19.05.2005

BA-CA Hauptversammlung 2005:
Unternehmenswert der BA-CA um 75 Prozent gesteigert

  • Die BA-CA erreicht  eine Marktkapitalisierung von rund 11 Milliarden Euro
  • "BA-CA ist ein Wachstumswert" - Aktie 2004 um 64,2 Prozent gestiegen

"Die Marktkapitalisierung der BA-CA hat sich im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Bei einem Kurs von 75 Euro ist die Bank 11 Milliarden Euro Wert, um 75 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die BA-CA ist damit das wertvollste börsennotierte Unternehmen Österreichs", so Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) in seinem heutigen Eingangsreferat vor Aktionären bei der Hauptversammlung (HV).

Die Aktionäre der BA-CA können sich über eine enorme Wertsteigerung der Aktie freuen: Der Kurs der BA-CA Aktie ist im Verlauf von 2004 um 64,2 Prozent gestiegen und hat bis zum Ende des 1. Quartals weiter um 14 Prozent auf 76 Euro zugelegt. Seit der Emission beträgt die Kurssteigerung 156 Prozent. Gemessen an der Kursentwicklung in diesem Zeitraum ist die BA-CA die erfolgreichste europäische Bankaktie. Zum Vergleich: der ATX stieg im gleichen Zeitraum um 95,4 Prozent, der Dow Jones EuroStoxx / Banken um 28,3 Prozent. Hampel: "Der Börsegang war ein voller Erfolg. Die Bank expandiert. Die Bank schafft Wert".

"In dieser Kursentwicklung ist selbstverständlich zum Teil auch die Gewinnerwartung für die nächsten Jahre enthalten. Unser oberstes Ziel ist: Wir wollen nachhaltig Wert schaffen und werden diese Erwartungen erfüllen. Wert schaffen heißt für uns rentabel wachsen", so der BA-CA Chef.

Rentabel wachsen will die BA-CA in Österreich und in Zentral- und Osteuropa: "CEE ist der dynamische Wachstumsträger, aber Österreich kann durchaus einen wesentlichen Beitrag zum Ergebniswachstum bringen. Und wir werden kräftig weiter daran arbeiten", sagt Hampel.

"Im Jahr 2004 sind wir mit unseren Projekten zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Effizienz einen großen Schritt weiter gekommen, und 2005 haben wir noch viel vor", so Hampel weiter. Mit dem mehrjährigen Programm "fit for sales" oder der Auslagerung von Back-Office Aktivitäten wie dem Zahlungsverkehr und der Abwicklung will sich die Bank im heimischen Kundengeschäft noch stärker auf den Kundenbedarf ausrichten und den aktiven Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen forcieren. Das Dienstrecht 2005 hat die Weichen im Personalmanagement für mehr Leistungsgerechtigkeit und mehr Leistungsfähigkeit gestellt.

In Zentral- und Osteuropa sieht Hampel durch die stärkere Vernetzung der Tochterbanken noch hohes Ertragspotenzial im cross-border business: "Das Projekt Cross Border Client Group" hat das Ziel das gesamte Kundenpotenzial in der HVB Group zu mobilisieren. Insgesamt hat die Gruppe rund 100.000 Kunden, die Tochterunternehmen in einem anderen Land haben, indem die Bank auch aktiv ist.

Offen für Akquisitionen
"Wir werden weitere expandieren und sind für Akquisitionen offen", sagt Hampel mit einem Blick nach Zentral- und Osteuropa, "mit dem Kauf der serbischen Eksimbanka und der bulgarischen Hebros Bank haben wir 2004 unsere Position in Zentral- und Osteuropa weiter ausgebaut. In Bulgarien haben wir unser Ziel, 10 Prozent Marktanteil zu erreichen, erreicht."

Gutes Ergebnis in Jahr 2004 - Optimistisch für das Jahr 2005
Die BA-CA hat im Jahr 2004 den Jahresüberschuss ohne Fremdanteile um 36 Prozent auf 602 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern hat sich um 29 Prozent auf 836 Millionen verbessert. "Unser Jahresziel von 750 Millionen vor Steuern, das wir Anfang 2004 öffentlich bekannt gegeben haben, konnten wir damit deutlich übertreffen", so Hampel. Der Gewinn pro Aktie ist um 20 Prozent auf 4,09 Euro gestiegen. Der Vorstand der Bank schlägt vor, die Dividende von 1,02 Euro je Aktie auf 1,50 Euro je Aktie zu erhöhen. Das entspricht einem Ausschüttungsbetrag von 220,5 Millionen Euro und einer Ausschüttungsquote von 37 Prozent (2003: 34 Prozent).

Wer beim Börsegang im Juli 2003 Aktien der BA-CA im Wert von 1.000 Euro erwarb, verfügte inklusive der Dividendenausschüttung Ende 2004 über ein Depot von mehr als 2.320 Euro. Kein anderer europäischer Bankentitel hat diese Wertsteigerung geschafft.
 
Auch für das laufende Jahr 2005 bleibt Hampel optimistisch: "Die Zahlen für das erste Quartal belegen, dass wir den Schwung aus 2004 gut in das laufende Jahr hinübergenommen haben." Die BA-CA hat sich gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich gesteigert: Betriebsergebnis plus 42 Prozent, Ergebnis vor Steuern plus 38 Prozent, nach Steuern plus 47 Prozent und der Periodenüberschuss nach Steuern war um fast 50 Prozent höher als vor einem Jahr. Die BA-CA strebt für 2005 ein Ergebnis vor Steuern von mehr als 1 Milliarde Euro an. "Mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 280 Millionen Euro im ersten Quartal liegen wir gut auf Kurs", so Hampel weiter.

 Charts zur Presseaussendung

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371;
E-Mail: peter.thier@ba-ca.com