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04.04.2000

News aus dem Asset Management der Bank Austria:
Korrektur bei Tech-Werten geht weiter

  • Größter Tagesverlust in der 30-jährigen Nasdaq-Geschichte - Minus 7,6 %
  • Dow Jones zeigt sich freundlich - Standardwerte profitieren

"Es war wieder einmal kein Tag für Technologieaktien", bringt Monika Rosen vom Asset Management der Bank Austria die Verluste an der Nasdaq auf den Punkt. Die Nasdaq erlitt den größten Tagesverlust ihrer 30-jährigen Geschichte, der Index verlor fast 350 Punkte oder 7,6 %. Das Verhältnis von Verlierern zu Gewinnern lag bei fast 3 zu 1. Rosen: Viele Anleger, die Aktien gegen Kredit gekauft hatten (on margin), mussten entweder Cash nachschießen oder eben Aktien verkaufen." Das hat natürlich den Verkaufsdruck zusätzlich erhöht.

Dow im Plus
Damit hat die Nasdaq seit ihrem Hoch vom 10. März von damals 5.132 Punkten fast 1000 Punkte eingebüßt. Im Gegenzug zeigte sich allerdings der Dow Jones mit einem Plus von 300 Punkten sehr freundlich.

Microsoft belastet Technologie-Werte
Die Nachrichtenlage für Technologieaktien war auch durch Microsoft belastet. Gestern nach Handelsschluss erging erwartungsgemäß das Urteil, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung ausgenützt habe. Die Strafe wird erst im Sommer verkündet, danach wird Microsoft gegen das Urteil Berufung einlegen. Der Aktienkurs von Microsoft brach bereits in Erwartung des Urteils um über 15 Dollar ein, Bill Gates ist damit um 12 Mrd. Dollar ärmer.

Keine Panik - Standardwerte profitieren
Trotzdem sieht Monika Rosen in der Verkaufswelle durchaus auch positive Aspekte: "Es gibt eigentlich keine Panikstimmung, sondern eher eine Sektorrotation, heraus aus der Technologie und hinein in Standardwerte. Das heißt, dass die Anleger nicht grundsätzlich aus Aktien flüchten, sondern nur kurzfristig bei anderen Werten attraktivere Chancen sehen." Langfristig gibt es keinen Aufschwung ohne Technologie, "und deshalb glauben wir nicht an ein endgültiges "Aus" für
Tech-Aktien, sondern würden es eher als Rückkehr zur Normalität sehen, die bei entsprechender Stabilisierung auch wieder Einstiegsniveaus schafft", so Rosen weiter. Gleichzeitig wird aber das wiederholt geäußertes Bekenntnis zu klassischen Blue Chips, die in keinem Portefeuille fehlen sollten und deren Wert sich gerade in turbulenten Zeiten manifestiert, unterstrichen.

Rückfragen: Bank Austria Asset Management
Monika Rosen, Tel. 33 147 DW 5403