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05.04.2005

Ergebniszahlen zum 31. März 2005:
Bank Austria Creditanstalt startet gut in das Jahr 2005

  • Betriebsergebnis um 42,1 Prozent auf 270 Millionen Euro gesteigert
  • Gewinn nach Steuern um 48,7 Prozent auf 207 Millionen Euro erhöht
  • Geschäftsfeld CEE erneut der wichtigste Ergebnislieferant

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat im ersten Quartal des Jahres 2005 ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert. Der Gewinn nach Steuern und Fremdanteilen nach IFRS ist um 48,7 Prozent auf 207 Millionen Euro gestiegen (1. Quartal 2004: 139 Millionen Euro). Zur Ergebnisverbesserung haben alle Geschäftsbereiche der BA-CA beigetragen. Ergebnismotor war vor allem das Geschäftsfeld Zentral- und Osteuropa (CEE), das mit 114 Millionen Euro (plus 68 Prozent) einen Anteil von rund 41 Prozent am
BA-CA Konzerngewinn vor Steuern beigesteuert hat.

BA-CA Vorstandsvorsitzender Erich Hampel: "Wir sind sehr gut in das Jahr 2005 gestartet. Damit können wir an die sehr erfreuliche Entwicklung des Vorjahres anschließen."

Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
Die Zinserträge sind um 13,1 Prozent auf 1.312 Millionen Euro gestiegen (2004: 1.160 Millionen Euro). Nach Abzug der Zinsaufwendungen hat sich der Zinsüberschuss gegenüber dem ersten Quartal 2004 um 9,8 Prozent auf 596 Millionen Euro erhöht (2004: 543 Millionen Euro). Das Kreditrisiko ist leicht um 5,2 Prozent auf 110 Millionen Euro (2004: 105 Millionen Euro) gestiegen.

Gut entwickelt hat sich auch der Provisionsüberschuss: Er ist gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf 330 Millionen Euro (2004: 297 Millionen Euro) gestiegen. Das Handelsergebnis hat sich in dem guten ersten Quartal 2005 um 33 Prozent auf 79 Millionen Euro erhöht  (2004: 59 Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand ist um 5,0 Prozent auf 634 Millionen Euro (2004: 604 Millionen Euro) gestiegen. Dieser Anstieg ist dabei ausschließlich auf Wechselkurseffekte in Zentral- und Osteuropa zurückzuführen. Damit hat die BA-CA ein Betriebsergebnis von 270 Millionen Euro erzielt und sich gegenüber dem Vorjahreswert von 190 Millionen Euro um 42,1 Prozent verbessert.

Das Finanzanlageergebnis beträgt 10 Millionen Euro (2004: 32 Millionen Euro). Somit hat die  BA-CA einen Gewinn vor Steuern von 280 Millionen Euro erzielt und liegt um 37,6 Prozent über  dem Vorjahr (2004: 204 Millionen Euro). Die Fremdanteile sind leicht auf 20 Millionen Euro gestiegen (2004: 16 Millionen Euro), was vor allem auf den höheren Ergebnisbeitrag der Bank BPH zurückzuführen ist. Unter dem Strich ergibt sich ein Anstieg des Gewinns nach  Steuern und Fremdanteilen um 48,7 Prozent (2004: 139 Millionen Euro) auf 207 Millionen Euro.

Diese Ergebnisverbesserung wirkt sich folgendermaßen auf die Finanzkennzahlen aus:

  • Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern stieg, trotz dem Anstieg des Eigenkapitals von 7,1 Milliarden auf 7,4 Milliarden Euro, auf 15,7 Prozent (2004: 12,8 Prozent).
  • Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern stieg auf 12,3 Prozent (2004: 9,3 Prozent).
  • Die Cost/Income-Ratio hat sich auf 62,5 Prozent verbessert (2004: 67,2 Prozent).
  • Der Quartalsgewinn je Aktie hat sich von 0,95 Euro auf 1,41 Euro deutlich erhöht.
  • Die Risk/Earnings-Ratio (Kreditrisiko in Prozent des Zinsüberschusses) hat sich
    von 19,3 Prozent auf 18,5 Prozent verbessert.

Das Ergebnis der Geschäftsfelder
Die BA-CA weist ihr Ergebnis seit diesem Quartal in sechs Geschäftsfelder aus: Privatkunden Österreich, Firmenkunden Österreich, Großkunden und Immobilien, Zentral- und Osteuropa, International Markets und das Corporate Center. Neu dabei ist, dass das ursprüngliche Geschäftsfeld "Firmenkunden Österreich" in "Firmenkunden Österreich" und "Großkunden und Immobilien" aufgegliedert worden ist und das neue Geschäftsfeld Firmenkunden Österreich jetzt auch die Geschäftskunden umfasst (vormals: Privatkunden Österreich). Zudem weist die BA-CA für die Geschäftsfelder erstmals auch den Gewinn nach Steuern aus. Diese neue Darstellung erhöht die Transparenz und verbessert die Steuerungsmöglichkeiten des BA-CA Konzerns.

Zentral- und Osteuropa
Das Geschäft in der Region Zentral- und Osteuropa (CEE) hat sich im ersten Quartal hervorragend entwickelt. Die Tochterbanken der BA-CA in CEE haben den Gewinn vor Steuern gegenüber 2004 um 50,7 Prozent auf 138,9 Millionen Euro (2004: 92,2 Millionen Euro) erhöht. Nach Berücksichtigung der von CEE verursachten Erträge und Aufwendungen in der BA-CA AG und Konsolidierungseffekte verbleibt im Geschäftsfeld CEE ein Gewinn vor Steuern von 114 Millionen Euro. Das sind 67,6 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich (2004: 68 Millionen Euro). Damit steuert das Geschäftsfeld CEE einen Anteil von 41 Prozent  zum Vorsteuerergebnis der BA-CA bei. Der Gewinn nach Steuern ist um 73,3 Prozent auf 90 Millionen Euro gestiegen (2004: 52 Millionen Euro).

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt bei 23,7 Prozent (2004: 17,7 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist von 60,5 Prozent auf 56,2 Prozent gesunken.

Die BA-CA ist mittlerweile mit knapp 1.000 Filialen in 11 CEE-Ländern vertreten. Damit betreibt sie das führende Netzwerk in der Region. Derzeit betreut die Bank mit knapp 18.000 Mitarbeitern 4,5 Millionen Kunden. Die BA-CA plant, ihr Netzwerk in den nächsten Jahren weiter kräftig zu vergrößern. Dabei will sie sowohl organisch als auch über Akquisitionen wachsen.

Die weiteren Geschäftsfelder im Detail
Das Geschäftsfeld Privatkunden Österreich hat im ersten Quartal 2005 einen Gewinn  vor Steuern von 49 Millionen Euro erzielt, das um 29 Prozent über dem Vorjahr liegt  (2004: 38 Millionen Euro). Der Gewinn nach Steuern ist um 37,6 Prozent auf  38 Millionen Euro gestiegen (2004: 28 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern beträgt 22,1 Prozent (2004: 21,0 Prozent). Die Cost/Income-Ratio ist auf 76,1 Prozent gesunken (2004: 79,7 Prozent).

Das Geschäftsfeld Firmenkunden Österreich hat einen Gewinn vor Steuern von 15 Millionen Euro (2004: 14 Millionen Euro) erwirtschaftet. Der Gewinn nach Steuern ist um 19,2 Prozent auf 11 Millionen Euro gestiegen (2004: 9 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt bei 6,8 Prozent (2004: 6,0 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 63,8 Prozent (2004: 58,3 Prozent). Die BA-CA hat bereits im Vorjahr Maßnahmen eingeleitet, um die Ertragskraft in diesem Geschäftsfeld nachhaltig zu verbessern.

Das Geschäftsfeld Großkunden und Immobilien hat den Gewinn vor Steuern um 42,3 Prozent auf 74 Millionen Euro gesteigert (2004: 52 Millionen Euro). Der Gewinn nach Steuern ist um 48,7 Prozent auf 58 Millionen Euro gestiegen (2004: 39 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern hat sich auf 19,4 Prozent deutlich verbessert (2004: 14,0 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 41,2 Prozent (2004: 54,1 Prozent).

Das Geschäftsfeld International Markets hat einen Gewinn vor Steuern von 43 Millionen Euro erwirtschaftet und lag damit um 79,2 Prozent über dem Vorjahreswert (2004: 24 Millionen Euro). Der Gewinn nach Steuern ist um 87,5 Prozent auf 34 Millionen Euro gestiegen (2004: 18 Millionen Euro). Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt bei 70,9 Prozent (2004: 49,2 Prozent). Die Cost/Income-Ratio beträgt 56,1 Prozent (2004: 62,3 Prozent).

Im Corporate Center verbucht die BA-CA einen Verlust von -15 Millionen Euro (2004: 7 Millionen Euro).

Die Darstellung in der Geschäftsfeldrechnung der HVB Group
Der Gewinn vor Steuern, den die BA-CA erzielt hat, fließt folgendermaßen in die Geschäftsfeldrechnung der HVB Group ein: Die 280 Millionen Euro werden zunächst durch kalkulatorische Refinanzierungskosten sowie andere Konsolidierungseffekte reduziert. Es verbleiben 244 Millionen Euro. Dieser Betrag wird dann den Geschäftsfeldern der HVB Group zugeteilt: dem Geschäftsfeld Österreich und CEE 216 Millionen Euro, Corporates & Markets 42 Millionen Euro und Sonstige -14 Millionen Euro.

Die Bilanz
Die Bilanzsumme der BA-CA ist gegenüber dem Jahresende 2004 um 1,6 Prozent auf 148,8 Milliarden Euro (31.12.2004: 146,5 Milliarden Euro) gestiegen.

Auf der Aktivseite der Bilanz hat die BA-CA die Forderungen an Kreditinstitute zurückgenommen - und zwar gegenüber dem Jahresende 2004 um 3,8 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro (2004: 24,0 Milliarden Euro). Die Handelsaktiva sind um 0,5 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro gestiegen. Die Forderungen an Kunden haben sich leicht um 0,9 Prozent auf 82,0 Milliarden Euro erhöht (2004: 81,3 Milliarden Euro). Die Finanzanlagen sind um 6,9 Prozent auf 18,5 Milliarden Euro gestiegen (2004: 17,3 Milliarden Euro).
 
Auf der Passivseite ergibt sich folgendes Bild: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 3,7 Prozent auf 41,4 Milliarden Euro gestiegen (2004: 39,9 Milliarden Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben sich um 2,6 Prozent auf 59,4 Milliarden Euro erhöht (2004: 57,8 Milliarden Euro). Die verbrieften Verbindlichkeiten sind um 3,6 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro gesunken (2004: 19,6 Milliarden Euro). Das Eigenkapital ist um 4,8 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro gestiegen (2004: 7,1 Milliarden Euro).

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Pressestelle
Martin Hehemann, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 57007; E-Mail: martin.hehemann@ba-ca.com 
Peter N. Thier, Tel.: +43 (0)5 05 05 DW 52371; E-Mail: peter.thier@ba-ca.com 

 

 

 

Gewinn- und Verlustrechnung der BA-CA zum 31. März 2005

 

 

1.1.-31.03.2005

1.1.-31.03.2004

+/- geg. 2004

+/- geg. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in %

Zinsüberschuss

596

543

53

9,8

Kreditrisiko

-110

-105

-5

5,2

Zinsüberschuss nach Kreditrisiko

486

438

48

10,9

Provisionsüberschuss

330

297

34

11,3

Handelsergebnis

79

59

20

33,0

Verwaltungsaufwand

-634

-604

-30

5,0

Saldo sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen

9

0

9

-

Betriebsergebnis

270

190

80

42,1

Finanzanlageergebnis

10

32

-21

-67,0

Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte

0

-18

18

-

Saldo übrige Erträge / Aufwendungen

0

0

0

-

Ergebnis vor Steuern

280

204

77

37,6

Ertragsteuern

-53

-49

-4

8,9

Periodenüberschuss

227

155

72

46,6

Fremdanteile

-20

-16

-4

28,3

Periodenüberschuss ohne Fremdanteile

207

139

68

48,7

Gewinn- und Verlustrechnung der BA-CA – Quartalsübersicht

 

1. Qu. 2005

4. Qu. 2004

3. Qu. 2004

2. Qu. 2004

1. Qu. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

In Mio Euro

Zinsüberschuss

596

647

609

642

543

Kreditrisiko

-110

-89

-102

-102

-105

Zinsüberschuss nach Kreditrisiko

486

558

507

540

438

Provisionsüberschuss

330

301

317

319

297

Handelsergebnis

79

88

55

31

59

Verwaltungsaufwand

-634

-644

-620

-612

-604

Saldo sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen

9

-57

-3

-12

0

Betriebsergebnis

270

246

255

266

190

Finanzanlageergebnis

10

-17

-11

-24

32

Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte

0

-22

-18

-18

-18

Saldo übrige Erträge / Aufwendungen

0

-3

2

-1

0

Ergebnis vor Steuern

280

204

227

223

204

Ertragsteuern

-53

-23

-54

-62

-49

Periodenüberschuss

227

181

173

162

155

Fremdanteile

-20

-14

-16

-15

-16

Periodenüberschuss ohne Fremdanteile

207

167

157

146

139

 

 

Geschäftsfelder 1. Quartal 2005 / 1. Quartal 2004

 Charts

Bilanz der BA-CA zum 31. März 2005

Aktiva

31.03.2005

31.12.2004

+/- geg. 2004

+/- geg. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in %

Barreserve

3.883

2.724

1.160

42,6

Handelsaktiva

18.660

18.575

85

0,5

Forderungen an Kreditinstitute

23.087

23.995

-909

-3,8

Forderungen an Kunden

82.028

81.260

768

0,9

- Risikovorsorge zu Forderungen

-3.256

-3.305

48

-1,5

Finanzanlagen

18.509

17.316

1.192

6,9

Sachanlagen

1.104

1.122

-18

-1,6

Immaterielle Vermögenswerte

1.119

1.133

-14

-1,2

Sonstige Aktiva

3.692

3.700

-8

-0,2

Summe der Aktiva

148.825

146.521

2.304

1,6

Passiva

31.03.2005

31.12.2004

+/- geg. 2004

+/- geg. 2004

 

in Mio Euro

in Mio Euro

in Mio Euro

in %

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

41.404

39.927

1.477

3,7

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

59.367

57.856

1.511

2,6

Verbriefte Verbindlichkeiten

18.912

19.617

-705

-3,6

Handelspassiva

8.605

8.930

-325

-3,6

Rückstellungen

3.797

3.757

41

1,1

Sonstige Passiva

3.942

4.063

-121

-3,0

Nachrangkapital

5.379

5.291

89

1,7

Eigenkapital

7.419

7.081

338

4,8

hievon Anteile im Fremdbesitz

467

439

28

6,4

Summe der Passiva

148.825

146.521

2.304

1,6