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02.05.2008

Der Euro zieht weiter in den Osten

  • 320 Millionen Menschen in 15 Ländern verwenden zur Zeit den Euro, an die 440 Millionen werden die Währung in Zukunft benutzen.
  • Polen, Ungarn und die Tschechische Republik könnten spätestens in den Jahren 2012/2013 der Eurozone beitreten.
  • Rumänien und Bulgarien werden voraussichtlich 2013/2014 folgen.

Der Euro wird täglich von 320 Millionen Europäern in 15 EU-Ländern verwendet. In den kommenden 7 bis 8 Jahren wird diese Zahl um über ein Drittel zunehmen. Beinahe 120 Millionen Menschen wohnen in den Ländern, die die Einführung des Euro als Landeswährung planen. “Die Perspektive einer Euro-Einführung bleibt ein wichtiger wirtschaftspolitischer Fixpunkt für den Großteil der Länder, die der EU in den Jahren 2004 und 2007 beigetreten sind. Allerdings ändern sich in vielen Ländern allmählich die Aussichten auf eine frühzeitige Euro-Einführung”, erklärt Debora Revoltella, CEE Chef-Ökonomin der UniCredit Group. “Neben dem politischen Bekenntnis wird die Einhaltung der Maastricht-Kriterien als zunehmende Herausforderung empfunden, vor allem im Hinblick auf den Inflationsdruck, der die CEE-Region in letzter Zeit stärker belastet.”

Nach der Euro-Einführung Sloweniens im Jahr 2007 befindet sich nun nur noch die Slowakei in einer Position, in der von einem Beitritt zur Eurozone in naher Zukunft ausgegangen werden kann. Die europäischen Institutionen (die EU Kommission, der Rat und das Europäische Parlament) werden diesbezüglich noch vor dem Sommer eine Entscheidung treffen; die Chancen für eine Euro-Einführung der Slowakei im Jahr 2009 werden auf 90% eingeschätzt.

Im Unterschied zur Slowakei haben die drei Nachbarländer Polen, Ungarn und die Tschechische Republik noch kein offizielles Datum für die Einführung der Einheitswährung festgelegt. Alle drei bekennen sich indessen zu einer Einhaltung der Maastricht-Konvergenzkriterien - auch Ungarn, das unter den größten Ungleichgewichten leidet (Budgetdefizit über 3% und Schulden/BIP-Verhältnis über 60%). Zur Zeit erscheinen die Jahre 2012/2013 als wahrscheinlichste Beitrittsdaten für die drei Länder, allerdings mit einer zunehmenden Verlagerung in Richtung 2013.

Die drei baltischen Staaten, deren Währungen bereits an den Euro gebunden sind, streben 2011/2012 als Beitrittsdaten zur Eurozone an. “Das ist optimistisch”, meint Debora Revoltella. “Schuld an einer graduellen Verschiebung der Erweiterung der Eurozone ist die Inflation.” Der Inflationsabstand zur europäischen Inflation war noch nie so groß und wird sich nur sehr langsam verringern. Den Euro als Landeswährung streben auch die EU-Mitglieder Rumänien und Bulgarien an. Sie möchten noch vor den Jahren 2013/2014 dazu gehören.

Über die UniCredit Group
Die Bank Austria Creditanstalt ist innerhalb der  UniCredit Group für Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die UniCredit Group ist in 23 Ländern Europas tätig und beschäftigt rund 170.000 Mitarbeiter, die in 9.000 Geschäftsstellen über 40 Millionen Kunden betreuen..

Derzeit ist die UniCredit Group in folgenden Ländern vertreten: Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kasachstan, Kroatien, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, Türkei, Ungarn und Ukraine.

Rückfragen: 
Bank Austria

Communications CEE 

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