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20.03.2000

Internet-Fieber erfaßt auch Medienwerte

  • Neue Technologien schaffen Vielfaches an Übertragungskapazitäten
  • Inhalte werden zum zentralen Thema
  • Empfohlene Medienwerte: Pearson, Telefonica, Vivendi

Neue Technologien erlauben immer höhere Geschwindigkeiten in der Datenübertragung und rücken künftig Fragen nach den zu übertragenden Inhalten in den Vordergrund.

Die Situation bis jetzt: Jeder der versucht, sich im Internet einen Videofilm anzusehen, muß zumeist entweder enorme Geduld aufbringen oder die Übertragung überhaupt entnervt abbrechen. Zu lange waren bis jetzt die Ladezeiten, zu hoch die durch das Warten verursachten Gebühren. Neue Technologien, wie ADSL oder Glasfasertechnik ermöglichen jetzt Übertragungsraten, die ein Vielfaches der momentanen Kapazitäten erreichen.

Sind Sendungsinhalte in erforderlicher Quantität und Qualität vorhanden?
Wenn es in naher Zukunft möglich ist, sich Videos über das Internet nicht nur zu bestellen, sondern
auch gleich anzusehen, rücken Inhalte wie Filme, Opern, Zeitschriften oder ähnliches in den
Mittelpunkt. "Die zentralen Fragen werden dann lauten: Sind diese Inhalte in ausreichender Qualität
und Quantität überhaupt vorhanden? Haben die Netzbetreiber generell die Möglichkeit, ihre bald schnelleren Netze auch entsprechend zu nutzen?", schätzt Mag. Nikolaus Görg vom
Asset Management Team der Bank Austria die Situation ein.

"Unternehmen, die diese Inhalte liefern können, stehen derzeit nicht nur bei Anlegern hoch im Kurs", weiß Görgs Kollege Mag. Dietmar Feitzinger. Die Fusion zwischen dem Internet Service Provider AOL und dem Medienkonzern Time Warner sieht Feitzinger als logische Entwicklung: "AOL stellt das Internetportal zur Verfügung, Time Warner liefert Familie Feuerstein oder Bugs Bunny auf den Bildschirm". Auch BSkyB, der britische Kabelnetzbetreiber und Inhaber zahlreicher Filmrechte investiert bereits 250 Mio. GBP in den eigenen Internetauftritt.

Die neuen Distributionskanäle wie Internet oder KabelTV, ermöglichen dem User bald auch eine aktivere Rolle als bisher. Die Interaktion mit dem Inhaltsanbieter wird dann zur Tagesordnung gehören. Informationen oder sonstige Inhalte kämen dann maßgeschneidert auf den Bildschirm
oder auf das Handy-Display. Körperliche Anwesenheit zu einem bestimmten Zeitpunkt ist nicht mehr Voraussetzung. WAP ist dazu nur ein erster Schritt.

Interaktivität heißt Individualität
Die Interaktivität erlaubt dem Anbieter darüber hinaus eine gezieltere Ansprache des einzelnen
Users. Streuverluste könnten vermieden, Inhalte, aber auch Werbungen, auf den Anwender maßgeschneidert werden. Diese Streuverluste sind bei den traditionellen Übertragungskanälen wie Radio oder Fernsehen enorm, da sie sich an eine möglichst große Masse richten. Internet oder
PayTV ermöglichen dagegen eine individuelle Behandlung des Kunden.

Wenn die Übertragungstechnologien nicht mehr die Hürde darstellen, wird der Inhalt zum knappen
Gut. Unternehmen, die diese neue Hürde überwinden, indem sie diese Inhalte in geeigneter Form
und entsprechender Qualität und Quantität verfügbar machen, sind bestens positioniert. Internet
heißt nicht nur e-commerce, sondern auch Mickey Mouse. "Medien mit ihren Inhalten und Distributionskanäle mit ihrem Zugang zum Kunden wachsen zusammen. Gelingt das nicht, dann ist
es so, als würde man sich einen Flat Screen- Fernseher mit tollem Kabelzugang kaufen, um sich
nur am Testbild "erfreuen" zu können", resümiert Nikolaus Görg.

Vor diesem Hintergrund haben wir folgende Werte auf unserer Empfehlungsliste, möchten allerdings darauf hinweisen, daß nach der Performance der letzten Monate eine kurzfristige Korrektur möglich erscheint:

 Pearson (UK): besitzt neben den bekannten Flaggschiffen, wie Financial Times oder Economist auch TV-Kanäle; profitiert stark vom zunehmenden Bedarf des Netzes nach Inhalten

Telefonica: spanischer Telekom-Konzern, der bald die Medientochter an die Börse bringen will; bewirbt sich in ganz Europa um die neuen UMTS-Mobilfunklizenzen; führend im Wachstumsmarkt Lateinamerika; im europ. Branchenschnitt noch vergleichsweise günstig

Vivendi: französischer Mischkonzern, dessen strategische Stoßrichtung ins Telekom-Geschäft geht; will gemeinsam mit Vodafone ein Multimedia-Portal für die in Summe 70 Millionen Kunden errichten; starke Medienverankerung über Canal+-Beteiligung und Havas

 

Rückfragen: Bank Austria Public Relations
Roman Jost, Tel. 711 91 DW 56150
E-Mail: roman.jost@bankaustria.com