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22.07.2008

Harri Stojka diskutiert und spielt zum Auftakt des CEE-Jugendtreffens in Langenlois
Friendshipcamp: Osteuropas Jugend bei Roma-Thema gespalten

Der Auftakt des 1. Österreichischen Friendshipcamps von 21. bis 23. Juli (www.friendshipcamp.at) stand ganz im Zeichen des gesellschaftlichen Umgangs mit den Roma-Minderheiten in Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Auf Einladung der Bank Austria und des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK) kamen Jazzmusiker Harri Stojka und die slowakische Roma-Expertin Zuzana Kumanova nach Langenlois. Unter der Moderation von der Journalistin und Menschenrechtsexpertin Corinna Milborn diskutierten die CampteilnehmerInnen und Jugendlichen, die aus Bulgarien, Rumänien, Polen, Kroatien, Estland, Lettland, Litauen und Slowakei zum Gedanken- und Kulturaustausch nach Österreich angereist waren.

Die lebhafte und teils kontroversielle Diskussion drehte sich um die subjektiven Erfahrungen der Jugendlichen mit Roma-Gruppen in ihren Herkunftsländern. Im Mittelpunkt standen Vorurteile und Stereotype, wie auch zukünftige, soziale Integrationsmöglichkeiten und die Verantwortung der Politik. Die Jugendlichen berichteten über ganz unterschiedliche, positive wie negative, Erfahrungen, abhängig vom Land und der jeweiligen Verbreitung der Roma. Insgesamt ging aus den Wortmeldungen der Jugendlichen hervor, dass die Roma in Osteuropa nach wie vor ein Dasein am Rand der Gesellschaft fristen, und es kaum Berührungspunkte mit der Mehrheits-Bevölkerung gibt.

Harri Stojka, der selbst der Lovara-Roma-Dynastie entstammt und zu den bekanntesten Roma Österreichs zählt, sprach sich gegen jegliche Form von Vorurteilen aus und appellierte an die anwesenden Jugendlichen, dass "man jeden Menschen so akzeptieren soll, wie er ist, egal welchen Lebensstil er verfolgt."

Im Unterschied dazu plädierte Zuzana Kumanova für eine gesamtgesellschaftliche Lösung. Um die soziale Segregation der Roma zu stoppen, muss die Politik in die Pflicht genommen werden. "Sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer Ebene müssen Initiativen ergriffen werden, um die Chancen auf Zugang zu Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Wohlfahrt für die Roma langfristig zu erhöhen."

Den Abschluss des ersten Abends bildete ein Live-Konzert von Harri Stojka mit Band.

Nach den heutigen Workshops und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Themen Migration, Heimat, Bildung und Arbeit werden die Jugendlichen morgen, 23. Juli, um 18:00 Uhr im Festsaal der Bank Austria (Am Hof 2, 1010 Wien) ihre Ergebnisse mittels unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksformen – Theater, Film, Literatur und Malerei - präsentieren. Neben hochrangigen Vertretern der Bank Austria und des Österreichischen Jugendrotkreuz (ÖJRK)  werden auch die österreichischen Europaabgeordneten Christa Prets (SP) und Othmar Karas (VP) der Präsentation und anschließenden Diskussionsrunde beiwohnen. Thema: "The Future Career Expectations of CEE Youth in the European Union: The responsibility of politicians and corporations."

Druckfähige Fotos stehen  hier für Sie zum Download bereit. Der Abdruck ist honorarfrei.

Rückfragen:
Bank Austria Communications CEE Bank Austria Sustainability Management
Silvana Lins, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 56036 Roman Jost, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 56150
E-Mail: silvana.lins@unicreditgroup.at E-Mail: roman.jost@unicreditgroup.at

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