06.11.2000

Planmäßige Vorbereitung auf Zusammenschluß mit HVB:
„Bank Austria (Neu)“ entsteht

  • Konstituierende Aufsichtsratssitzung der Bank Austria (Neu)
  • Aufsichtsrat bestellt Vorstandsmitglieder der Bank Austria (Neu)
  • Eintragung der Umstrukturierungsmaßnahmen im Firmenbuch per 7. November

Die Vorbereitungen auf den Zusammenschluss der Bank Austria mit der HypoVereinsbank laufen wie geplant: Heute, am 6. November 2000, trat der Aufsichtsrat der Sparkasse Stockerau (ab 7.November 2000: Bank Austria Aktiengesellschaft – (Neu) zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Kapitalvertreter im Aufsichtsrat sind identisch mit denen der Bank Austria.

Der Aufsichtsrat wählte in dieser Sitzung Siegfried Sellitsch, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen, zum Vorsitzenden, Walter Nettig, Präsident der Wirtschaftskammer Wien zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden sowie Rudolf Humer, Vorstandsvorsitzender der Palmers Holding, zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden. Es ist geplant, dass nach Vorliegen der Genehmigung des beabsichtigten Zusammenschlusses durch die EU-Wettbewerbsbehörde zusätzlich drei Vertreter der HypoVereinsbank - Albrecht Schmidt, Dieter Rampl und Eberhard Rauch – in den Aufsichtsrat aufgenommen werden. Albrecht Schmidt, Sprecher des Vorstandes der HypoVereinsbank, wird dann den Vorsitz übernehmen.

Die Bank Austria Aktiengesellschaft (Neu) wird sich in Zukunft voll auf die Märkte in Österreich sowie Mittel- und Osteuropa konzentrieren und ihre Aktivitäten in dieser Region weiter vertiefen und ausbauen. Im Zuge dieser strategischen Fokussierung wurde die Zahl der Vorstandsmitglieder von bislang 11 (Bank Austria AG und BA/CA-I) auf nunmehr 9 (Bank Austria (Neu)) reduziert.

Der Aufsichtsrat hat folgende Herren mit sofortiger Wirkung in den Vorstand der Bank Austria Aktiengesellschaft (Neu) bestellt:

Gerhard Randa (Vorstandsvorsitzender): Vorstandssekretariat, Kommunikation

Karl Samstag (stellvertretender Vorsitzender): Firmenkunden

Wolfgang Haller: IT, Organisation

Erich Hampel: Mittel- und Osteuropa

Friedrich Kadrnoska: Asset Management, Beteiligungen, Personal

Wolfram Littich: Treasury, Equity Trading, CAIB

Michael Mendel: Kreditrisikomanagement, Group Risk Control *)

Kai Werhahn-Mees: Privatkunden, SKWB *)

Franz Zwickl: Immobilien, Rechnungswesen, Revision, Recht

*) Die Vorstandsmandate der Herren Mendel und Werhahn-Mees, derzeit beide HypoVereinsbank, werden mit Wirksamkeit der Eingliederung der Bank Austria in den HVB-Konzern – dieser Schritt

ist im Anschluss an die Genehmigung durch die EU-Wettbewerbsbehörde geplant – rechtskräftig.

Erich Hampel bleibt weiterhin Generaldirektor der Creditanstalt. Die erfolgreiche Zwei-Marken-Strategie in Österreich wird selbstverständlich fortgeführt. Die zusätzliche Aufgabe, die Hampel nun in der Bank Austria (Neu) übernimmt, unterstreicht die hervorragende Arbeit, die er in der Creditanstalt geleistet hat. In Mittel- und Osteuropa wird die Bank Austria-Gruppe in Zukunft eine expansive Strategie fahren.

Es ist das erklärte Ziel, die führende Position in dieser Region weiter kräftig auszubauen. Eine besondere Bedeutung haben hier die anstehenden Bank-Privatisierungen in Mittel- und Osteuropa. Es wird eigens die Funktion eines "Beauftragten des Vorstandes für Privatisierungs-Projekte in Mittel- und Osteuropa" geschaffen, der die Aktivitäten der Bank Austria-Gruppe in diesem Zusammenhang steuern wird und direkt an Vorstandsvorsitzenden Randa berichtet. Diese Position übernimmt mit Alois Steinbichler (bislang im Vorstand der BA/CA-I) ein ausgewiesener Fachmann für das internationale Geschäft.

Alarich Fenyves (bislang im Vorstand der Creditanstalt und der BA/CA-I) wird mit Ende des Jahres aus der Bank Austria-Gruppe ausscheiden; ebenso wie Heinz Gehl. Zwischen Wolfgang Habermayer und der Bank Austria laufen zur Zeit Gespräche, die das Ziel haben, Habermayers Know-how weiter für die Gruppe nutzen zu können.

Eintragung der Umstrukturierungsmaßnahmen im Firmenbuch

Mit Rechtswirksamkeit 4. November 2000 wurde die Beteiligung der Bank Austria Aktiengesellschaft an der Creditanstalt AG in die Sparkasse Stockerau eingebracht.

Mit 7. November 2000 wird der Geschäftsbetrieb der Bank Austria (Alt), die künftig als BA Holding AG firmiert, in die Sparkasse Stockerau, die gleichzeitig ihren Firmenwortlaut auf Bank Austria Aktiengesellschaft (Neu) ändert, abgespalten.

Ebenfalls per 7. November 2000 wird die Bank Austria Creditanstalt International AG (BA/CA-I) auf die Bank Austria Aktiengesellschaft (Neu) verschmolzen. Damit obliegt die Steuerung des internationalen Geschäfts der Bank Austria-Gruppe zur Gänze der Bank Austria Aktiengesellschaft (Neu).

In einem weiteren Schritt, der nach Vorliegen der Genehmigung der EU-Wettbewerbsbehörde erfolgen soll, wird die BA Holding AG ihre 100 % ige Beteiligung an der Bank Austria Aktiengesellschaft (Neu) in die HypoVereinsbank einbringen. Als Gegenleistung erhält die BA Holding AG 114 Mio. neue Stückaktien der HypoVereinsbank.

Abschließend wird die BA Holding AG auf die Bank Austria Aktiengesellschaft (Neu) verschmolzen werden, wobei die bisherigen Aktionäre der BA Holding AG (das sind die bisherigen Aktionäre der Bank Austria) für ihre Bank Austria-Stammaktien im Austauschverhältnis 1 zu 1 Stammaktien der HypoVereinsbank erhalten. Dieser Schritt wird voraussichtlich im ersten Quartal 2001 umgesetzt werden.

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