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Betreuung erkrankter Kinder zu Hause 

Eingereicht von: KiB children care, Elke Lehner
Projektstart: 2016
Kategorie: Kinder/Jugendliche
Social-Media: https://www.notfallmama.or.at/

 Ergebnis:
 55,73%

Elke Lehner

Interview mit Elke Lehner

„Gewinner des Bank Austria Sozialpreises Oberösterreich 2018“: Wie hört sich das an? Was war Ihre erste Reaktion?

Das hört sich richtig gut an. Meine Kolleginnen und ich haben sich total gefreut!

Wie haben Sie selbst die letzten Wochen und Tage des Votings erlebt?

Natürlich waren wir sehr gespannt, wie das Ergebnis sein wird und freuen uns sehr, dass uns Organisationen, Freunde und vor allem unsere Mitglieder mitgeteilt haben, dass sie für uns gevotet haben. Alle sagten, dass sie das Projekt „Notfallmama“ extrem wichtig fänden und uns viel Erfolg wünschten.

Beschreiben Sie bitte noch einmal kurz, was das Besondere an ihrem Projekt ausmacht?

Das Besondere ist, dass Familien mit kranken Kindern, die nicht zur Schule oder in den Kindergarten gehen können, ganz spontan geholfen werden kann, indem eine Notfallmama nach Hause kommt, wenn Mama, Papa, Oma, … keine Möglichkeit haben, das Kind zu betreuen.

Wie werden Sie das Preisgeld von 6.000,- EUR konkret für Ihr Projekt einsetzen?

Indem wir finanziell schwache Familien noch mehr individuell unterstützen können und auch dafür, das Projekt noch bekannter zu machen.

Warum ist es aus Ihrer Sicht notwendig, Projekte ins Leben zu rufen, die einen Nutzen für Kinder/Jugendliche/die Gesellschaft stiften?

Unser Leitspruch von Hans Jonas lautet: „Wie wir mit den Kindern heute umgehen, das wird die Welt von morgen prägen.“ – Ich denke, dieser Spruch passt hier perfekt.


Das Projekt

Die Erkrankung eines Kindes stellt eine außergewöhnliche Situation für Familien dar. Es gilt sich die Frage zu stellen wer das Kind zu Hause betreut, wenn die Pflegefreistellung bereits aufgebraucht ist oder ein nicht verschiebbarer Termin ansteht. Nicht alle Eltern haben ein ausreichendes soziales Netz, auf das sie in Notsituationen zurückgreifen können. Aus diesem Grund unterstützt der Verein KiB children care Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder zu Hause mit „Notfallmamas“.

Dabei setzt KiB vermehrt auf das Engagement freiwillig tätiger Personen. Die Zusammenarbeit mit Organisationen, Tagesmüttern und „Leihomis“ ist dabei unverzichtbar. Um das Unterstützungsangebot aber auf Dauer aufrecht zu erhalten, bedarf es noch mehr engagierter Helferinnen und Helfer. KiB als Familienselbsthilfeverein unterstützt Familien nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell. So soll Oberösterreich weit ein für Familien leistbares, unterstützendes Netz für die Versorgung des Kindes zu Hause bei einem Krankheitsfall in der Familie etabliert werden.

Kernziel ist die Unterstützung der Eltern durch eine mobile „Notfallmama“ zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinder, die aufgrund einer Erkrankung den Kindergarten oder die Schule nicht besuchen können, sollen zu Hause gut und liebevoll versorgt werden.

Innovativ an dem Projekt ist, dass ältere Personen, die als Notfallmama tätig sind, jungen Familien nicht nur helfen, sondern auch ihre Erfahrungen und ihr Wissen an diese weitergeben. Die Nachbarschaftshilfe soll so wiederbelebt werden. Jung und Alt können sich so gegenseitig unterstützen und ältere Personen erleben dadurch wieder mehr Familienanschluss. Weiters profitiert sogar das Gesundheitssystem durch insgesamt weniger erkrankte Kinder. Denn Kinder erkranken nicht so häufig, wenn sie die Möglichkeit haben, eine Krankheit ordentlich auszukurieren.

Der zur Fortführung und Absicherung des Projektes benötigte Preis würde allen Familien, die Mitglied bei KiB children care sind, zugutekommen.

Vielfältig bei dem Projekt sind auch die Beteiligungsmöglichkeiten Dritter, wie auch von Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank Austria. Diese können selbst als „Notfallmama“ agieren, oder eben eine in Anspruch nehmen.