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Neue Patenschaft für SOS Kinderdorf

Im SOS-Kinderdorf in Seekirchen freut sich eine weitere Familie über eine neue Hauspatenschaft.
Damit setzt die Bank Austria ihr Engagement nach zehn Jahren fort.

„Zuhause“ ist nicht nur ein Ort, sondern auch ein Gefühl: das Gefühl von Geborgenheit und Wärme. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht mehr bei ihnen leben können, finden dieses Gefühl in den SOS-Kinderdörfern. Seit 2008 unterstützt die Bank Austria die SOS-Kinderdörfer in Österreich durch die Übernahme von Hauspatenschaften. Damit werden den Kindern der Unterhalt des täglichen Lebens und die Finanzierung zusätzlicher Anschaffungen ermöglicht, die sonst im Budget keinen Platz finden. Zum Beispiel Spielgeräte und therapeutisches Material.

In jedem der mittlerweile 11 Dörfer hat die Bank Austria die Patenschaft für eine Familie übernommen, die aus einer Kinderdorfmutter oder einem Kinderdorfvater und 3-7 Kindern besteht.

   

Patenschaft in Salzburg verlängert

Nun hat die Bank Austria nach den ersten 10 Jahren die Patenschaft im SOS-Kinderdorf Seekirchen in Salzburg weiter verlängert. Nachdem die Kinder erwachsen geworden sind und sich die Kinderdorf-Mutter zur Ruhe gesetzt hat, wird ab sofort eine Familie mit sechs Kleinkinder im Alter zwischen vier und neun Jahren unterstützt.

„Es macht uns sehr stolz, dass unsere langfristige regionale Partnerschaft mit dem SOS-Kinderdorf derart erfolgreich war und die Kinder einer ganzen Kinderdorf-Familie sicher den Weg ins Erwachsenenleben gefunden haben. Daher erneuern wir unsere Partnerschaft, um so auch dieser SOS-Kinderdorf-Wohngruppe mit ihren sechs kleinen Kindern helfen zu können, den Lebensunterhalt noch besser abzusichern“, zeigt sich Landesdirektor Firmenkunden der UniCredit Bank Austria in Salzburg, Christian Profanter, stolz. Beim Besuch im Kinderdorf freuten sich die Kinder über die mitgebrachten Geschenke der UniCredit Bank Austria und luden ihre neuen Hauspaten gleich zu einem gemeinsamen Malnachmittag ein.

Christian Profanter hält eine Urkunde in der Hand

Über das SOS-Kinderdorf Seekirchen

11 Familien mit fünf bis sieben Kindern leben im SOS-Kinderdorf in Seekirchen, unter der Leitung von Mag. Wolfgang Arming. Für über 50 Kinder und Jugendliche ist das der einzige Grundstein für eine positive Zukunft. Denn nur noch wenige Kinder, die in den Dörfern leben sind Waisenkinder. Vielmehr sind es Kinder, die in ihren Herkunftsfamilien aus unterschiedlichen Gründen nicht aufwachsen können. Aufgrund oft traumatischer Erlebnisse benötigen sie besondere Aufmerksamkeit, Betreuung und Therapien, um später einmal ein selbstständiges Leben führen zu können. Weil das auch für Kinder und Jugendliche jenseits europäischer Grenzen gilt, macht sich SOS-Kinderdorf aktuell besonders für Kinder auf der Flucht stark.

Bank Austria Spendenaktionen

Die Bank Austria fördert SOS-Kinderdorf auch immer wieder durch Spendenaktionen. So hat sie 2016 im Rahmen des 30 jährigen Jubiläums des C.A.S.H Handelsforums 30 Kindern aus österreichischen SOS-Kinderdörfern je eine Woche Urlaub am Bauernhof inklusive Betreuung geschenkt.

Robert Zadrazil, CEO der Bank Austria
„In der Bank Austria hat die Förderung von Sozialprojekten eine lange Tradition. Über viele Jahre und Jahrzehnte ist das zu einem wichtigen, gewachsenen Teil unserer Unternehmenskultur geworden. Viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen diese Initiativen zusätzlich durch private Spenden und ehrenamtliche Tätigkeit. Als eine der führenden heimischen Großbanken wollen wir etwas von unserem Erfolg an die Gesellschaft zurückgeben – und genau das tun wir durch unsere Kooperation mit renommierten karitativen Organisationen wie dem SOS-Kinderdorf."

Als Bank Austria Kundin und Kunde können auch Sie SOS-Kinderdorf-Familien unterstützen. Mit CashBack Online erhalten Sie beim Online Shopping einen Teil der Einkaufssumme als bares Geld zurück, welches sie direkt und bequem an SOS-Kinderdorf spenden können. Mehr dazu erfahren Sie hier .

Wenn Sie mehr über SOS-Kinderdorf erfahren möchten, lesen Sie weiter oder besuchen Sie die Website des SOS-Kinderdorf

Freude und leuchtende Kinderaugen

Auch die Bank Austria Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in das soziale Engagement für SOS-Kinderdorf stark eingebunden. Zum einen helfen sie durch finanzielle Spenden. So konnte das Clearing-House Salzburg für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge dadurch generalsaniert und neugestaltet werden, dass Bank Austria Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Erwerb symbolischer Bausteine oder die Auszahlung von Urlaubstagen insgesamt rund 45.000 Euro spendeten. Zum andern leisten sie auch ehrenamtliche Unterstützung.

   

Drei Kinder umarmen sich
In vielen Bundesländern bestehen mittlerweile enge persönliche Kontakte zwischen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und SOS-Kinderdorf-Familien. Durch regelmäßige Besuche, gemeinsame Ausflüge und Geschenke für die Kinder werden diese Kontakte stetig gepflegt. Das führt nicht nur zu strahlenden Kinderaugen, sondern auch zu viel Freude bei allen Erwachsenen.
Über SOS-Kinderdorf Österreich

SOS-Kinderdorf ist ein privates, weltweites, konfessionell und politisch unabhängiges Sozialwerk. Es wurde 1949 von Hermann Gmeiner für sozial benachteiligte und verwaiste Kinder in Innsbruck gegründet und mit dem Bau des ersten SOS-Kinderdorfes in Imst/Tirol in die Tat umgesetzt.

"Ich habe eines Tages dieses Schicksal der Kinder nicht mehr ertragen und glaubte, es muss einen anderen Weg geben, diesen Kindern zu helfen." Hermann Gmeiner, Gründer des SOS-Kinderdorf
Ziel von SOS-Kinderdorf ist es, Kindern, die ohne Eltern aufwachsen müssen, ein neues langfristiges Zuhause, die Wärme und Geborgenheit einer Familie sowie eine gute Ausbildung zu geben - als Basis für eine geglückte Kindheit bzw. Jugend mit Perspektiven für eine hoffnungsvolle Zukunft. Die Kinder und Jugendlichen werden bis zur Selbständigkeit betreut. Zahlreiche neue pädagogisch-therapeutische und präventive Angebote und Programme bieten jungen Menschen und Familien in Krisen auch kurz- und mittelfristig Betreuung und Beratung an.

Die SOS-Kinderdorf-Idee beruht auf vier einfachen Prinzipien, die bis heute die SOS-Kinderdörfer um die ganze Welt begleiten: "Mutter, Geschwister, Haus, Dorf". Jedes Kind soll unter einem Dach mit einer Mutter/Vater/Eltern und Geschwistern in einer Dorfgemeinschaft aufwachsen. Eine Idee, die seit mehr als fünf Jahrzehnten weltweit funktioniert, unabhängig von Gesellschaft, Kultur und Religion.
Derzeit werden in Österreich in 11 SOS-Kinderdörfern, 22 Jugend-Wohngemeinschaften, zwei Flüchtlingsprojekten und sechs Nachbetreuungsstellen 1.340 junge Menschen betreut. Mehr als 3.500 werden kurz-/mittelfristig in neun Kinderwohngruppen (Krisenpflegeplätze), vier Arbeitsprojekten, fünf Beratungsstellen/Ambulatorien, acht Kindergärten und einem medizinischen Zentrum ("Bienenhaus") betreut und unterstützt.