Eingereicht von: Zander Helmut
Projektstart: 2009
Kategorie: Kinder/Jugendlich, Integration/Migration
Webseite: http://www.kostenlosenachhilfe.at


Das Projekt „kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ hilft Jugendlichen egal welcher Herkunft, welches Alters oder Geschlechts bei schulischen Problemen. Die Nachhilfe erfolgt ausschließlich im Einzelunterricht, um damit eine möglichst hohe Effizienz zu erzielen. Die sehr enge Zusammenarbeit mit den Lehrkörpern diverser Schulen hilft dabei.

Die „kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ wurde im September 2009 von Helmut Zander ins Leben gerufen. Der ursprüngliche Einmannbetrieb zählt derzeit über 90 Freiwillige aus allen Bevölkerungsschichten und Altersstufen, aktuell von 15 bis 84 Jahren. Sie alle helfen in ihrer Freizeit Schülerinnen und Schülern ihre Wissenslücken zu beseitigen. Die kNH gibt es für alle Hauptfächer und den wichtigsten Fremdsprachen.

Der Nachhilfeunterricht erfolgt in Innsbruck in Räumlichkeiten der Seniorenheime und Sozialzentren, die dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. In den anderen Orten wird die Nachhilfe in Schulen oder Räumlichkeiten der Gemeinden durchgeführt.

Bisher konnten über 1.000 Schülerinnen und Schüler in mehr als 13.600 Stunden bei ihren schulischen Problemen unterstützt werden. Unter der Annahme von € 15,- pro Stunde, erwirtschaftete der Verein eine Leistung im Wert von über € 204.000,-. Die kostenlose Nachhilfe erhält keine Förderungen, Subventionen oder sonstige Zuschüsse.

Im Fall eines Gewinnes kommt das Preisgeld des Bank Austria Sozialpreises sozialbedürftigen Jugendlichen zugute und dient der Fortführung und Absicherung des Projekts. Solange das Geld reicht wird 15 bis 20 Schülerinnen und Schülern der Besuch von Ausstellungen, Museen, Schulausflügen und Skiwochen ermöglicht und Integration dadurch verwirklicht. Mit dem Gewinn können bedürftige Schülerinnen und Schüler an kostenpflichtigen Veranstaltungen teilnehmen. Dadurch wären die Schülerinnen und Schüler in der Schule voll integriert.

Die Kundinnen und Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Austria können sich aktiv an dem Projekt beteiligen, indem sie selbst Nachhilfe geben. Dies benötigt keine spezielle Ausbildung. Man setzt einfach vorhandene Kenntnisse ein und kann aus den Schultypen Volks- und Hauptschule, sowie den Neuen Mittelschulen und Gymnasien auswählen. Mit zwei Stunden pro Woche ist einem Kind oder Jugendlichen schon sehr geholfen.