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11.04.2000

Österreichische Unternehmensgründer: Jung, dynamisch, erfolgreich

Taugt die legendäre Hinterhofgarage mit ihren turnschuhtragenden Innovatoren, die sich alsbald zu Chefs globaler Konzerne mausern, als Rollenvorbild? Anders formuliert: Was ist das Erfolgsgeheimnis der jungen, innovationsorientierten High-Tech-Unternehmen, die zu nationalem Wohlstand und hohem Beschäftigungsgrad beitragen?

Die Bank Austria hat beim Österreichischen Institut für Gewerbe- und Handelsforschung (IfGH)
eine Studie in Auftrag gegeben, für die 60 technologieorientierte Neugründungen der Jahre 1984
bis 1996 befragt wurden. Alle befragten Unternehmen wiesen, - nicht zuletzt auch dank einer Förderung durch den Forschungsförderungsfonds (FFF) - eine gute Unternehmensentwicklung auf.

Die Hälfte der interviewten Unternehmen zählt zu den schnell wachsenden Unternehmen:
Sie konnten bereits in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens die Zahl ihrer MitarbeiterInnen verdreifachen. Heute haben Sie durchschnittlich 33 Beschäftigte und erwirtschaften einen Jahresumsatz von ATS 66,7 Mio.

Was aber macht sie so erfolgreich im Vergleich zu den durchschnittlich erfolgreichen
Unternehmen - jenen 30 befragten Unternehmen, bei denen heute im Durchschnitt acht
Personen auf der Lohnliste stehen und ATS 12,8 Mio. Jahresumsatz erzielt werden?

Die Highfligher von heute wissen genau was sie wollen!
Sie sind im Durchschnitt 34 Jahre alt und haben eine solide, theoretisch fundierte Ausbildung. Zudem verfügen sie bereits über knapp 10 Jahre Branchenerfahrung, bevor sie sich in die Herausforderungen der Selbstständigkeit stürzen. Der bloße Wunsch nach Selbstverwirklichung reicht dabei nicht aus, um später zu den Besten zu zählen. Es bedarf auch einer guten Produkt- oder Dienstleistungsidee. Diese gibt bei mehr als einem Drittel der "Shootingstars" den Anstoß zur Unternehmensgründung. Ihre Umsetzung und Vermarktung stellt in den ersten Jahren nach der Gründung das oberste Unternehmensziel dar.

Strategie von Anfang an fixiert
Erfolgreiche Jungunternehmer überlassen nur wenig dem Zufall. Im Gegensatz zu ihren Mitstreitern verfolgen knapp zwei Drittel der Spitzenreiter von Anfang an eine verbindliche, schriftlich fixierte Unternehmenspolitik (Unternehmensstrategie, Leitlinien, etc.).

Auch Wachstum bzw. Expansion werden vom ersten Tag an ins Auge gefasst. Dabei setzt man vor allem auf den Informationsvorsprung und das niedrigere Kostenniveau gegenüber den Konkurrenten.

"Konzentration auf eine Nische" lautet die einhellige Devise unter den meisten JungunternehmerInnen. Unterschiede zeigen sich jedoch in Bezug auf die bevorzugte Strategie. Die wachstumsstarken Unternehmen setzen in erster Linie auf aktive Marktdurchdringung. Sie sind bestrebt, den Absatz ihrer Produkte und Dienstleistungen in dem bestehenden Markt kontinuierlich zu erhöhen. Demgegenüber konzentrieren sich die nur durchschnittlich wachsenden Unternehmen vor allem auf die Produktentwicklung. Sie versuchen den Markt regelmäßig mit neuen Produkten zu bedienen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Optimale Nutzung von externem und internem Know-how
Auch die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen trägt zu einem dynamischen Unternehmenswachstum bei. Ganz dem Zeitgeist entsprechend, ziehen knapp drei Viertel der Outperformer in regelmäßigen Abständen externe Hilfe zu Rate. Nur 40 % der Average Performer holen zumindest alle zwei bis drei Jahre die Meinung von Unternehmens-, Personal- oder technischen BeraterInnen ein.

Die Pflege des internen Know-hows wird bei den Senkrechtstartern ebenfalls groß geschrieben. Aus- und Weiterbildung nicht nur der MitarbeiterInnen, sondern auch der Unternehmensleitung selbst steht hier regelmäßig auf dem Programm. Bei den nur durchschnittlich wachsenden Unternehmen haben Fortbildungsmaßnahmen einen deutlich geringeren Stellenwert.

Nicht zuletzt zögern die Wachstumsunternehmen auch weniger lange, was die Unternehmensgründung betrifft, und starten bereits mit durchschnittlich zwei MitarbeiterInnen in die Selbständigkeit. Die weniger stark wachsenden Unternehmen benötigen um etwa 50 % mehr Vorbereitungszeit und beginnen im allgemeinen mit einer/m MitarbeiterIn. Für beide stellt jedoch die Kapitalbeschaffung, insbesondere in der Gründungsphase, eine wesentliche Beeinträchtigung für das Unternehmenswachstum dar.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations
Margit Schmid-Weihs, Tel. 711 91/52371, margit.schmid-weihs@bankaustria.com 
  Detaillierte Unterlagen zur Studie erhalten Sie bei:
Manuela Horvath, Tel. 711 91/57011, manuela.horvath@bankaustria.com