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06.05.2008

International bewölkt, Zentral und Osteuropa heiter bis wolkig

  • CEE hält den Herausforderungen der Finanzmärkte weiterhin stand
  • Internationale Investoren sehen sich die einzelnen Länder genau an

Noch gibt es kaum Zeichen für ein Abklingen der Turbulenzen auf den Finanzmärkten, die Wirtschaft der Länder in Zentral- und Osteuropa (CEE) hält aber den Herausforderungen der Finanzmärkte weiterhin stand. "Die Auswirkungen auf die Länder Zentral und Osteuropas laufen über zwei Achsen: die restriktiveren Kreditbedingungen in Verbindung mit einer Verknappung der Zuflüsse ausländischen Kapitals und die erwartete Wachstumsdelle in der Eurozone", so Debora Revoltella, CEE Chefökonomin der Bank Austria.  

"Wir sind der Ansicht, dass sich aufgrund der Risikoaversion internationaler Investoren die vorhandenen nationalen Schwachpunkte stärker auswirken werden. Internationale Investoren sind nervös und zunehmend selektiv. Sie sehen sich die einzelnen Länder jetzt genauer an und reagieren besonders empfindlich auf schlechte Nachrichten über Ereignisse im jeweiligen Land. In diesem Umfeld sind hohe Leistungsbilanzdefizite, schlechte Wirtschaftsdaten oder politische Spannungen gefährliche Investitionshemmer", lautet die Einschätzung der Wirtschaftsexpertin.

Die Experten der Bank Austria sind der Ansicht, dass die Region den Herausforderungen gewachsen ist. Sie prognostizieren weiterhin ein Wirtschaftswachstum von 5,6 % im Jahr 2008 gegenüber 6,7% im Jahr 2007.

"Vor allem Länder in Zentraleuropa, die von einer gesünderen wirtschaftlichen Basis ausgehen, sind in guter Form", erklärt Debora Revoltella. Aber die Neubewertung der Risiken auf internationaler Ebene führt zu einer Korrektur bestehender Ungleichgewichte in den Ländern Südosteuropas (SEE-Länder) und des Baltikums. Die Experten erwarten eine Verlangsamung der Wachstumsraten in den SEE-Ländern und den baltischen Ländern von 6,8% im Jahr 2007 auf 5,3% im Jahr 2008. Es handelt sich um kleine, offene Volkswirtschaften, die ihr Wachstum in den vergangenen Jahren durch ausländische Kapitalzuflüsse finanziert haben, was sich in einem hohen Leistungsbilanzdefizit und zunehmender Auslandsverschuldung niederschlägt. Die weltweite Neubewertung von Risiken trifft diese Region besonders stark und führt zu deutlichen Steigerungen der Kosten für externe Finanzierungen. "Wir erwarten eine gewisse Abkühlung, entweder durch die neuen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund geringerer Kapitalzuflüsse oder aber durch höhere Kosten für externe Finanzierungen, die sich aufgrund der Abhängigkeit der lokalen Banken von ausländischen Finanzierungen in restriktiveren Kreditbedingungen im Inland niederschlagen werden. Eine weiche Korrektur der bestehenden Ungleichgewichte in einigen SEE-Ländern und im Baltikum sollten als positives Signal gewertet werden", so Revoltella.

Rückfragen: Communications CEE
Christina Bischof   
Tel.: +43 (0) 50505 57126 
E-Mail: christina.bischof@unicreditgroup.at
Silvana Lins
Tel.: +43 (0) 50505 56036
E-Mail: silvana.lins@unicreditgroup.at