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22.07.2008

EK Fin beteiligt sich an tschechischer Papcel Gruppe

  • Im Zuge eines Management-Buy-Out erwirbt die EK Mittelstandsfinanzierungs AG 34 Prozent an dem tschechischen Maschinenbauunternehmen Papcel a.s., Litovel
  • Das bislang in Familienbesitz befindliche Unternehmen gehört mit einer Betriebsleistung von rund 30 Millionen Euro zu den leistungsfähigsten Anbietern von Produktionsanlagen für die osteuropäische Spezialpapierindustrie

Im Zuge eines Management-Buy-Out erwirbt die EK Mittelstandsfinanzierungs AG, kurz EK Fin, 34 Prozent am tschechischen Maschinenbauunternehmen Papcel a.s., Litovel. Die übrigen Anteile übernimmt der langjährige CEO der Gruppe und Sohn der Eigentümerfamilie David Dostál. Mit dieser Transaktion wird das Unternehmen innerhalb der Eigentümerfamilie von einer Generation an die nächste weitergegeben und gleichzeitig ein Höchstmaß an Managementkontinuität sicher gestellt.

"Mit der Hereinnahme eines renommierten österreichischen Private Equity-Investors erwarten wir uns Unterstützung bei der weiteren Verbreiterung unserer Kundenbasis und der Erschließung neuer Märkte", macht CEO David Dostál deutlich.

"Wir haben unser Portfolio mit der Übernahme der Papcel Gruppe um ein weiteres, leistungsstarkes Unternehmen erweitert. Wir sind von den Entwicklungspotenzialen in Ost- und Südosteuropa durch die stetig steigende Nachfrage nach Papierprodukten in diesen Märkten überzeugt ", beschreiben die Vorstände der EK Fin Klaus Haberzettl und Bernd Lechner den neuesten Deal ihres Fonds.

Die Gründung der Papcel a.s. (www.papcel.cz), einer tschechischen Aktiengesellschaft mit Sitz in Litovel, geht auf das Jahr 1950 zurück und befand sich zunächst zur Gänze im Staatseigentum. Im Rahmen der Privatisierungswelle in Tschechien Anfang der 90er Jahre wurde das Unternehmen 1992 vollständig von der Familie Dostál übernommen.

Die Gesellschaft entwickelte sich seit der Auslieferung ihrer ersten Anlage im Jahr 1953 zu einem der leistungsfähigsten osteuropäischen Unternehmen in der Spezialpapiermaschinenindustrie. Papcel hat seit ihrer Gründung über 70 Papier-, Karton- und Spezialpapiermaschinen z.B. für die Herstellung von Verpackungspapier, Schreib- und Druckpapier, Dekorpapier, Tissue-Papier und Filterpapier ausgeliefert und allein während der letzten zwei Jahre rund 35 Papier- und Zellstoffaufbereitungsanlagen in Osteuropa modernisiert.

Seit 2003 verfügt das Unternehmen mit der OOO Papcel SPb über eine eigene Tochtergesellschaft in St. Petersburg, die als Vertriebsgesellschaft und Ersatzteillieferant vor allem den russischen Markt bedient.
Die Gesellschaft erwirtschaftete mit rund 270 Mitarbeitern zuletzt eine Betriebsleistung von zirka 30 Millionen Euro.

Die EK Mittelstandsfinanzierungs AG
EK Fin ist einer der führenden österreichischen Private Equity Fonds. Das Fondsvolumen beträgt 50 Millionen Euro. Kernaktionär ist die Bank Austria. Die EK Fin finanziert Unternehmensexpansionen, Akquisitionen, Management Buy-Outs und Buy-Ins. Die Beteiligungen werden mit Investments zwischen 1,5 und 7,0 Millionen Euro eingegangen, wobei die Beteiligungshöhe allgemein zwischen 10 und 49 Prozent liegt.

EK Fin erhält Unterstützung durch die BA-CA Private Equity GmbH. Konkret zeichnet die BA-CA Private Equity GmbH verantwortlich für Marketing und Controlling und stellt sicher, dass im Rahmen der UniCredit Group alle Vorteile des bankseitigen Netzwerkes genutzt werden. Die BA-CA Private Equity GmbH unterstützt darüber hinaus die Mezzanin Finanzierungs AG (www.mezz.at).

Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Dkfm. Klaus Haberzettl, Vorstandsvorsitzender
Mag. Bernd Lechner, Mitglied des Vorstands
EK Mittelstandsfinanzierungs AG
Tel: +43 (1) 532 89 79/11
www.ekfin.at

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