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16.02.2005

Dienstrecht Neu: Verhandlungen bis gestern ohne Endergebnis

  • Management bis zum 28. Februar bereit, doch noch in Verhandlungen eine gemeinsame Lösung zu finden
  • Betriebsrat bislang in wesentlichen Punkten nicht zu einer Reform bereit
  • BA-CA wird auch in Zukunft das beste Dienstrecht aller heimischen Banken haben

Die Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat über ein neues Dienstrecht in der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) haben bis zum vereinbarten Termin, dem 15. Februar 2005, kein Ergebnis gebracht. Obwohl in einer Vielzahl der offenen Punkte eine Annäherung erzielt werden konnte, sind wesentliche Fragen ungelöst: Das sind vor allem die Themen "zusätzliche Definitivstellungen" und "neues Gehaltsschema". Das Management  bietet dem Betriebsrat an, in den kommenden Tagen doch noch zu einer Einigung zu kommen, die man am 28. Februar dem Aufsichtsrat vorlegen und zum 1. April 2005 umsetzen wird.

Ziel der Dienstrechtsreform ist es, die führende Position der BA-CA in Österreich zu festigen und die Arbeitsplätze von 10.000 Mitarbeitern zu sichern. BA-CA-Vorstandsvorsitzender Hampel: "Wir sind in Österreich gut aufgestellt. Wir haben passable Ergebnisse. Aber wir produzieren zu teuer, und wenn wir uns den BA-CA-Konzern ansehen, dann steht eines fest: Die Ertragsdynamik kommt aus Zentral- und Osteuropa, die Kostendynamik aus Österreich."

Bis heute besteht der Betriebsrat unverändert darauf, dass noch mehr als 2000 Mitarbeiter de facto pragmatisiert werden (Definitivstellungen). Beim Gehaltsschema soll es nach seinen Vorstellungen erst nach sieben bis zehn Jahren, zu einer ersten, leichten Abflachung der automatischen Gehaltssteigerung in der BA-CA kommen. Das hätte zur Folge, dass durch die jährlichen, automatischen Vorrückungen die Kostenschere im Vergleich zu den Mitbewerbern in Zukunft weiter kontinuierlich aufgeht. Bereits jetzt liegen die Personalaufwendungen pro Mitarbeiter in der BA-CA um bis zu 50 Prozent über dem Niveau der Mitbewerber.

Das Management strebt ein Dienstrecht Neu an, das moderate, automatische Gehaltssteigerungen, wie sie in der Branche üblich sind, vorsieht, und die Mitarbeiter in Form von Bonuszahlungen maßgeblich am Erfolg der Bank beteiligt. Schon für das Jahr 2004 wird der Bonus deutlich höher sein als im Vorjahr.

BA-CA Chef Hampel: "Es ist uns unmöglich, die Position des Betriebsrates zu verstehen. Wenn wir als BA-CA weiterhin so erfolgreich sein wollen wie bisher, müssen wir hier energisch gegensteuern. Alles andere wäre unternehmerisch fahrlässig. Wir ersuchen daher den Betriebsrat, einer gemeinsamen Lösung eine Chance zu geben und bis Ende des Monats ein Verhandlungsergebnis anzustreben. Wir hoffen, dass der Betriebsrat diese Möglichkeit wahrnimmt. Unabhängig, wie die Verhandlungen ausgehen – die BA-CA wird auch in Zukunft das beste Dienstrecht aller heimischen Banken haben."


Rückfragen:    Bank Austria Creditanstalt Pressestelle Österreich
Peter N. Thier, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 52371;   E-Mail: peter.thier@ba-ca.com