27.09.2000

Hauptversammlung der Bank Austria beschließt Zusammengehen mit der HypoVereinsbank

  • Drittgrößte Bankengruppe Europas entsteht
  • Bank Austria klarer Marktführer in Zentral- und Osteuropa
  • Aktionäre profitieren von der nachhaltigen Wertsteigerung ihrer Aktien

Die Aktionäre der Bank Austria AG haben auf der außerordentlichen Hauptversammlung am

27. September 2000 mit überwältigender Mehrheit dem Zusammengehen von Bank Austria und HypoVereinsbank zugestimmt. 99,8 Prozent des anwesenden Kapitals stimmten für die vorgelegte Transaktion.

Durch den Zusammenschluß von HypoVereinsbank und Bank Austria entsteht der drittgrößte Bankkonzern Europas. Dieser Konzern wird über 65.000 Mitarbeiter beschäftigen, eine Bilanzsumme von 667 Milliarden Euro aufweisen und über 17,3 Milliarden Euro Eigenkapital verfügen.

Die Bank Austria-Gruppe wird innerhalb des HypoVereinsbankkonzerns als Leitgesellschaft für die Märkte Österreich sowie Mittel- und Osteuropa verantwortlich sein. Dort ist sie der klare Marktführer. Bank Austria und HypoVereinsbank verfügen gemeinsam über das sowohl flächenmäßig als auch gemessen an der Bilanzsumme größte Bankennetz in Mittel- und Osteuropa.

Bank Austria-Vorstandsvorsitzender Gerhard Randa: "Wir haben den idealen Partner gefunden. Durch das Zusammengehen mit der HypoVereinsbank haben wir die optimalen Vorraussetzungen geschaffen, um unsere führende Stellung in unseren Kernmärkten weiter kräftig auszubauen." Die Aktien der Bank Austria werden im Verhältnis 1 : 1 gegen Aktien der Hypovereinsbank getauscht. Seit Bekanntwerden des beabsichtigten Zusammenschlusses hat die Bank Austria-Aktie deutliche Kursgewinne verzeichnet. Die Aktionäre der Bank Austria profitieren darüber hinaus vom Wertsteigerungspotential des drittgrößten europäischen Bankkonzerns.

Ausständig sind jetzt noch die bankaufsichtsbehördlichen Genehmigungen und die Zustimmung der EU-Kartellbehörde, die für den November erwartet wird.

In der Bank Austria und in der HypoVereinsbank werden jetzt Integrationsteams die Arbeit aufnehmen, damit die beiden Konzerne reibungslos zusammenwachsen können und die Strategie der Bank der Regionen rasch und effizient implementiert werden kann. Dabei hat die Zusammenführung der weltweiten Aktivitäten entsprechend der beschlossenen regionalen Aufteilung Priorität. Neben der regionalen Organisation müssen auch die divisionalen Strukturen gemeinsam festgelegt werden.

Die Hauptverantwortung dafür trägt ein Lenkungsausschuß, dem auch die Vorstandschefs der beiden Häuser, Albrecht Schmidt und Gerhard Randa, angehören. Der Lenkungsausschuss hat die Aufgabe, Zielvorgaben zu setzen und möglichst rasch nach dem Prinzip der kurzen Wege zu entscheiden. Für die operative Umsetzung, für das Monitoring und das Projektmanagement wurden Zentrale Projekt Offices (ZPOs) in München und Wien eingerichtet.Die Organisationsstruktur und der Zeitplan für die Integration stehen bereits fest. Zunächst werden die Mergers in den USA, in den Finanzzentren Westeuropas und Asiens sowie in der Tschechischen Republik und Ungarn vollzogen. Diese erste Phase wird bis Mitte 2001 realisiert. Alle weiteren Projekte werden zum ersten Quartal 2003 abgeschlossen sein. Eines der wichtigsten Projekte ist dabei die Schaffung einer gemeinsamen IT-Plattform als Bindeglied der Tochtergesellschaften an den Konzern im Rahmen der "Bank der Regionen"-Strategie.

 

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Martin Hehemann, Tel. 71191-57007,

E-Mail: martin.hehemann@bankaustria.com