Unterstützung und Begleitung für junge Familien bei der Bewältigung des Alltags

Eingereicht von: Caritas der Erzdiözese Salzburg, Manuela Summer
Projektstart: 2018
Kategorie: Kinder/Jugendliche
Social-Media: https://www.caritas-salzburg.at/calimero

Mit dem Projekt Calimero unterstützt die Caritas Salzburg Familien mit Kleinkindern bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres. Calimero versteht sich als zeitgemäße Form der Nachbarschaftshilfe und unterstützt dort, wo nach einer Geburt keine oder nur eingeschränkte Hilfe durch ein soziales Umfeld möglich ist. Freiwillig engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen durchschnittlich zweimal pro Woche, entlasten die Familie und schaffen Freiräume für die Eltern.

Die demografischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen fordern von jungen Familien immer mehr Flexibilität. Lebensstandorte werden gewechselt, Kinder von einem Elternteil alleine großgezogen und Anforderungen, die idealerweise in Großfamilien geteilt werden, müssen ohne helfendes Umfeld alleine geschafft werden. Die freiwilligen HelferInnen von Calimero kommen zu den Familien nach Hause und unterstützen bei der Bewältigung der täglichen Herausforderungen: Sie passen auf das Baby auf, begleiten bei Arztterminen oder spielen mit den Geschwisterkindern. Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas begleiten Freiwillige und Familien, beraten und helfen bei der Vermittlung zu Netzwerkpartnern.

Das Ziel von Calimero ist es, junge Familien nicht alleine zu lassen und vor allem präventiv anzusetzen. Mit liebevoller Unterstützung und Begleitung ist das Risiko einer Überforderungen wesentlich geringer und die Chance für mehr Ausgeglichenheit in den Familien höher. Calimero ist unterstützend tätig, kann jedoch keine psychologische Betreuung oder professionelle Sozialarbeit ersetzen. 

Die Familien leisten mit einer Monatspauschale von 55 Euro einen wertvollen Beitrag zur Sicherung des Angebots, zur Abdeckung der Unfall- und Haftpflichtversicherung sowie der Schulungskosten für die Freiwilligen. Wenn Familien für den Selbstbehalt in Form der Monatspauschale nicht aufkommen können, ist eine soziale Staffelung möglich, die durch den Erhalt des Preisgeldes vielen Eltern mit Babys zugutekommen könnte: Für bis zu 15 einkommensschwache Familien könnte eine Unterstützung durch Calimero gewährleistet werden und bis zu 15 Freiwillige könnten eine Fortbildung erhalten. Der Sozialpreis würde demnach zur Fortführung und Absicherung des Projektes dienen.

Um das Projekt Calimero weiterzuführen, werden Spendengelder benötigt. Von besonderem Wert sind auch Zeitspenden von Freiwilligen, die beim Projekt mit dabei sein möchten. Voraussetzung dafür ist ein gutes Gespür im Umgang mit Babys und Kleinkindern, die Bereitschaft zur Fortbildung, ein einwandfreier Leumund und durchschnittlich ein bis zweimal Zeit pro Woche. Die Caritas lädt auch alle Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Austria herzlich ein, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen.