20.04.2000

Gutes Geschäftsjahr 1999 für die Bank Austria Wohnbaubank AG

  • 15 % Zuwachs bei Wohnbauwandelanleihen
  • Neuemissionen in Höhe von 700 Mio. Schilling zur Gänze platziert
  • Finanzierungsvolumen 5,4 Mrd. Schilling (+ 17%)

Die Bank Austria Wohnbaubank entwickelte sich auch im Jahr 1999 zufriedenstellend.

Aufgrund optimaler Nutzung der Kooperationssynergien mit der Bank Austria AG und sparsamer Aufwandsgestionierung konnte trotz verschärftem Druck auf die Zinsspanne das Betriebsergebnis mit 32,3 Millionen Schilling annähernd auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Die Bilanzsumme der Bank Austria Wohnbaubank erhöhte sich um rund 14 % auf über 5,6 Milliarden Schilling. Die anrechenbaren Eigenmittel nach BWG stiegen um 3,8 % auf 179 Millionen Schilling. Daraus ergibt sich eine Eigenmittelausstattung von weit über 18 %, die die von BWG geforderte Quote von mindestens 8 % bei weitem übertrifft.

Reges Kundeninteresse an Wohnbauwandelanleihen und bedarfsgerechte Finanzierungsvarianten der Bank Austria Wohnbaubank brachten Steigerungen der einzelnen Geschäftssparten zwischen 15 % und 18 %.

Das Volumen der platzierten Wohnbauwandelanleihen zum Jahresende betrug 5,3 Milliarden Schilling, ein Zuwachs um über 15 % gegenüber 1998. Die Neuemissionen 1999 in Höhe von rd. 700 Millionen Schilling wurden ausschließlich in Euro emittiert und zur Gänze im Publikum platziert. Sie sind mit fixen, variablen bzw. Staffel-Konditionen ausgestattet. Die Laufzeit beträgt zwischen 10 und 15 Jahre.

Das zugezählte Finanzierungsvolumen erhöhte sich um über 17 % auf 5,4 Milliarden Schilling. Hievon entfallen auf den Wohnungsneubau 4,5 Milliarden Schilling und 900 Millionen Schilling auf den Sanierungsbereich, der sich einer zunehmenden Nachfrage erfreute. Der Sanierungs-Finanzanteil konnte von 12% auf 17% gesteigert werden.

Mit dem Förderungsvolumen der Bank Austria Wohnbaubank in Höhe von rund 5,4 Mrd. wurden 11.200 Wohneinheiten finanziert bzw. mitfinanziert: 7.400 Wohneinheiten wurden so neu errichtet und 3.800 Wohneinheiten saniert.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 1999 waren für die Bank Austria Wohnbaubank AG vor allem durch

  • ein tendenzielles Überangebot von Neubauwohnungen und damit rückläufige Wohnungsneubauaktivitäten,
  • anhaltende Nachfrage nach erschwinglichem Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten,
    hohen Sanierungsbedarf im großstädtischen Bereich und
  • durch starke Zinsschwankungen im langfristigen Kapitalmarktsegment gekennzeichnet.

Aus Sicht der Bank Austria Wohnbaubank wird die Wohnhaussanierung aufgrund des derzeitigen Wohnungsüberangebots und infolge des reduzierten Wohnungsneubaus zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vor allem im großstädtischen Raum, wie insbesondere in Wien, besteht ein großer Nachholbedarf an thermisch energetischen Gebäudesanierungen sowie bei der Revitalisierung bestimmter Stadtteile.

Mit ihren kostengünstigen Finanzierungen ermöglicht die Bank Austria Wohnbaubank Projekte zur Gebäudesubstanzerhaltung, zur Steigerung der Wohnqualität, Erhöhung der Stadtattraktivität sowie zur Schaffung leistbaren Wohnens. Sie setzt damit aber auch wichtige Impulse für die Bauwirtschaft und den Arbeitsmarkt.

Die Bank Austria Wohnbaubank in Kürze

Die Bank Austria Wohnbaubank AG ist ein Unternehmen der Bank Austria-Gruppe.

Hauptaktionär ist mit 89,98 % die Bank Austria AG, je 3,34 % halten die Allgemeine Sparkasse Oberösterreich und Bank AG, die Salzburger Sparkasse Bank AG und die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG. Ihre Geschäftstätigkeit als Spezialbank ist auf die österreichweite Finanzierung des Wohnungsneubaus sowie umfassende Sanierungen ausgerichtet.

Rückfragen: Bank Austria Wohnbaubank AG

Mag. Alfred Simon, Tel. 711 91/55660

Ing. Mag. Karl Ecker, Tel. 711 91/52348