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24.06.2021

UniCredit Bank Austria Social Impact Banking – Zwischenbilanz 2021:
„Zusammen stärker und widerstandsfähiger werden“

  • Social Impact Banking hat 2020 in Österreich mit mehr als 12,5 Millionen an Krediten über 17.300 Menschen unterstützt und knapp 2.000 Schülerinnen und Schülern Finanzwissen nähergebracht
  • Ziele für 2021 sind: 
    •  4 Impact-Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von knapp 40 Millionen Euro
    • 3,7 Millionen an Mikrokrediten
    • die österreichweite Ausrollung des Finanzbildungsprogramms „Money Matters“
    • mindestens 25 Finanzbildungs-Workshops für sozial benachteiligte Gruppen 
    • sowie eine Gamefication-Erweiterung der WebApp „Geldwissen2Go“
  • Hauptprojekt gemeinsam mit der Caritas der Erzdiözese Wien ist der Bau des neuen magdas Hotels im dritten Wiener Gemeindebezirk

„Die Corona-Pandemie hat uns erneut deutlich gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt ist, um Krisen dieser Art gut und aktiv zu bewältigen“, sagt Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria. „Genau hier setzt das 2019 in Österreich gestartete Social Impact Banking der UniCredit an: wir unterstützen soziale Projekte, um die Gesellschaft als Ganzes stärker zu machen.“

Auch in der Corona-Krise wurden erneut vor allem jene Gruppen von Menschen besonders hart getroffen, die ohnehin schon von sozialer Ausgrenzung betroffen sind und oft gar nicht oder nur teilweise am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Um diesen Menschen den vollen Zugang zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben erhalten zu können, hat die UniCredit Bank Austria 2019 das gruppenweite Programm „Social Impact Banking“ auch in Österreich gestartet. 

2020 – das Jahr der Herausforderungen
Im besonders schwierigen Corona-Jahr 2020 hat die UniCredit Bank Austria als größte Bank des Landes ihre gesellschaftliche Verantwortung in unverändertem Umfang wahrgenommen:

  • Es wurden 6 Impact-Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von 11,5 Millionen Euro zu sehr günstigen Zinssätzen ermöglicht. Projekte aus folgenden Bereichen stehen im Zentrum von Impact Financing: Sozial- und Gesundheitshilfe, Sozialleistungen, inklusive und nachhaltige Dienstleistungen, Dienstleistungen zur Inklusion oder Wiedereingliederung von Arbeitnehmern und benachteiligten und gefährdeten Personen in den Arbeitsmarkt, Social Housing / Betreuungseinrichtungen für erkrankte Menschen, Bildung, Lernen und Berufsausbildung sowie Konservierung oder Restaurierung des kulturellen und künstlerischen Erbes. 
    Damit konnten indirekt über 17.300 von diesen Einrichtungen Begünstigte unterstützt werden.
  • Weiters hat die UniCredit Bank Austria 2020 ca. 50 Mikrokredite mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von 1,1 Millionen Euro vergeben. Dabei wurden hauptsächlich Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gründer aus den Branchen Gesundheitsdienste, kleine Restaurants, individuelle Dienstleistungen wie z.B. Friseure, Ingenieure und Architekten oder IT- Fachleute unterstützt, die sonst schwer oder kaum eine Finanzierung erlangt hätten.
  • Im Bereich Finanzbildung konnte ein Pilotprojekt mit 200 Schülerinnen und Schülern mit dem Finanzbildungsprogramm „Money Matters“ umgesetzt werden. 1.650 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich nahmen am „Businessplan-Wettbewerb“ teil und 40 junge Social Entrepreneurs aus Österreich wurden beim „Finance for Social Change“-Wettbewerb (Steigerung des Finanzwissens) begleitet.

2021 – das Jahr des Neuaufbruchs
Für dieses Jahr hat sich die UniCredit Bank Austria besonders engagierte Ziele im Social Impact Banking gesetzt, um sicherzustellen, dass möglichst viele Menschen am Aufschwung nach der Krise teilhaben können.

  • So konnten heuer bereits 4 Impact-Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von knapp 40 Millionen Euro realisiert werden – das entspricht beinahe einer Vervierfachung der Mittel im Vergleich zum Vorjahr
  • Ist geplant Mikrokredite mit einem Gesamtvolumen von ca. 3,7 Millionen Euro zu vergeben – auch das entspricht einer Steigerung um mehr als 330 Prozent im Vergleich zu 2020
  • Wird das Finanzbildungsprogramm „Money Matters“, die innovative Online-Plattform für alle Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, österreichweit ausgerollt
  • Werden mindestens 25 Finanzbildungs-Workshops für sozial benachteiligte Gruppen abgehalten
  • Wird die WebApp „Geldwissen2Go“ um einen „Gamefication“-Teil, also den Einbau spieltypischer Elemente, erweitert, um den Lerneffekt noch zu steigern
  • und wird die Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Wirtschaftsmuseum im Bereich Finanzbildung fortgesetzt.

magdas HOTEL goes Ungarviertel
2015 eröffnete die Caritas in einem ehemaligen Pflegewohnhaus nahe des Wiener Prater das erste Social Business Hotel Österreichs, das von Profis der Hotellerie gemeinsam mit Menschen mit Fluchthintergrund geführt wird. Seither wurden dort 181.000 Gäste aus aller Welt begrüßt und über 80 Menschen aus 20 Ländern konnten dadurch im Berufsleben in Österreich Fuß fassen. In einem ehemaligen Priesterwohnhaus in Wien Landstraße entsteht nun bis Frühjahr 2022 unter dem Projekttitel „magdas HOTEL im Stephanushaus“ ein neues Hotel mit 85 Zimmern, eigenem Restaurant, Schani- und Gastgarten. Damit wird es dann ein zweites dieser weltoffenen Hotels in Wien geben. 

„Die Coronakrise dauert an und bringt selbst viele Menschen in Notsituationen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben. Gerade auch für Menschen mit Fluchthintergrund ist es in Österreich aktuell noch schwieriger geworden, Arbeit zu finden. Im magdas HOTEL bekommen sie die Möglichkeit, ihr Potential zu entfalten und erhalten Zugang zum Arbeitsmarkt. Sie werden hier selbst zu Gastgebern“, erklärt Klaus Schwertner, Gf. Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, das Modell von magdas HOTEL. „Ein solches Großprojekt zu finanzieren ist nicht leicht“, führt Schwertner weiter aus. „Daher freut es uns sehr, mit der UniCredit Bank Austria und ihrer Social Impact Initiative einen Partner gefunden zu haben, der uns nicht nur eine äußerst günstige Finanzierung bereitstellt, sondern auch unsere gesellschaftliche Überzeugung teilt.“

Über Social Impact Banking:
Die UniCredit führte Social Impact Banking Ende 2017 zunächst in Italien ein. Im Jahr 2019 startete es dann auch in zehn weiteren Ländern der Gruppe: Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien und Ungarn. Bis dato hat Social Impact Banking mehr als 4.800 Kreditnehmer mit Mikrokrediten und Impact Financing unterstützt. Mit verschiedenen Finanzbildungs-Programmen wurden zudem rund 71.000 junge sowie von sozialer Ausgrenzung bedrohte Menschen gefördert.

Mit „Social Impact Banking“ bündelt und verstärkt die UniCredit Bank Austria ihre Aktivitäten für eine fairere und integrativere Gesellschaft: durch die Vergabe spezieller Kredite sowie die Weitergabe von Wirtschafts- und Finanz-Know-how. Zum einen werden mit dieser Initiative Unternehmen und Organisationen unterstützt und finanziert, die messbar einen gesellschaftlichen Nutzen schaffen. Zum anderen stärken Aktivitäten und Kooperationen im Bildungsbereich das Finanzwissen in der Bevölkerung.

„Dabei setzen wir ganz bewusst nicht auf Spenden oder Zuwendungen, sondern wir unterstützen wichtige Projekte von Unternehmen und Organisationen mit einem sozialen Anspruch mit sehr günstigen Finanzierungen“, so Zadrazil. „Wie bei jedem anderen Kredit auch ist es uns wichtig, dass jeder Kreditnehmer das geliehene Kapital planmäßig zurückführt. Wir stellen das Kapital jedoch zu deutlich vergünstigten Konditionen zur Verfügung. Hohes Augenmerk legen wir auf die konkreten Ergebnisse der einzelnen Projekte, also auf den ‚Social Impact‘“.

Rückfragen
UniCredit Bank Austria Pressestelle
Volker Moser, Tel.: +43 (0) 5 05 05-52854
E-Mail: volker.moser@unicreditgroup.at