Sonderausstellungen im Sommer

Zhou Shaohua

16.8. – 23.9.2018

Das Reich der Mitte mitten im Bank Austria Kunsforum in Wien: Von 16. August bis 23. September 2018 bietet das Bank Austria Kunstforum Wien einen umfassenden Rückblick auf das künstlerische Schaffen von Zhou Shaohua in den letzten 30 Jahren. Der bekannte chinesische Maler und Kunstkritiker widmet sich der Evolution der chinesischen Tuschemalerei von der traditionellen zu einer modernen Form. Der Eintritt ist frei.

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Andy Denzler
The Dark Corner of the Human Mind

18.8. – 6.9.2018

Andy Denzler wurde 1965 in Zürich geboren und lebt und arbeitet dort. Denzlers Werk ist auf den ersten Blick erkennbar; seine Gemälde haben einen ganz unverwechselbaren Charakter. Der Künstler bringt seine Szenen, sorgsam geplant und vorkonstruiert in Photographien und Montagen, in alla-prima Manier auf die Leinwand und „entwickelt“ dann das Bild durch das Verwischen der noch nassen Ölfarbe in einer schnellen, meist horizontalen Bewegung über die Bildfläche.

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SEO

19.8. – 6.9.2018

Die koreanische Künstlerin SEO hat in Ihren Arbeiten stets das Thema der Globalisierung und deren Auswirkungen auf die Umwelt, Kultur und den Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Zuletzt hat SEO ihr Augenmerk auf die neue Bedeutung unserer Medien- und Informationsgesellschaft sowie deren transformative Wirkung auf die Wahrnehmung der Realität und des Lebensraumes gesetzt.

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Bank Austria Kunstforum

Adresse:
Freyung 8, 1010 Wien

Öffnungszeiten:
Täglich 10.00 bis 19.00 Uhr
Freitags 10.00 bis 21.00 Uhr

Kommende Ausstellung 

Japonismus

Faszination Japan

Monet. Van Gogh. Klimt.

10. Oktober 2018 bis 20. Jänner 2019

Die Herbstausstellung des Kunstforums 2018 widmet sich der „Japomanie“ – der Begeisterung der westlichen Welt für die Ästhetik und die Bilderwelt des Fernen Ostens. Sie verfolgt die Entwicklung von der Faszination für das Fremdartige, Neue, von den Anfängen in den 1860er Jahren bis weit nach der Jahrhundertwende, bis zu dessen Amalgamation in das Formenvokabular der westlichen Malerei, den Einfluss seiner Ästhetik auf die Entwicklung der Moderne um 1900.

Die Ausstellung zeigt Gemälde und Druckgraphik, aber auch Objekte und Möbel, und stellt die von fernöstlicher Ästhetik beeinflussten Europäischen Werke von Claude Monet über Edgar Degas zu Gustav Klimt oder Henri de Toulouse-Lautrec, den Nabis und dem Blauen Reiter, den Japanischen Holzschnitten, Paravents und Objekten gegenüber. An die 100 Exponate aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen geben einen breiten Überblick über das in ganz Europa verbreitete Phänomen des „Japonismus“ vom späten 19. Jahrhundert bis zum Beginn der Avantgarden.

Über das Bank Austria Kunstforum

Das Bank Austria Kunstforum Wien ist mit einer jährlichen Besucheranzahl von 250.000, eine weltweit einzigartige Anlaufstelle für Kunst der Klassischen Moderne und die Avantgarden der Nachkriegszeit.

Bedeutende Museen präsentieren in den Wechselaustellung ihre Werke ebenso wie private Sammler. Die private Institution vereint die großen Namen der Kunst, wie van Gogh, Miró, Cézanne, Picasso, Kandinsky, Chagall, Warhol und Lichtenstein und zeigt seit 2000 auch Ausstellungen zeitgenössischer Künstler.

2012 hat das Bank Austria Kunstforum Wien die Leitung der über 9.000 Werke umfassende Bank Austria Kunstsammlung übernommen. Zu den Highlights der Sammlung zählen Arbeiten von Ferdinand Georg Waldmüller, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Maria Lassnig, Christian Ludwig Attersee, Arnulf Rainer, Franz West, Herbert Brandl und Erwin Wurm. In den letzten Jahren wurde der Sammelschwerpunkt vermehrt auf neue Medien verlagert, insbesondere die Fotografie. Zudem wird der Kunst der CEE-Länder verstärkt Augenmerk geschenkt. Die Schwerpunkte der Sammlung bzw. die laufende Sammlungstätigkeit schlagen sich gleichzeitig vermehrt im Ausstellungsprogramm nieder.