24You

Das neue Internetbanking der Bank Austria.

OnlineBanking & BusinessNet

Das gewohnte Internetbanking für Privatkunden und Unternehmen

olbImgAlt Informieren Sie sich jetzt
MegaCard – gratis für alle zwischen 14 und 20 Jahren Informieren Sie sich jetzt ›
26.02.2008

Russland: am 2. März wird über die politische Zukunft entschieden

  • Die Priorität Russlands für 2008 ist eine starke wirtschaftliche Entwicklung um geopolitisch an Bedeutung zu gewinnen
  • 2007 wurde Russland die 10größte Volkswirtschaft der Welt

Am 2. März wird in Russland ein neuer Präsident gewählt. Kurz vor dieser Wahl zeigt die politische Elite was ihnen wichtig ist: eine starke Wirtschaft. Das Russische Statistikamt veröffentlichte eine Schätzung des BIP-Wachstums von 8,1 % für 2007 und übertrifft damit auch die kühnsten Prognosen. In Zukunft wird sich die Regierung darum bemühen, das Wachstum von Wirtschaftszweigen auch außerhalb der Öl- und Gasindustrie zu fördern, z.B. die Autoindustrie oder den Flugzeugbau. Zusätzlich werden die Ausgaben für die Infrastruktur erhöht, um die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen.

Russland hat die 10größte Volkswirtschaft der Welt
Auch wenn in Bezug auf diese Pläne etwas Vorsicht geboten ist, Russlands Wirtschaft ist stark. 2007 erreichte das Land ein nominelles BIP von 942 Milliarden Euro, was Russland zur 10größten Wirtschaft weltweit machte. Treibende Kraft dieser Entwicklung waren der Private Konsum, der um 13,1 % stieg und ein Investitionsboom, der sich speziell im Bereich der Unternehmensinvestitionen mit einem Anstieg um 21,1% bemerkbar machte. Das starke Wachstum eröffnet auch ausländischen Firmen viele Möglichkeiten. „In der derzeitigen Entwicklungsphase hat Russland einen großen Bedarf an ausländischen Gütern, speziell Investitionsgütern“, so Debora Revoltella, CEE Chefökonomin der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Gemäß einer Untersuchung des Russischen Statistikamtes kauften 2007 61 % der befragten Firmen importierte Güter.

2008: Gute Aussichten für Russlands Wirtschaft
Die Ökonomen der BA-CA prognostizieren für 2008 ein BIP-Wachstum von 6,7 %, einen Anstieg der Löhne um 12 % und eine Zunahme der Haushaltsnachfrage um 10,2%. Die Aussichten für das Investitionswachstum bleiben auch 2008 sehr positiv, trotz verschlechterter internationaler Bedingungen und einer dementsprechenden Neukalkulierung des Risikos mit höheren Finanzierungskosten. „Wir erwarten, dass das Investitionsvolumen um 14 % zunimmt, da fast 60 % des Maschinenparks über 10 Jahre alt sind. Daher besteht ein großer Bedarf an neuen Geräten“, so Revoltella.

Präsidentschaftswahlen: politische Stabilität garantiert
Die zukünftige Verteilung der Machtverhältnisse wurde bereits bald nach den Parlamentswahlen klar, als Präsident Putin verkündete, Dmitri Medwedew als Präsidentschaftskandidaten zu unterstützen. Geht man von Putins Popularität aus, ist Medwedews Wahl fast garantiert. Zudem hat Putin zugestimmt, im Falle einer Wahl Medwedews zum Präsidenten Russlands selbst Ministerpräsident zu werden. Das zeigt, dass Putin weiterhin eine Schlüsselrolle in der russischen Politik spielen wird. „Internationale Finanzmärkte werden höchstwahrscheinlich positiv auf Medwedews Sieg reagieren“, so Revoltella. „Zudem sollte das Ende der Spekulationen darüber, wer Präsident wird, das politische Risiko reduzieren und die Machtkämpfe zwischen den Kreml-Klans minimieren, was eine Fortsetzung der Wirtschaftspolitik gewährleistet.“

Über die UniCredit Group
Die Bank Austria Creditanstalt ist innerhalb der  UniCredit Group für Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die UniCredit Group ist eine der größten europäischen Bankengruppen. Sie ist in 23 Ländern Europas tätig und beschäftigt rund 170.000 Mitarbeiter, die in 9.000 Geschäftsstellen über 40 Millionen Kunden betreuen. Die Bilanzsumme der UniCredit Group beträgt per 30. Juni 2007 (pro forma) rund 1.018 Milliarden Euro.

In der Region Zentral- und Osteuropa betreibt UniCredit das größte internationale Bankennetz mit über 76,000 Mitarbeitern, die in mehr als 3,700 Geschäftsstellen rund 27 Millionen Kunden betreuen. Derzeit ist die UniCredit Group in folgenden Ländern vertreten: Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kasachstan, Kroatien, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, Türkei, Ungarn und Ukraine.

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt, Communications CEE 
Silvana Lins, Phone: +43 (0) 50505 56036
E-mail : silvana.lins@ba-ca.com