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17.03.2000

Neu entwickelter Bank Austria-Konjunkturindikator zeigt deutlich steigendes Wachstum für 2000

  • Für 2000 wird reales Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 3 % erwartet
  • Steigende Industrieproduktion und Exportwachstum sind Konjunkturmotoren
  • Günstige Situation am Arbeitsmarkt bewirkt Optimismus bei Verbrauchern

Ein von den Volkswirten der Bank Austria neu entwickelter Konjunkturindikator zeigt für Juli 2000 ein Wirtschaftswachstum (im Durchschnitt der letzten zwölf Monate) von knapp über 3 %. Damit wird eine Fortsetzung des starken Wachstums von Herbst 1998, bevor die Asienkrise auch Europa erfaßte, erreicht. Bleibt es bei der derzeitigen Stimmung, so kann Österreich für den Jahresdurchschnitt 2000 sicherlich mit einem Wirtschaftswachstum von 3 % real rechnen.

 


Der Bank-Austria-Konjunkturindikator läßt erwarten, dass das österreichische Wirtschaftswachstum (im Durchschnitt der letzten 12 Monate) ab April 2000 bei rund 3 % liegen wird, nachdem es im Jahresdurchschnitt 1999 bei rund 2,2 % lag.Die spürbare Beschleunigung der österreichischen Konjunktur seit dem Herbst 1999 war dabei von einer erkennbaren Verbesserung des Vertrauens der österreichischen Industrie, der Industrie im Euroland, aber vor allem auch der österreichischen Verbraucher seit dem Sommer 1999 getragen. Die beschleunigte Konjunktur zum Jahreswechsel hat sich sowohl bei der Industrieproduktion, die zu Jahresende dreimal so rasch wuchs, wie zu Jahresbeginn 1999, aber auch beim Export, dessen Dynamik sich zum Jahreswechsel verdoppelte und beim Einzelhandel, der im zweiten Halbjahr dreimal so rasch zulegte als im ersten Halbjahr 1999, bemerkbar gemacht.

In den letzten Monaten setzte sich die positive Stimmung in der österreichischen Industrie und der Industrie im Euroland weiter fort, die Einschätzung der Verbraucher hat sich jedoch seit Dezember etwas verschlechtert. Besonders im Februar dürften die Diskussionen über Steuererhöhungen bzw. Veränderungen im Pensions- und Sozialbereich im Zusammenhang mit der Regierungsbildung die Stimmung gedrückt haben. Allerdings schätzen die Verbraucher ihr Lage heute noch immer leicht optimistischer ein, als vor einem Jahr bzw. im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Das zu erwartenden Wirtschaftswachstum und die günstige Situation am Arbeitsmarkt sollten ein weiteres Absinken des Verbrauchervertrauens verhindern.

Inflation wird über 1,5 % liegen
Aufgrund der derzeitigen Entwicklung schätzt Stefan Bruckbauer, stellvertretender Leiter der Abteilung Volkswirtschaft der Bank Austria, daß die Bank Austria Wachstumsprognose von
3 % für 2000 gut abgesichert ist. Die Inflation wird sich allerdings aufgrund des stark gestiegenen Ölpreises noch weiter beschleunigen und im Jahresdurchschnitt über 1,5 % liegen.

Der Bank Austria Konjunkturindikator
Der neue Konjunkturindikator wurde von den Ökonomen der Bank Austria entwickelt, um aus der Fülle der laufenden Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung einen Prognose zur Verfügung zu stellen, die rasch und mit hoher Treffsicherheit das durchschnittliche Wirtschaftswachstum des nächsten halben Jahres vorhersagt. Dazu wird das durchschnittliche reale Wachstum der österrei-chischen Wirtschaft in den letzten 12 Monaten herangezogen. Dieser Wert wird mit einem Faktor gewichtet, der sich aus aktuellen empirischen Daten zu folgenden Komponenten zusammensetzt:

  • Vertrauen der österreichischen Industrie. (Gewichtung 40 %)
  • Vertrauensindikator für die wichtigsten Handelspartner im Euroland (Gewichtung 30 %)
  • Das reale Wachstum der Konsumkredite. (Gewichtung 20 %)
  • Das Vertrauen der österreichischen Verbraucher (Gewichtung 10 %)

Das Ergebnis ist eine Prognose für das durchschnittliche Wirtschaftswachstum im nächsten halben Jahr.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations
Karl Mauk, Tel. 711 91 DW 51373