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27.07.2005

Ergebniszahlen zum 1. Halbjahr 2005:
Bank Austria Creditanstalt steigert Gewinn um 59 Prozent

  • Gewinn nach Steuern auf 453 Millionen Euro erhöht
  • BA-CA in allen Geschäftsfeldern deutlich verbessert
  • BA-CA hebt Ergebnisziel auf 1,1 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern
  • Sehr gute Entwicklung nach der strategischen Neuausrichtung der BA-CA im Jahr 2001 als Kompetenzcenter für Österreich und Osteuropa setzt sich fort

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat im ersten Halbjahr 2005 ihr Ergebnis gegenüber dem 1. Halbjahr 2004 deutlich verbessert. Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen ist um 168 Millionen Euro oder 58,9 Prozent auf 453 Millionen Euro gestiegen (1. Halbjahr 2004: 285 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern (ROE) hat sich von 9,4 auf 13,4 Prozent verbessert, obwohl sich die bereits starke Eigenkapitalausstattung der BA-CA nochmals um 6,7 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro (Eigenkapital ohne Fremdanteile) erhöht hat. Die Kosten/Ertrags-Relation hat sich ebenfalls verbessert - und zwar von 64,7 auf 61,2 Prozent.

BA-CA Vorstandsvorsitzender Erich Hampel: "Wir haben im ersten Halbjahr ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt und liegen deutlich über unseren Erwartungen. Wir erhöhen daher unser  Ergebnisziel für das Gesamtjahr." Die BA-CA hat ursprünglich für 2005 einen Gewinn vor Steuern von einer Milliarde Euro eingeplant. Dieses Ziel hebt sie nun auf 1,1 Milliarden Euro an (ohne Erlöse aus dem Verkauf der Investkredit).

Zur Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2005 haben alle Geschäftsfelder der Bank beigetragen. Das Geschäftsfeld CEE (Zentral- und Osteuropa) hat das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum 1. Halbjahr 2004 deutlich um 52,7 Prozent auf 201,9 Millionen Euro gesteigert. Das Geschäftsvolumen der CEE-Tochterbanken gemessen an der Bilanzsumme ist gegenüber 31. Dezember 2004 ebenfalls kräftig – und zwar um 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Euro – gewachsen. Das gesamte Netzwerk der BA-CA in der Region Zentral- und Osteuropa umfasst bereits über 1.000 Niederlassungen in elf Ländern. Die Bank betreut in der Region über 4,7 Millionen Kunden. Über die HVB Group haben die Kunden der BA-CA zudem Zugang zu den Märkten in Russland, der Ukraine, den baltischen Ländern und allen internationalen Finanzzentren. Gemeinsam ist die Gruppe wieder zur größten Bank in Zentral- und Osteuropa mit einer Bilanzsumme von 35,5 Milliarden Euro (inklusive BA-CA Leasing) aufgestiegen.

Auch in Österreich hat sich das Geschäft gut entwickelt. "Wir konzentrieren uns voll auf das Kundengeschäft und legen einen großen Schwerpunkt auf Beratung und Betreuung. Unsere Mitarbeiter leisten hierbei ausgezeichnete Arbeit und das zeigt sich in den Zahlen", so Hampel. Insgesamt konnte das Ergebnis nach Steuern im österreichischen Kundengeschäft im Vergleich zum 1. Halbjahr 2004 um 34 Prozent auf 203,9 Millionen Euro verbessert werden. Sehr erfolgreich hat auch der Bereich International Markets gearbeitet: Das Ergebnis nach Steuern stieg dort um 82,8 Prozent auf 67,1 Millionen Euro.

Die Bilanzsumme der BA-CA lag zum 30. Juni 2005 bei 154,5 Milliarden Euro, um 5,4 Prozent über dem Jahresende 2004 (31.12.2004: 146,5 Milliarden Euro). Das Kundengeschäft ist erneut deutlich gewachsen. Der Personalstand der BA-CA Gruppe belief sich zum 30. Juni 2005 auf 30.336 Mitarbeiter (30.6.2004: 29.429 Mitarbeiter).

Erfolgsstory seit der Neuausrichtung 2001
"Wir haben die Bank im Jahr 2001 im Zuge des Zusammenschlusses mit der HVB Group völlig neu ausgerichtet. Wir sind nun voll auf unsere Kernmärkte in Österreich und Osteuropa konzentriert und hervorragend positioniert. Keine andere Bank kann ihren Kunden in dieser Region im Herzen Europas ein derart dichtes Netzwerk mit einem derart dichten Produktangebot anbieten", so Hampel. "Und diese klare Strategie, dieser klare Kurs, den wir seit 2001 fahren, schlägt sich auch im Geschäftserfolg nieder. Die BA-CA ist heute so profitabel und kapitalstark und auch so wertvoll wie nie zuvor."

Vom Halbjahr 2000 bis zum Halbjahr 2005 haben sich die Kennzahlen der BA-CA signifikant verbessert: Die Marktkapitalisierung - also der Wert des Unternehmens - hat sich von 6 auf über 12 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Das Betriebsergebnis hat sich verdreifacht. Das Eigenkapital hat sich um knapp 60 Prozent auf über 7 Milliarden Euro erhöht. Trotzdem ist der ROE besser als vor 5 Jahren und die C/I-Ratio deutlich niedriger. Zudem ist die BA-CA als Arbeitgeber enorm gewachsen und beschäftigt heute mehr als 30.000 Mitarbeiter. 2000 waren es noch 19.000.

Hampel: "Das britische Wochenmagazin 'The Economist' hat uns kürzlich als 'Banken-Juwel' bezeichnet. Ich nehme dieses Kompliment gerne an und gebe es weiter an unsere 30.000 Mitarbeiter, die ausgezeichnete Arbeit leisten, und natürlich an unsere Kunden, die uns seit vielen Jahren die Treue halten. Ohne die gute Beziehung zu unseren Kunden hätten wir uns in den vergangenen 5 Jahren nicht annähernd so erfreulich entwickelt."


Der Halbjahresabschluss 2005 der BA-CA im Detail

Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die BA-CA hat den Zinsüberschuss gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 um 8,2 Prozent auf 1.282 Millionen Euro gesteigert (2004: 1.185 Millionen Euro). Das Kreditrisiko blieb mit 208 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (2004: 207 Millionen Euro). Der Zinsüberschuss nach Kreditrisiko lag demnach mit einem Plus von 9,8 Prozent bei 1.074 Millionen Euro (2004: 978 Millionen Euro). 

Der Provisionsüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent auf 666 Millionen Euro gestiegen (2004: 615 Millionen Euro). Gut entwickelt hat sich das Handelsergebnis: Es hat sich deutlich um 30,4 Prozent auf 118 Millionen Euro erhöht (2004: 91 Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand ist um 4,6 Prozent auf 1.271 Millionen Euro gestiegen (2004: 1.215 Millionen Euro). Zurückzuführen ist dies auf  Kurseffekte, das Wachstum in CEE sowie auf Veränderungen im Konsolidierungskreis.

Das Betriebsergebnis ist um 31 Prozent auf 598 Millionen Euro gestiegen (2004: 456 Millionen Euro). Das Finanzanlageergebnis beträgt 15 Millionen Euro (2004: 8 Millionen Euro). Somit hat die BA-CA ein Ergebnis vor Steuern von 611 Millionen Euro erzielt und liegt um 43 Prozent über dem Vorjahr (2004: 427 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen konnte sogar um 58,9 Prozent auf 453 Millionen Euro gesteigert werden (2004: 285 Millionen Euro).

Diese Ergebnisverbesserung wirkt sich folgendermaßen auf die Finanzkennzahlen aus:

  • Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern (ROE) hat sich auf 16,8 Prozent verbessert (2004: 13,3 Prozent).
  • Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern stieg auf 13,4 Prozent  (2004: 9,4 Prozent).
  • Die Cost/Income-Ratio hat sich von 64,7 Prozent auf 61,2 Prozent verbessert.
  • Der Gewinn pro Aktie hat sich von 1,94 Euro auf 3,09 Euro erhöht.
  • Die Risk/Earnings-Ratio (Kreditrisiko in Prozent des Zinsüberschusses) hat sich von 17,4 Prozent auf 16,2 Prozent verbessert.
  • Die Kernkapitalquote (Tier 1 Ratio) beträgt 7,85 Prozent, nach 7,59 Prozent zum 30. Juni 2004.

Das Ergebnis der Geschäftsfelder

Die BA-CA weist ihr Ergebnis in fünf Geschäftsfeldern aus: Zentral- und Osteuropa (CEE), Privatkunden Österreich, Firmenkunden Österreich, Großkunden und Immobilien, International Markets. Dazu kommt das Corporate Center.

Zentral- und Osteuropa

Die Bankentöchter der BA-CA in Zentral- und Osteuropa (CEE) haben ihr Ergebnis nach Steuern auf 232,5 Millionen Euro deutlich gesteigert (2004: 184,2 Millionen Euro). Nach Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten verbleibt im Geschäftsfeld CEE ein Ergebnis nach Steuern von 201,9 Millionen Euro, nach 132,2 Millionen Euro im 1. Halbjahr des Vorjahres. Dies entspricht einem Anstieg von 52,7 Prozent. Der ROE nach Steuern liegt bei 20,6 Prozent (2004: 16,4 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist von 58 Prozent auf 54,3 Prozent gesunken.

Das Geschäftsfeld Privatkunden Österreich hat im ersten Halbjahr 2005 ein Ergebnis nach Steuern von 67,5 Millionen Euro erzielt, das um 23,9 Prozent über der Vergleichsperiode des Vorjahres liegt (2004: 54,5 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern beträgt 15,1 Prozent (2004: 14,6 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist auf 77,5 Prozent gesunken (2004: 80 Prozent).

Das Geschäftsfeld Firmenkunden Österreich hat im ersten Halbjahr 2005 ein Ergebnis nach Steuern von 16,8 Millionen Euro erzielt, das um 66,3 Prozent über dem Vorjahr liegt (2004: 10,1 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern liegt bei 3,6 Prozent (2004: 2,2 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 62,3 Prozent (2004: 60,7 Prozent). In diesem Geschäftfeld hat das Management der BA-CA ein umfangreiches Arbeitsprogramm entwickelt, um das Ergebnis nachhaltig zu verbessern.

Das Geschäftsfeld Großkunden und Immobilien hat ein Ergebnis nach Steuern von 119,6 Millionen Euro erzielt, das um 36,5 Prozent über dem Vorjahr liegt (2004: 87,6 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern liegt bei 16,2 Prozent (2004: 11,7 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 42,6 Prozent (2004: 49,1 Prozent).

Das Geschäftsfeld International Markets hat ein Ergebnis nach Steuern von 67,1 Millionen Euro erwirtschaftet und liegt damit um 82,8 Prozent über dem Vorjahr (2004: 36,7 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern liegt bei 53,7 Prozent (2004: 36,1 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 55,4 Prozent (2004: 59,3 Prozent).

Im Corporate Center hat die BA-CA ein Ergebnis nach Steuern von 21,9 Millionen Euro verbucht (2004: minus 4,7 Millionen Euro).

Die Darstellung in der Geschäftsfeldrechnung der HVB Group

Der Gewinn vor Steuern, den die BA-CA erzielt hat, fließt folgendermaßen in die Geschäftsfeldrechnung der HVB Group ein: Die 611 Millionen Euro werden zunächst durch kalkulatorische Refinanzierungskosten sowie andere Konsolidierungseffekte reduziert. Es verbleiben 531 Millionen Euro. Dieser Betrag wird dann den Geschäftsfeldern der HVB Group zugeteilt: dem Geschäftsfeld Österreich und CEE 452 Millionen Euro, Corporates & Markets 76 Millionen Euro und Sonstige 3 Millionen Euro.

Die Bilanz

Die Bilanzsumme der BA-CA ist gegenüber dem Jahresende 2004 um 5,4 Prozent auf 154,5 Milliarden Euro (31. Dezember 2004: 146,5 Milliarden Euro) gestiegen. Ein Plus gab es vor allem im Kundengeschäft, bei den Finanzanlagen und im Handelsgeschäft:

Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen an Kreditinstitute bei 23,8 Milliarden Euro auf gleichem Niveau geblieben (2004: 24,0 Milliarden Euro). Die Handelsaktiva sind um fünf Prozent auf 19,5 Milliarden Euro gestiegen (2004:18,6 Milliarden Euro). Die Forderungen an Kunden haben sich um 5,8 Prozent auf 86,0 Milliarden Euro erhöht (2004: 81,3 Milliarden Euro). Die Finanzanlagen sind um 8,2 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro gestiegen (2004: 17,3 Milliarden Euro).

Auf der Passivseite ergibt sich folgendes Bild: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 8,7 Prozent auf 43,4 Milliarden Euro gestiegen (2004: 39,9 Milliarden Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind um 4,5 Prozent auf 60,4 Milliarden Euro gestiegen (2004: 57,9 Milliarden Euro). Die verbrieften Verbindlichkeiten haben sich um 2,5 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro erhöht (2004: 19,6 Milliarden Euro). Das Eigenkapital (einschließlich der Anteile im Fremdbesitz) ist um 7,1 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro gestiegen (2004: 7,1 Milliarden Euro).

 Charts zur Presseaussendung

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle
Martin Hehemann, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 57007; E-Mail: martin.hehemann@ba-ca.com 
Ildiko Füredi-Kolarik, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 56102; E-Mail: ildiko.fueredi@ba-ca.com