents stellen unter anderen alle burgenländische Kulturzentren sowie die Oper im Steinbruch zur Verfügung.

Im Burgenland gelten derzeit mehr als 33.000 Personen als armutsgefährdet. Im ersten Jahr, 2016, wurde der Pass burgenlandweit an 2.641 Menschen ausgestellt. Von derzeit 37 Ausgabestellen, die über das ganze Land verteilt sind, wurde der Pass an Personen ausgegeben, welche an der Armutsgrenze leben. Der Pass soll einen Ausstieg aus der sozialen Isolation und einen (Wieder)Einstieg in die Mitte der Gesellschaft ermöglichen.

Leider wurden dem Projekt Kulturpass 2017 keinerlei Förderungen gewährt.

Bei diesem Projekt ist jeder gefordert. Auch Kundinnen und Kunden der Bank Austria und Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter können sich gerne einbringen. Das Projekt kann aktiv beworben werden, damit Barrieren finanzieller Natur abgebaut werden und das Kooperationsnetzwerk stetig wächst.