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22.11.2000

Bank Austria-Gruppe: 9-Monats-Gewinn 17 % über dem Rekordergebnis 1999

Gewinn vor Steuern steigt gegenüber drei Viertel des Vorjahres um 16,8 % auf 514 Millionen Euro
Das Kundengeschäft in Österreich und CEE erhöht seinen Anteil am Konzerngewinn auf 55 %
Klare Wachstumsstrategie in den Kernmärkten Österreich und CEE
Cost/Income-Ratio sinkt auf 67,8 % (Ziel für 2000: unter 70 %)
ROE nach Steuern steigt auf 12,7 % (Ziel für 2000: über 12 %)
Zusammenschluss mit HypoVereinsbank planmäßig angelaufen

Die Bank Austria-Gruppe hat in den ersten 3 Quartalen 2000 das anteilige Rekordergebnis des Vorjahres weiter deutlich verbessert. Der Gewinn vor Steuern stieg gegenüber dem anteiligen Vorjahreswert um 16,8 % auf 514 Millionen Euro. Sehr erfreulich hat sich das Kundengeschäft in den Kernmärkten Österreich sowie Mittel- und Osteuropa entwickelt. Für diese Märkte wird die Bank Austria nach dem Zusammenschluss mit der HypoVereinsbank verantwortlich sein.


Die Nummer Eins in Mittel- und Osteuropa

Der Zusammenschluss der Bank Austria-Gruppe mit der HypoVereinsbank läuft nach Plan. Nachdem in der vergangenen Woche die EU-Kommission dem Merger zugestimmt hat, ist der Integrationsprozess gestartet worden. Bank Austria-Vorstandsvorsitzender Gerhard Randa: "Wir haben uns gründlich vorbereitet, nun läuft die Integration auf Hochtouren."

Durch das Zusammengehen mit der HypoVereinsbank stärkt die Bank Austria-Gruppe ihre Position auf ihren Kernmärkten deutlich. Sie ist im "Bank der Regionen-Konzept" als Leitgesellschaft für die zusammenwachsende Wirtschaftsregion Mittel- und Osteuropa rund um Österreich verantwortlich und verfolgt eine klare Wachstumsstrategie.

In Mittel- und Osteuropa wird die Bank Austria das führende internationale Bankennetz mit 720 Niederlassungen in 11 Ländern steuern. Dieses Netz betreut bei einer Bilanzsumme von mehr als 13 Milliarden Euro und Markanteilen zwischen 5 und 10 % in den einzelnen Ländern bereits 1,5 Millionen Kunden. In Österreich ist die Bank Austria-Gruppe heute bereits mit großem Abstand die Nummer Eins, auch hier sieht sie aber noch erhebliches Wachstumspotenzial: Bank Austria-Vorstandsvorsitzender Gerhard Randa: "Ich gehe davon aus, dass wir unseren durchschnittlichen Marktanteil von derzeit 25 % mittelfristig auf 30 % steigern werden."

Das Kundengeschäft in Österreich und in Mittel- und Osteuropa, das Herzstück der neuen Bank Austria-Gruppe, hat sich in den ersten drei Quartalen sehr gut entwickelt. Es hat in den ersten neun Monaten 2000 den Gewinn vor Steuern auf 283 Millionen Euro nahezu verdoppelt und damit bereits mehr als die Hälfte (55% nach 30,8 % im Vorjahr) zum Konzerngewinn vor Steuern beigetragen.

Bank Austria steigert Gewinn vor Steuern um 16,8 %

Die Bank Austria-Gruppe hat Ende 1999 die Rechnungslegung umgestellt und für das Gesamtjahr 1999 erstmals einen Jahresabschluss nach International Accounting Standards (IAS) vorgelegt. Entsprechend den internationalen Gepflogenheiten werden für das Jahr 1999 nachträglich keine IAS-Quartalswerte ausgewiesen. Als Vergleichswert für das Ergebnis der ersten drei Quartale 2000 dient daher der rechnerische Wert von drei Viertel aus 1999.

Die Bank Austria-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2000 gegenüber drei Viertel des Vorjahreswertes den Periodenüberschuss vor Steuern um 16,8 % von 440 Millionen Euro auf 514 Millionen Euro gesteigert. Der Konzernperiodenüberschuss stieg in den ersten drei Quartalen um 11,4 %, und zwar von 384 Millionen Euro auf 428 Millionen Euro. Damit liegt die Bank Austria über ihrem Ziel, im Gesamtjahr 2000 den Konzernüberschuss um mindestens 10 % zu steigern.

Die GuV-Position "Sonstiger betrieblicher Erfolg" erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert leicht um 1,3 % auf 105 Millionen Euro. Wesentlich dafür verantwortlich waren Erlöse aus Beteiligungsverkäufen wie BBAG, Wiener Hafen oder ÖRAG.

ROE steigt auf 12,7%

Die Kennzahlen haben sich in den ersten drei Quartalen positiv entwickelt. Die Bank Austria-Gruppe liegt über ihrem Plansoll für das Gesamtjahr. Die Cost/Income-Ratio ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 71,4 % auf 67,8 % gesunken (Ziel 2000: unter 70 %). Der ROE ist von 11,9 % 1999 auf 12,7 % gestiegen (Ziel 2000: über 12 %). Der Gewinn je Aktie erhöhte sich damit gegenüber dem anteiligen Wert des Vorjahres um 12 % von 3,35 Euro auf 3,74 Euro.

Nachhaltig gute strukturelle Entwicklung: Zinsüberschuss plus 5,2 %

Der Zinsüberschuss konnte gegenüber dem anteiligen Wert des Vorjahres von 1.526 Millionen Euro um 5,2 % auf 1.605 Millionen Euro gesteigert werden. Zum Halbjahr 2000 hatte die Steigerung gegenüber dem anteiligen Vorjahreswert noch 4% betragen.

Die Kreditrisikokosten stiegen gegenüber drei Viertel des Vorjahres um 19,8 % von 300 auf 359 Millionen Euro. Der Anstieg verteilt sich dabei auf das Internationale Geschäft und auf das Inländische Firmenkundengeschäft.

Provisionsüberschuss: Plus 7,7 %

Die gute Entwicklung der Ergebnisstruktur zeigt sich vor allem beim Provisionsüberschuss. Mit 627 Millionen Euro lag der Provisionsüberschuss nach drei Quartalen um 7,7 % über dem anteiligen Vorjahreswert von 582 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf die gute Entwicklung im Asset Management zurückzuführen. Der Provisionsertrag aus dem Wertpapiergeschäft ist gegenüber dem anteiligen Vorjahreswert um 27,6 % gestiegen. Die Bank Austria-Gruppe steigerte das von ihr verwaltete Fondsvolumen auf 20,3 Milliarden Euro. Die Gruppe ist im Fondsgeschäft mit einem Marktanteil von 23,3 % die klare Nummer Eins in Österreich.

Handelsergebnis um 11,0 % höher

Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen durch ein hohes Zinsniveau und Turbulenzen auf den internationalen Kapitalmärkten konnte die Bank Austria-Gruppe das Handelsergebnis gegenüber dem anteiligen Vorjahreswert zweistellig steigern. Es liegt mit einem Plus von 11% auf 155 Millionen Euro um 15 Millionen Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Verwaltungsaufwand stabil

Wie zum Halbjahr (plus 0,2 %) blieb der Verwaltungsaufwand auch nach drei Quartalen im laufenden Jahr mit einem Anstieg von 0,4 % auf 1.619 Millionen Euro nahezu stabil. Im kommenden Jahr wird die Integration der IT-Systeme von Bank Austria und Creditanstalt zu einer deutlichen Reduktion der Kostenbasis um 70 Millionen Euro führen.

Bilanzentwicklung der Bank Austria-Gruppe: Bilanzsumme steigt um 10%

Die Bilanzsumme der Bank Austria-Gruppe stieg in den ersten drei Quartalen 2000 gegenüber dem Jahresende 1999 um 10 % von 140 Milliarden Euro auf 154 Milliarden Euro. Besonders erfreulich ist, dass die Ausweitung zu einem Großteil vom Kundengeschäft getragen wurde.

Aktivseitig stiegen die Forderungen an Kreditinstitute um 8,2 % von 29,4 Milliarden Euro auf 31,8 Milliarden Euro. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich um 9,7 % von 74,6 Milliarden Euro auf 81,9 Milliarden Euro. Die Finanzanlagen stiegen um 13,9 % auf 22,7 Milliarden Euro gegenüber 19,9 Milliarden Euro zum Jahresende. Die Handelsaktiva wiesen einen Anstieg von 13,2 % auf 11,3 Milliarden Euro auf.

Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 14,3 % von 41,9 Milliarden Euro auf 47,9 Milliarden Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten blieben mit einem Anstieg von 0,5 % auf 53,7 Milliarden Euro nahezu auf dem Niveau von Ende 1999. Die Verbrieften Verbindlichkeiten wiesen einen Anstieg um 25,4 % von 26 Milliarden Euro auf 32,5 Milliarden Euro auf. Das Nachrangkapital erhöhte sich um 30,2 % von 3,5 Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro.

Das Konzerneigenkapital stieg im Berichtszeitraum um 3,2 % und liegt damit bei rund 4,6 Milliarden Euro.

Segment-Berichterstattung: Starke Entwicklung des Kundengeschäftes

Der Blick auf die einzelnen Geschäftsfelder der Bank Austria-Gruppe verstärkt den positiven Eindruck von der Entwicklung des gesamten Konzerns in den ersten drei Quartalen:

Das inländische Privatkundengeschäft hat sich in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und erzielte einen Periodenüberschuss vor Steuern von 123 Millionen Euro (Vorjahr: 8 Millionen Euro). Das Geschäftsfeld steuerte damit fast ein Viertel des Periodenüberschusses der gesamten Gruppe bei. Die Cost/Income-Ratio konnte von 91,4 % auf 80,8 % gesenkt werden. Der ROE stieg in den ersten drei Quartalen 2000 von 2,2 % im Vorjahr auf hervorragende 36,2 %.

Die Gruppe hat mit ihrer erfolgreichen Zwei-Marken-Strategie in allen wesentlichen Geschäfts-feldern ihre starke Position behauptet oder weiter ausgebaut. Hervorragend entwickelte sich der Bereich Internet- und Online Banking. Insgesamt waren in der Bank Austria-Gruppe mit Ende September bereits 440.000 Konten von Privatkunden online gewidmet.

Das Inländische Firmenkundengeschäft hat sich in den ersten drei Quartalen 2000 ebenfalls deutlich verbessert. Es konnte den Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber dem anteiligen Wert des Vorjahres um 35,8 % von 53 Millionen Euro auf 72 Millionen Euro steigern. Der ROE erhöhte sich von 5,0 % auf 6,4 %. Die Cost/Income Ratio reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreswert von 66,4 % auf 63,0 % und liegt damit auch unter dem Wert zum Halbjahr 2000.

Wie im Privatkundengeschäft führten die steigenden Marktzinssätze auch bei den Firmenkunden zu einem gegenüber den ersten 9 Monaten 1999 höheren Zinsüberschuss. Die Risikokosten erhöhten sich, der Provisionsüberschuss und der Verwaltungsaufwand blieben auf Vorjahresniveau.

Die Bank Austria-Gruppe setzt im laufenden Geschäftsjahr einen starken Fokus auf die heimischen Klein- und Mittelbetriebe, insbesondere auf das Thema Betriebliche Vorsorge. Insgesamt sind 64 % der Mittelbetriebe und 43 % der Kleinbetriebe Kunden der Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe.

Venture Capital Finanzierungen sind ein weiteres Geschäftsfeld, auf das die Bank Austria-Gruppe großes Gewicht legt. Hier sieht die Gruppe in der Zukunft ein hohes Ergebnispotenzial. Sie verfügt bereits über eine Reihe erfolgreicher Fonds. Neben den bereits seit längerem im Markt befindlichen Gründer- und Gründerinnenfonds engagiert sich die Bank Austria-Gruppe seit Juni in der UBF Mittelstandsfinanzierungs AG. Neben der Bank Austria-Gruppe sind an dieser Venture Capital Gesellschaft die Europäische Investitionsbank, die Wiener Städtische Versicherung, Duke Street Capital und die CA IB Investmentbank beteiligt.

Der Bereich der Exportfinanzierungen hat sich weiterhin sehr gut entwickelt, auch wenn sich die extrem dynamische Entwicklung des ersten Halbjahres 2000 im dritten Quartal erwartungsgemäß nicht ganz fortgesetzt hat.

Das Ergebnis des Geschäftsfeldes Internationales Geschäft blieb für die ersten drei Quartale 2000 unter dem sehr guten anteiligen Vergleichswert für das Jahr 1999. Der Periodenüberschuss vor Steuern lag bei 132 Millionen Euro nach 187 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Verantwortlich dafür zeichneten ein Rückgang des Zinsüberschusses und erhöhte Risikokosten.

Ein gutes Ergebnis konnte die Bank Austria-Gruppe in den ersten drei Quartalen 2000 in ihrer Kernregion Mittel- und Osteuropa erwirtschaften. Die Kommerzbankeinheiten steigerten die Bilanzsumme um 17 % auf 7,2 Milliarden Euro. Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg ebenfalls um 17 % auf 87,5 Millionen Euro. In diesem Wert ist der Anteil der PBK noch mit dem alten Beteiligungsansatz von 42,9 % enthalten. Bis Jahresende wird die Bank Austria ihre Beteiligung an der PBK auf 57 % aufgestockt haben.

Gemeinsam mit den Einheiten der HypoVereinsbank verfügt die Bank Austria in Mittel- und Osteuropa über 720 Stellen in 11 Ländern. Mit 1,5 Millionen Kunden und Marktanteilen zwischen 5 und 10 Prozent entsteht durch die Zusammenführung die mit Abstand größte überregionale Banken-Gruppe in Mittel- und Osteuropa.

Weiter fortgesetzt hat sich der positive Ertragstrend des ersten Halbjahres 2000 bei der CA IB Investmentbank im dritten Quartal. Dabei konnten auch in schwierigen Märkten wie Bulgarien und Bosnien bedeutende Erfolge erzielt werden.

Im Bereich Equity Capital Markets wurde für die PKN Orlen, Polens größtes Unternehmen, die Emission einer Wandelanleihe sowie ein Optionsprogramm für das Management durchgeführt. An der Wiener Börse begleitet die CA IB zur Zeit gerade als Co-Leadmanager den Börsegang der Telekom Austria.

Das Ergebnis des Geschäftsfeldes Financial Markets liegt unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Periodenüberschuss vor Steuern liegt bei 70 Millionen Euro nach 85 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wie schon zum Halbjahr wurden mehr als zwei Drittel des Ergebnisses dieses Geschäftsfeldes vom Group Treasury erwirtschaftet. Das Handelsergebnis konnte gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 27 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro gesteigert werden.

Die Bank Austria hält weiter an ihrer Strategie fest, sich aus Nicht-Bank-Beteiligungen zurückzuziehen. Sie hat im Jahr 2000 unter anderem ihre Beteiligungen an der BBAG, dem Wiener Hafen und der ÖRAG verkauft. Der Periodenüberschuss im Berichtszeitraum lag bei 120 Millionen Euro noch unter dem Vergleichswert von 1999 mit 170 Millionen Euro. Für das vierte Quartal ist noch mit weiteren Ergebnisbeiträgen aus Beteiligungsverkäufen zu rechnen.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Martin Hehemann, Tel. 711 91 DW 57007

E-Mail: martin.hehemann@bankaustria.com