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22.03.2000

US-Notenbank hebt Leitzinsen um ein Viertel Prozentpunkt

Der Offenmarktausschuss des amerikanischen Zentralbankensystems hat heute die wichtigsten Leitzinssätze, die Fed Funds Target Rate um 25 Basispunkte auf 6,00% und den Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 5,50% angehoben. Diese Zinsanhebung sendet positive Impulse auf den US-Rentenmarkt aus, da der Markt in seiner Einschätzung bestätigt wird, dass es Greenspan&Co mit der Bekämpfung von Inflationsrisiken ernst ist, noch bevor es zu einem tatsächlichen Anziehen der Inflation kommt.

Die US-Wirtschaft zeichnet sich durch ein äußerst robustes Wachstum aus. Entgegen der historischen Erfahrung bleibt die Inflation dennoch auf relativ moderatem Niveau. "Da jedoch die Risiken groß sind, dass es zu einer Beschleunigung der Inflation kommen könnte, sollte die Fed den Leitzinssatz in diesem Jahr zumindest noch zwei Mal um jeweils 25 Basispunkte anheben", meint Gerhard Winzer, Analyst in der Bank Austria-Gruppe. Das steht im Einklang mit dem veröffentlichten Statement, in dem die Fed trotz der Zinsanhebung auf Inflationsrisiken hingewiesen hat.

Für den EUR0 erwarten sich die Experten der Bank Austria-Gruppe keine besonderen Auswirkungen. Die Europäische Zentralbank hat in der vergangenen Woche den Leitzinssatz in der Eurozone um 25 Basispunkte angehoben. Die Fed hat damit lediglich die ursprüngliche Zinsdifferenz zwischen den USA und der Eurozone wieder hergestellt.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations
Lars D. Hofer Tel.: (01) 71191 DW 56102
E-Mail: lars.hofer@bankaustria.com