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18.05.2000

New Economy: Das Internet als Wachstumsmotor

  • Internet produziert zusätzliches Wachstum von einem Viertel Prozent jährlich
  • Internetfirmen treiben die Aktienmärkte an
  • Europa hat einen Rückstand von drei Jahren

Das Internet, vor vier, fünf Jahren noch als ein Spielzeug für Computerfreaks angesehen, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Massenmedium entwickelt, das einen immer größeren Beitrag zur weltweiten Wirtschaftsdynamik leistet.

Das Internet-Geschäft zwischen Firmen (B2B = Business to Business) aber auch das Geschäft, das Firmen mit Konsumenten (B2C = Business to Customer) im Internet abwickeln, werden in Zukunft das wirtschaftliche Geschehen dominieren. Laut neuester Ausgabe des Bank Austria REPORT werden die B2B-Umsätze im Jahr 2000 in den USA rund 300 Mrd. Euro erreichen und bis 2004 voraussichtlich auf rund 2000 Mrd. Euro ansteigen. Europa hinkt mit 31 Mrd. Euro im Jahr 2000 deutlich hinterher, wobei aber bis zum Jahr 2003 immerhin mit einer Verzehnfachung auf 310 Mrd Euro gerechnet wird.

Viele Ökonomen und Analysten führen den seit 8 Jahren anhaltenden Wirtschaftsboom in den USA auf das durch die New Economy ausgelöste Produktivitätswachstum zurück.

E-Business bewirkt Produktivitätsschub

E-Business betrifft alle Unternehmen in allen Branchen. Unternehmenskosten, etwa für Lagerhaltung und Marktzugang, können beträchtlich reduziert und neue Märkte leichter erschlossen werden. Das geschätzte Kostenersparnispotenzial liegt im B2B Handel in der Regel zwischen 10 und 20 %.

Wie überall im Wirtschaftsleben wird es aber auch hier Gewinner und Verlierer geben. Die Volkswirte der Bank Austria rechnen mit einer erheblichen Verschärfung des Wettbewerbs. Zu den Gewinnern werden ihrer Ansicht nach unter anderem Informationsdienstleister, Softwarehersteller, "Infomediaries", Call-Centers, Kurier-, Express- und Paketdienste sowie die Werbung zählen. Verlierer wird es generell im Einzel- und Großhandel geben, vor allem im Fahrzeughandel und bei den Reisebüros.

Auch das B2C, also der Kauf von Waren und Dienstleistungen durch Konsumenten über das Internet, wächst enorm. Etwa 20% der europäischen und fast 40% der US-Bevölkerung haben heute bereits Zugang zum World Wide Web und die Tendenz ist stark steigend.

In den USA haben schon 1996 500.000 Haushalte Finanzinvestitionen online getätigt, 1999 waren es bereits 3,3 Mio. und 2003 werden es zwischen 16 und 21 Mio. sein.

Hier gibt es aber auch noch gewaltigen Regulierungsbedarf etwa im Hinblick auf die unterschiedlichen Konsumentenschutzbestimmungen und die sonstigen rechtlichen Rahmenbedingungen. Auch Sicherheitsaspektespekte, wie z. B. elektronische Signaturen, müssen geregelt sein, um Vertrauen in den elektronischen Einkauf bei heute teilweise noch misstrauischen Konsumenten zu schaffen.

Die Wachstumseffekte der "New Economy" sind enorm: Schätzungen für dieses Jahrzehnt gehen von einem möglichen zusätzlichen Wirtschaftswachstum von etwa 0,25 % p.a. aus. Die Aktienmärkte reflektieren die enorme Dynamik im E-Business: An der NASDAQ haben Technologie-, Medien- und Telekomwerte bereits einen Anteil von rund 40%. Dieser Index hat in den letzten Jahren einen rasanten Anstieg erlebt und sich im März 2000 auf über 5.100 Punkte katapultiert. Trotz des Absturzes am 18. April 2000 notieren die Internet-Werte über ihren Vorjahrsniveaus.

EU-Initiative eEurope

Europa hat hier im Vergleich zu den USA noch großen Nachholbedarf. Die EU hat daher am Gipfel in Lissabon eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um den Rückstand gegenüber den USA zu aufzuholen. Dabei geht es in erster Linie darum durch Erhöhung der Internet-Verbreitung in Europa die kritische Masse für den E-Commerce zu schaffen. Dazu

Mag. Marianne Kager, Leiterin der volkswirtschaftlichen Abteilung der Bank Austria:

"Wichtig ist vor allem, einen einheitlichen Verbrauchermarkt zu schaffen, damit der Handel ohne Grenzen reibungslos laufen kann".

Neuer Bank Austria REPORT mit Sonderteil E-Business

Die Bank Austria hat in ihrer neuesten Ausgabe des REPORT dem Thema E-Business ein eigenes Supplement gewidmet. Eine elektronische Version des REPORT ist auch im Internet erhältlich.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Dr. Karl Mauk, Tel. 71191 DW 51373; E-Mail: karl.mauk@bankaustria.com