15.11.2000

EU-Kommission gibt grünes Licht für Zusammengehen von HypoVereinsbank und Bank Austria

Die EU-Kommission hat dem Zusammengehen von HypoVereinsbank und Bank Austria ohne jegliche Auflagen zugestimmt. Nachdem die Hauptversammlung der Bank Austria den Merger bereits im September genehmigt hatte, ist mit der Zustimmung der EU-Kommission nun der Weg für die Integration der Bank Austria frei. Es sind lediglich noch ausstehende Genehmigungen lokaler Wettbewerbsbehörden außerhalb der EU zu berücksichtigen. Durch das Zusammengehen entsteht die drittgrößte Bank Europas. Die Bank Austria wird in der HVB-Group als Leitgesellschaft für die Märkte in Österreich, Mittel- und Osteuropa verantwortlich sein.

HypoVereinsbank-Chef Dr. Albrecht Schmidt und BA-Vorstandsvorsitzender Gerhard Randa: "Die Fusion läuft jetzt auf Hochtouren. Auf allen Ebenen arbeiten beide Banken am schnellen und für den Kunden effizienten Zusammenwachsen. Wir sind zuversichtlich, in kurzer Zeit wesentliche Meilensteine zu erreichen."

Die EU-Kommission führte in ihrem Entscheid aus, dass der Zusammenschluss "auf keinem Markt auf dem die Beteiligten aktiv sind, zur Entstehung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung führt, weil ihre Geschäftstätigkeit weitgehend komplementär ist....Das Vorhaben gibt auf dem Bankensektor keinen Anlass zu ernsthaften wettbewerblichen Bedenken. Bereits vor dem Zusammenschluss war Bank Austria die mit Abstand größte österreichische Bank. Auch nach dem Zusammenschluss wer den HypoVereinsbank und Bank Austria diese deutliche Führungsrolle zwar innehaben. Jedoch bleiben ernsthafte und etablierte Wettbewerber auf dem österreichischen Bankensektor bestehen. Damit ist auch nach dem Zusammenschluss ein funktionierender Wettbewerb auf dem österreichischen Bankensektor sichergestellt."

Rückfragen an:

Bank Austria, Martin Hehemann: 0043-1-71191-57007

HypoVereinsbank, Thomas Pfaff: 0049-89-378-25801