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Deutschsprachförderwochen für Kinder und Jugendliche mit Migrations- oder Fluchthintergrund

Eingereicht von: Volkshochschule Bregenz, Ruth Schmiedberger
Projektstart: 2017 (Finanzierung eines neuen Projekts)
Kategorie: Kinder/Jugendliche, Integration/Migration
Social-Media: http://vhs-bregenz.at/

Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Für Kinder und Jugendliche mit Migrations- oder Fluchthintergrund, die Deutsch nicht als Muttersprache haben, sollen die Sprachförderwochen die Freude an der Sprache wecken. Diese wird durch die Verbindung von klassischem Deutschunterricht mit aktivem und kindgerechtem Erlebnislernen gefördert. So werden Kinder und Jugendliche auf einen guten Start ins Schuljahr vorbereitet, dies führt auch zu einer Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer.

Das Konzept Sprachförderwochen für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache spricht Pflichtschulkinder, besonders Volksschulkinder, als Zielgruppe an. In den letzten drei Ferienwochen, jeweils von Montag bis Freitag am Vormittag, werden die Deutschkenntnisse von Kindern und Jugendlichen verbessert und somit eine Vorbereitung auf die Schule ermöglicht. So lassen sich die Inhalte von klassischem Deutschunterricht mit aktiven Elementen bzw. digitalen und analogen Materialien verbinden. Auch das Erstellen von eigenen Materialien, wie Memorys, Triminos, Bingos, Wortfeldkarten oder Sprachspielen, kommt beim erlebnisorientierten Lernen nicht zu kurz. Das Ziel ist es, jeden Vormittag ein Grammatik- und/oder Wortschatzthema zu erarbeiten und dieses anhand verschiedener Aktivitäten zu verinnerlichen. Ein Beispiel zum Wortschatz Essen: Zuerst wird der Wortschatz aufbereitet, anschließend am Markt eingekauft und schließlich ein Obstsalat zubereitet. Durch dieses spielerische Lernen assoziieren die Kinder  Spaß und Freude an der Sprache.

Künftig könnten bis zu 120 Kinder und Jugendliche von diesem Angebot profitieren, oder als zweite Option könnte ein Kinder- bzw. Jugendtag für bis zu 300 Kinder und Jugendliche angeboten werden. Mit dem Preisgeld kann sichergestellt werden, dass die Kurse auch in Zukunft stattfinden und bedürftigen Familien das Angebot zugutekommt. Durch die Einreichung und eventuelle Prämierung soll die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewürdigt werden. Eine aktive Beteiligung von Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Austria in den Sprachförderwochen ist sehr erwünscht, da für die Exkursionen immer wieder Begleitpersonen gesucht werden und auch bei der Erstellung der Materialien Unterstützung benötigt wird. Denn das Motto dieses Konzepts der VHS Bregenz, das gemeinsam mit der Fach- und Pädagogik-Expertin, Marlis Schedler, erarbeitet und in Bregenz, Lustenau sowie Bezau und Hittisau in Kooperation mit der Stadt und den Gemeinden umgesetzt wird, lautet:

D-ein Deutsch verbessern
E-is essen muss sein
U-nd
T-urnen auch
S-prache spielend lernen
C-hampion werden
H-öchste Zeit