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22.08.2000

Bank Austria-Gruppe im ersten Halbjahr 2000 deutlich besser als im Rekordjahr 1999

  • Gewinn vor Steuern steigt gegenüber der Hälfte des Vorjahres um 15,2 % auf 338 Millionen Euro
  • Noch kein wesentlicher Ergebnisbeitrag aus Beteiligungsverkäufen enthalten – im zweiten Halbjahr mehr als 150 Millionen Euro erwartet
  • Kundengeschäft in den Kernmärkten Österreich und CEE steigert Anteil am Konzerngewinn auf über 50 %.
  • Cost/Income-Ratio sinkt von 71,7 auf 67,4 % (Ziel für 2000: unter 70 %)
  • ROE steigt von 11,9 % auf 12,8 % (Ziel für 2000: über 12%)
  • Erfolgreiche IT-Integration führt künftig zu Kostensenkungen
  • Erfolgreiche Zwei-Marken-Strategie: Gruppe hält hohe Marktanteile

Die Bank Austria-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2000 das Rekordergebnis des Vorjahres weiter deutlich gesteigert. Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich gegenüber der Hälfte des Vorjahreswertes um 15,2 %. Sehr erfreulich hat sich das inländische Kundengeschäft entwickelt. Es hat seinen Anteil am Konzerngewinn auf 35 % gesteigert. Rechnet man Mittel- und Osteuropa hinzu, dann beträgt der Anteil, den das Kundengeschäft in den Kernmärkten der Bank Austria-Gruppe zum Konzerngewinn beisteuert, mehr als die Hälfte.

 In Millionen Euro

 1.1. – 30.6. 2000

   ½ von 1999

 Veränderung in %

 Zinsüberschuss

  1.058

 1.017

 +4,0

 Provisionsüberschuss

 412

 388

 +6,2

 Handelsergebnis

 128

 93

 +36,8

 Verwaltungsaufwand

 1.077

 1.074

 +0,2

 Periodenüberschuss vor Steuern

 338

 293

 +15,2

 Konzernperiodenüberschuss

 285

 256

 +11,4

 IAS-Ergebnis je Aktie

 2,48

  2,22

 
 ROE

  12,8

 11,9

 
 Cost/Income-Ratio IAS

 67,4 %

 71,7 %

 
 In Millionen Euro

 30. 6. 2000

 31. 12. 1999

 

 Bilanzsumme

  149.534

 139.999

  +6,8

 Eigenkapital

 4.469

 4.441

 +0,6

Die Nummer Eins in Mittel- und Osteuropa

Für die Bank Austria-Gruppe ist die zusammenwachsende Wirtschaftsregion Mittel- und Osteuropa rund um Österreich der Kernmarkt. Die Strategie der Gruppe ist darauf ausgerichtet, alle verfügbaren Ressourcen zu bündeln, um in dieser Region weiter gezielt zu wachsen. Die Bank Austria-Gruppe ist bereits heute mit großem Abstand die Nummer Eins in der österreichischen Bankwirtschaft und betreibt das führende überregionale Bankennetzwerk in Mittel- und Osteuropa.

Das Kundengeschäft in dieser Kernregion (Österreich und CEE) bildet das Herzstück der Gruppe. Es konnte im ersten Halbjahr 2000 den Gewinn vor Steuern auf 177 Millionen Euro nahezu verdoppeln und hat damit bereits mehr als die Hälfte (52,3 % nach 30,7 % im Vorjahr) des Konzerngewinns vor Steuern beigetragen.

Durch das geplante Zusammengehen mit der HypoVereinsbank wird die Bank Austria-Gruppe ihre Position auf ihren Kernmärkten deutlich ausbauen. Sie wird im neuen Verbund als eigenständiger Teilkonzern für diese Märkte – Österreich sowie Mittel- und Osteuropa – verantwortlich sein und sämtliche Aktivitäten des HypoVereinsbank-Konzerns in der Region bündeln. Damit wird die Bank Austria-
Gruppe zum klaren Marktführer in Mittel- und Osteuropa. Sie wird das Know-how und die Kapitalressourcen des neuen Konzerns nutzen, um in dieser Region weiter gezielt zu wachsen.

Erfolgsrechnung der Bank Austria: Gewinn vor Steuern steigt um 15,2 %

Die Bank Austria-Gruppe hat Ende 1999 die Rechnungslegung umgestellt und für das Gesamtjahr 1999 erstmals einen Jahresabschluss nach International Accounting Standards (IAS) vorgelegt. Entsprechend den internationalen Gepflogenheiten weist sie für das Jahr 1999 nachträglich keine IAS-Quartalswerte aus. Als Vergleichswert für das Ergebnis des ersten Halbjahres 2000 dient daher die rechnerische Hälfte aus 1999.

Die Bank Austria-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2000 gegenüber der Hälfte des Vorjahreswertes den Periodenüberschuss vor Steuern um 15,2 % von 293 Millionen Euro auf 338 Millionen Euro gesteigert. Der Konzernperiodenüberschuss stieg im ersten Halbjahr um 11,4 % auf 285 Millionen Euro nach 256 Millionen Euro im Vorjahr. Für das Gesamtjahr hat sich die Bank Austria-Gruppe zum Ziel gesetzt, den Konzernjahresüberschuss um mindestens 10 % zu erhöhen. Sie liegt damit im ersten Halbjahr über dem Soll, zumal noch keine wesentlichen Ergebnisbeiträge aus dem Verkauf von Beteiligungen enthalten sind. Die Position "Sonstiger betrieblicher Erfolg" liegt zum ersten Halbjahr mit 42 Millionen Euro noch um 38,9 % unter dem Wert für die Hälfte des Vorjahres (69 Millionen Euro). Dies wird sich in der zweiten Jahreshälfte ändern. Aus den diversen Beteiligungsverkäufen wird für das zweite Halbjahr 2000 ein Ergebnisbeitrag von mehr als 150 Millionen Euro erwartet.

ROE steigt auf 12,8 %

Die gute Entwicklung der Bank Austria-Gruppe im ersten Halbjahr spiegelt sich in einer deutlichen Verbesserung der Kennzahlen wider. Die Gruppe liegt bereits im ersten Halbjahr klar über den Zielen für das Gesamtjahr: Die Cost/Income-Ratio ist von 71,7 % auf 67,4 % gesunken (Ziel 2000: unter 70 %). Der ROE ist von 11,9 % auf 12,8 % gestiegen (Ziel 2000: über 12 %).

Der Gewinn je Aktie erhöhte sich damit gegenüber dem anteiligen Wert des Vorjahres um 11,8 % von 2,22 Euro auf 2,48 Euro.

Strukturelle positive Entwicklung des Ergebnisses

Das Ergebnis der Bank Austria-Gruppe ist vor allem strukturell sehr erfreulich.

Der Zinsüberschuss konnte gegenüber dem anteiligen Vorjahreswert von 1.017 Millionen Euro um 4 % auf 1.058 Millionen Euro gesteigert werden. Hier hat sich im ersten Halbjahr bestätigt, dass die konzentrierten Maßnahmen der Bank Austria-Gruppe zur Ergebnissteigerung Wirkung zeigen.

Die Kreditrisikokosten stiegen im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahreshälfte um 12,8 % von 200 auf 225 Millionen Euro. Dieser Anstieg verteilte sich auf das Internationale Geschäft und das Inländische Privatkundengeschäft.

Provisionsüberschuss steigt um 6,2 %

Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 6,2 % von 388 Millionen Euro auf 412 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf die gute Entwicklung im Asset Management zurückzuführen. Die Bank Austria-Gruppe steigerte das von ihr verwaltete Fondsvolumen gegenüber dem Vorjahreswert um 10,1 % auf 19,6 Milliarden Euro. Die Gruppe ist im Fondsgeschäft mit einem Marktanteil von 23,4 % die klare Nummer Eins in Österreich.

Handelsergebnis um 36,8 % höher

Das Handelsergebnis verbesserte sich im ersten Halbjahr deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die extrem gute Entwicklung des ersten Quartals konnte zwar im zweiten Quartal nicht fortgesetzt werden, dennoch liegt das naturgemäß volatile Handelsergebnis mit 128 Millionen Euro um 36,8 % über der Hälfte des Vorjahreswertes (93 Millionen Euro).

Verwaltungsaufwand stabil

Der Verwaltungsaufwand blieb im ersten Halbjahr mit einem minimalen Anstieg von 0,2 % praktisch stabil. Dies ist umso bemerkenswerter, als sich auch noch in der ersten Jahreshälfte die Integration der IT-Systeme von Bank Austria und Creditanstalt auf die Kosten ausgewirkt hat. Ab dem Jahr 2001 wird die IT-Integration zu jährlichen Einsparungen in der Größenordnung von 70 Millionen Euro (1 Milliarde Schilling) führen.

Bilanzentwicklung der Bank Austria-Gruppe: Bilanzsumme steigt um 6,8 %

Die Bilanzsumme der Bank Austria-Gruppe stieg im ersten Halbjahr 2000 gegenüber dem Jahresende 1999 um 6,8 % von 140 Milliarden Euro auf 149,5 Milliarden Euro.

Auf der Aktivseite der Bilanz stiegen die Forderungen an Kreditinstitute um 13,7 % von 29,4 Milliarden Euro auf 33,4 Milliarden Euro. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich um 3,6 % von 74,6 Milliarden Euro auf 77,3 Milliarden Euro. Die Finanzanlagen stiegen um 14 % auf 22,7 Milliarden Euro nach 19,9 Milliarden Euro zum Jahresende. Die Handelsaktiva blieben demgegenüber fast stabil, sie stiegen leicht um 0,8 % auf 10,1 Milliarden Euro.

Die Geschäftsausweitung wurde auf der Passivseite der Bilanz vor allem durch Interbankgeschäfte und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden refinanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um 10,1 % von 53,4 Milliarden Euro auf 58,9 Milliarden Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich um 9,8 % von 41,9 Milliarden Euro auf 46 Milliarden Euro. Die Verbrieften Verbindlichkeiten stiegen nur leicht um 3,7 % von 26 Milliarden Euro auf 26,9 Milliarden Euro. Das Nachrangkapital erhöhte sich um 17,1 % von 3,5 Milliarden Euro auf 4,1 Milliarden Euro.

Das Konzerneigenkapital stieg im Berichtszeitraum leicht um 0,6 % auf rund 4,5 Milliarden Euro.

Die Segment-Berichterstattung: Starke Entwicklung des Kundengeschäftes

Der Blick auf die einzelnen Geschäftsfelder der Bank Austria-Gruppe verstärkt den positiven Eindruck von der Entwicklung des gesamten Konzerns im ersten Halbjahr:

 

Inländische Privatkunden

Wichtige Kennzahlen:

 in Mio. Euro

  1.1. – 30.6. 2000

  ½ von 1999

 Anteil an Gesamtbank

 Zinsüberschuss

 402

 328

 38,0

 Provisionsüberschuss

 217

 188

 52,7

 Periodenüberschuss vor Steuern

 74

 5

 21,9

 Eigenkapital

 462

 455

 10,3

   

 1999

 
 ROE vor Steuern

 31,9 %

 2,2 %

 
 Cost/Income-Ratio

 80,6 %

 91,4 %

 

Das inländische Privatkundengeschäft zeigt eine nachhaltig positive Entwicklung und weist einen Periodenüberschuss vor Steuern von 74 Millionen Euro aus – dies ist gegenüber dem Vorjahreswert von 5 Millionen Euro eine extrem starke Verbesserung. Getragen wurde diese Verbesserung von einem Anstieg des Zinsüberschusses um 23 % und einer Steigerung des Provisionsüberschusses um 15 %. Die Risikokosten stiegen um 14 %. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich dagegen nur um 5 % - trotz der Aufwendungen für die IT-Integration.

Die Cost/Income-Ratio dieses traditionell kostenintensiven Geschäftsfeldes ist von 91,4 % auf 80,6 % gesunken. Der ROE stieg im ersten Halbjahr von 2,2 % auf 31,9 %. Dies ist ein hervorragender Wert. Es muss allerdings berücksichtigt werden, dass das Eigenkapital des Geschäftsfeldes nur rund 10 % des Eigenkapitals der gesamten Gruppe ausmacht. Daher wirken sich Veränderungen des Gewinns sehr stark auf den ROE aus.

Bestens bewährt hat sich auch im ersten Halbjahr 2000 die Zwei-Marken-Strategie im Inland mit den Marken Bank Austria und Creditanstalt. In allen wesentlichen Geschäftsfeldern konnte die Gruppe mit dieser konsequent umgesetzten Strategie ihre starke Position behaupten oder weiter ausbauen:

Rund ein Zehntel der Privatkunden von Bank Austria und Creditanstalt nützt die Möglichkeit des Online-Banking. Die Zahl der Online-Banking Konten Privater hat sich seit dem ersten Halbjahr 1999 auf über 200.000 verdoppelt. Die stark zunehmende Bedeutung dieses Bereiches steht im Mittelpunkt des vertriebsstrategischen Interesses der Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe. Im Fondsbereich ist die Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe mit einem Fondsvolumen von aktuell 19,6 Milliarden Euro und einem daraus resultierenden Marktanteil von 23,4 % klarer Marktführer.

Bei den Direktkrediten an private Haushalte konnte in der Gruppe gegenüber dem Jahresultimo ein Zuwachs von 8 % gegenüber 5,3 % des Gesamtmarktes erreicht werden. Bei den Primärmitteln konnte ein Anstieg um 3,7 % verzeichnet werden, der Marktanteil beträgt zur Jahresmitte 2000 17,5 %. Besonders erfolgreich war die Gruppe auch bei den zukunftsträchtigen Nachwuchskunden und im Segment der gehobenen Privatkunden. So zählen knapp 50 % der Studenten und rund 36 % der Top-Privatkunden zu den Kunden der Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe.

Inländisches Firmenkundengeschäft

Wichtige Kennzahlen:

 in Mio. Euro

 1.1. – 30.6. 2000

   ½ von 1999

 Anteil an Gesamtbank in %

 Zinsüberschuss

 270

 254

 25,5

 Provisionsüberschuss

 111

 115

 26,9

 Periodenüberschuss vor Steuern

 47

 35

 13,9

 Eigenkapital

 1.500

 1.418

 33,4

   

 1999

 
 ROE vor Steuern

 6,3 %

 5,0 %

 
 Cost/Income Ratio

 64,2 %

 66,4 %

 

  
Der Periodenüberschuss vor Steuern des inländischen Firmenkundengeschäftes konnte im ersten Halbjahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um 34 % von 35 Millionen Euro auf 47 Millionen Euro gesteigert werden. Der ROE erhöhte sich von 5,0 % auf 6,5 %. Die Cost/Income Ratio reduzierte sich auf 64,2 % (1999: 66,4 %). Wie im

Privatkundengeschäft führten die steigenden Marktzinssätze auch bei den Firmenkunden zu einem gegenüber dem ersten Halbjahr 1999 höheren Zinsüberschuss. Die Risikokosten bewegen sich auf dem Vorjahresniveau, ebenso der Provisionsüberschuss und der Verwaltungsaufwand.

Einer der Schwerpunkte im Firmenkundengeschäft war der verstärkte Fokus auf die heimischen Klein- und Mittelbetriebe. Insgesamt sind 64 % der Mittelbetriebe und 43 % der Kleinbetriebe Kunden der Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe.

Ein weiteres Geschäftsfeld, auf das die Bank Austria besonders setzt, sind Venture Capital Finanzierungen. Hier erwartet die Gruppe in der Zukunft ein hohes Ergebnispotenzial und kann auch schon auf eine Reihe erfolgreicher Fonds verweisen. Neben den bereits seit längerem im Markt befindlichen Gründer- und Gründerinnenfonds und dem überaus erfolgreichen High Tech Fonds engagiert sich die Bank Austria seit Juni in der UBF Mittelstandsfinanzierungs AG. Neben der Bank Austria sind an dieser Venture Capital Gesellschaft die Europäische Investitionsbank, die Wiener Städtische Versicherung, Duke Street Capital und die CA IB Investmentbank beteiligt. Noch im Herbst dieses Jahres wird es weitere Aktivitäten in diesem Bereich geben.

Bedeutende Zuwächse gab es im Bereich Exportfinanzierungen, vor allem in den mittel- und osteuropäischen Ländern. Hier konnte die Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe ihre klare Marktführerschaft erfolgreich behaupten.

 

Internationales Geschäft

Wichtige Kennzahlen:

 in Mio. Euro

  1.1. – 30.6. 2000

  ½ von 1999

 Anteil an Gesamtbank in %

 Zinsüberschuss

 244

 266

 23,1

 Provisionsüberschuss

 85

 80

 20,6

 Periodenüberschuss vor Steuern

 101

 124

 29,9

 Eigenkapital

  1.274

 1.257

 28,4

   

 1999

 
 ROE vor Steuern

 15,9 %

 19,8 %

 
 Cost/Income-Ratio

 61,8

 54,8 %

 

Das Ergebnis des Geschäftsfeldes Internationales Geschäft blieb für das erste Halbjahr 2000 unter dem sehr guten anteiligen Vergleichswert für das Jahr 1999. Der Geschäftsbereich erzielte einen Periodenüberschuss von 101 Millionen Euro im Vergleich zum anteiligen Vorjahreswert von 124 Millionen Euro. Verantwortlich dafür zeichneten ein Rückgang des Zinsüberschusses und leicht erhöhte Risikokosten.

In den USA gehen die Restrukturierungsmaßnahmen nach dem Managementwechsel weiter. Für das Gesamtjahr 2000 wird wie im Vorjahr mit einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis (1999: minus 20 Millionen Schilling) gerechnet. Im Jahr 2001 werden die US-Aktivitäten wieder profitabel wirtschaften.

Wachstumsschwerpunkt der Bank Austria war wiederum die Region Mittel- und Osteuropa. Die wichtigste Initiative wurde dort mit dem Erwerb weiterer 10,29 Prozent an der Powszechny Bank Kredytowy S.A. (PBK) gesetzt. Der Anteil der BA/CA-International von nunmehr 53,25 % wird sich nach Abschluss der angekündigten Fusion mit der BA/CA-Poland auf rund 57 % erhöhen. Damit hält die Bank Austria die Mehrheit an Polens viertgrößter Bank. Mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von 51,3 Millionen Euro wies die PBK im ersten Halbjahr 2000 eine 8%ige Steigerung des Ergebnisses aus.

Insgesamt konnten die Kommerzbankeinheiten der Bank Austria in Mittel- und Osteuropa stark zulegen. Sie erwirtschafteten im ersten Halbjahr einen Jahresüberschuss vor Steuern von 56 Millionen Euro, 13 % mehr als im Vergleichszeitraum. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 9 % auf 6,7 Milliarden Euro. Der ROE lag bei 18,4 %.

Die positive Entwicklung in dieser Region erhielt auch Anerkennung von internationalen Fachmagazinen. So wurde die Bank Austria von Euromoney und Global Finance als beste internationale Bank in Mittel- und Osteuropa ausgezeichnet.

Insgesamt betreibt die Bank Austria Gruppe ein Netzwerk von rund 450 Niederlassungen in 10 Ländern. Unter Einbeziehung der Einheiten der HypoVereinsbank werden es rund 720 Stellen in 11 Ländern sein. Mit einer Bilanzsumme von 12,8 Milliarden Euro, über 1,5 Millionen Kunden und Marktanteilen zwischen 5 und 10 Prozent entsteht durch die Zusammenführung die mit Abstand größte überregionale Bank in Mittel- und Osteuropa.

Ein erfolgreiches erstes Halbjahr verbuchte die CA IB. Mit einem Vorsteuergewinn von rund 5,8 Millionen Euro bestätigte die Investmentbank den im Vorjahr eingeleiteten Turnaround. Vor allem die Bereiche Corporate Finance und Securities lagen über den Erwartungen.

 

Financial Markets

Wichtige Kennzahlen:

 in Mio. Euro  1.1. – 30.6. 2000    ½ von 1999  Anteil an Gesamtbank in %
 Zinsüberschuss

 74

 108

 7,0

 Provisionsüberschuss

 8

 5

 1,9

 Periodenüberschuss vor Steuern

 65

 57

 19,2

 Eigenkapital

 811

 751

 18,1

   

 1999

 
 ROE vor Steuern

 15,9 %

 15,0 %

 

 Cost/Income-Ratio

  63,1 %

 58,0 %

 

Eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresergebnis konnte im Geschäftssegment Financial Markets erzielt werden. Der Periodenüberschuss stieg von 57 auf 65 Millionen Euro, der ROE liegt mit 15,9 % knapp über dem Vorjahreswert. Wesentlich verantwortlich für das gute Ergebnis waren das Group Treasury sowie der Aktienhandel, wobei mehr als zwei Drittel des Periodenüberschusses dieses Segments vom Group Treasury erwirtschaftet wurde. Das Handelsergebnis konnte gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 25 Millionen Euro auf 57 Millionen Euro gesteigert werden.

 

Beteiligungen

Wichtige Kennzahlen:

 in Mio. Euro

 1.1. – 30.6. 2000

   ½ von 1999

 Anteil an Gesamtbank in %

 Zinsüberschuss

 62

 42

 6,4

 Provisionsüberschuss

 -8

 1

 -2,2

 Periodenüberschuss vor Steuern

 63

 114

 15,1

 Eigenkapital

 439

 431

 9,8

   

 1999

 
 ROE vor Steuern

 28,9 %

 52,8 %

 

Das Ergebnis des Geschäftsfeldes Beteiligungen lag im ersten Halbjahr mit 63 Millionen Euro noch deutlich unter dem anteiligen Wert des Vorjahres, da noch keine wesentlichen Ergebnisbeiträge aus Beteiligungsverkäufen enthalten waren. Die Bank Austria-Gruppe wird jedoch ihre Strategie, sich aus Nicht-Bank-Beteiligungen zurückzuziehen, auch 2000 konsequent weiterverfolgen. Im 2. Halbjahr 2000 ist aus diesem Titel ein Ergebnisbeitrag von mehr als 150 Millionen Euro zu erwarten.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Martin Hehemann, Tel. 711 91 DW 57007

E-Mail: martin.hehemann@bankaustria.com


Creditanstalt Kommunikation

Gerhard Reidlinger, Tel. 531 31 DW 41200

E-Mail: gerhard.reidlinger@creditanstalt.co.at

Konzernbilanz zum 30. Juni 2000

 Aktiva in Mio. Euro

 30.6. 2000

 31. 12. 1999

 +/- geg. 31. 12. 1999

+/- geg. 31. 12. 1999 in %

 Barreserve

 874

 848

 27

 3,1

 Forderungen an Kreditinstitute

 33.409

 29.397

 4.013

 13,7

 Forderungen an Kunden

 77.329

 74.648

 2.682

 3,6

 Risikovorsorge

  -2.463

 -2.348

  -115

 4,9

 Handelsaktiva

 10.059

 9.982

 78

 0,8

 Sonstiges Finanzumlaufvermögen

 3.796

 3.301

 495

 15,0

 Finanzanlagen

 22.713

 19.932

 2.781

 14,0

 Immaterielles Anlagevermögen

 687

 710

 -24

 -3,3

 Sachanlagen

 1.101

 1.088

 13

 1,2

 Sonstige Aktiva

 2.029

 2.442

 -413

 -16,9

 Summe der Aktiva

 149.534

 139.999

 9.536

 6,8

         
 Passiva in Mio. Euro        
 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

 58.852

 53.433

 5.418

 10,1

 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

 46.006

 41.885

 4.121

 9,8

 Verbriefte Verbindlichkeiten

 26.893

 25.926

 966

 3,7

 Rückstellungen

 3.113

 3.172

 -60

 -1,9

 Sonstige Passiva

 5.731

 7.278

 -1.547

 -21,3

 Nachrangkapital

 4.074

 3.478

 596

 17,1

 Anteile im Fremdbesitz

 398

 385

 13

 3,3

 Eigenkapital

 4.469

 4.441

 28

 0,6

 Summe der Passiva

 149.534

 139.999

 9.536

 6,8

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das erste Halbjahr 2000

 in Mio. Euro  1.1. – 30.6. 2000
 ½ von 1999  +/- geg. ½ von 1999
 +/- geg. ½ von 1999 in %

 Zinsen und ähnliche Erträge

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

4.088

3.030

3.068

2.051

 1.020

979

 33,2

47,7

 Zinsüberschuss

  1.058

 1.017

 41

 4,0

 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft

 225

 200

 26

 12,8

 Provisionserträge

Provisionsaufwendungen

 528

116

 492

104

 36

12

 7,4

11,8

 Provisionsüberschuss  412  388  24  6,2
 Handelsergebnis  128  93  34  36,8
 Verwaltungsaufwand  1.077  1.074  2  0,2
 Sonstiger betrieblicher Erfolg  42  69  -27  -38,8
 Außerordentliches Ergebnis  0  0  0  ---
 Periodenüberschuss vor Steuern  338  293  45  15,2
 Steuern vom Einkommen und Ertrag  -38  -20   -19  94,1
 Periodenüberschuss  300  274  26  9,5
 Fremdanteil am Periodenüberschuss  14  17  -3  -17,7
 Konzernperiodenüberschuss  285  256  29  11,4

   
 Entwicklung Konzerneigenkapital

 In Mio. Euro  Gezeichnetes Kapital
 Kapitalrücklagen  Gewinnrücklagen  Gesamt
 Stand 1.1. 1999

 847

 1.989

 1.346

 4.182

 Konzernjahresergebnis

Dividendenzahlung

Währungsumrechnung

Übrige Veränderungen

 

 

 

 

0

 512

-117

-139

3

 512

-117

-139

3

 Stand 31.12. 1999

 847

 1.989

 1.605

 4.441

 In Mio. Euro  Gezeichnetes Kapital
 Kapitalrücklagen  Gewinnrücklagen  Gesamt
 Stand 1.1. 2000

 847

 1.989

 1.605

 4.441

 Konzernergebnis

Dividendenzahlung

Währungsumrechnung

Optionswert Wandelanleihe

Umtausch und Einzug PS-Schein

Aktienrückkauf

 

 

 

 

 

 -8

-10

 

 

 

 

12

-9

10

 285

-114

-40

 

 

 

-98

 285

-114

-40

12

-17

-98

 Stand 30.6. 2000  828  2.003  1.638  4.469

Zinsüberschuss

 In Mio. Euro

 1.1. – 30.6.2000

 ½ von 1999

 Zinserträge aus Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

 2.963

 2.190

 Zinserträge aus Schuldtiteln und anderen festverzinslichen Wertpapieren

 810

 615

 Zinserträge aus Leasingforderungen

 117

 73

 Anteiliger Jahresüberschuss der at equity bewerteten Gesellschaften

 85

 108

 Sonstige zinsähnliche Erträge

 112

 82

 ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE

 4.088

 3.068

 Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden

 2.224

 1.400

 Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten

 759

 641

 Sonstige zinsähnliche Aufwendungen

 47

 10

 ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN

 3.030

 2.051

 ZINSÜBERSCHUSS

 1.058

 1.017

    
 

Risikovorsorgen im Kreditgeschäft

 In Mio. Euro  1.1. – 30.6. 2000  ½ von 1999
 Direktabschreibungen von sowie Wertberichtigungen für Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Auflösung Wertberichtigungen für Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Nachträgliche Eingänge ausgebuchter Forderungen

 392

 

-137

-18

 350

 

-110

-32

 Erfolgswirksame Risikovorsorgen aus dem bilanzwirksamen Kreditgeschäft  237  208
 Dotierung Rückstellung für Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken

Auflösung Rückstellung für Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken

 16

-28

 19

-27

 Erfolgswirksame Rückstellungen für das bilanzumwirksame Kreditgeschäft  -12  -8
 RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT  225  200

 

Provisionsüberschuss

 In Mio. Euro
 1.1. – 30.6. 2000
  ½ von 1999
 Zahlungsverkehr  136  136
 Kreditgeschäft  45  46
 Wertpapiergeschäft  132  101
 Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft
 64  64
 Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft
 36  40
 PROVISIONSÜBERSCHUSS  412  388

  
 

Handelsergebnis

 In Mio. Euro  1.1. – 30.6. 2000  ½ von 1999
 Aktienbezogene Geschäfte  54  41
 Währungsbezogene Geschäfte  67  40
 Zinsbezogene Geschäfte  13  12
 Sonstige Geschäfte  -6  0
 HANDELSERGEBNIS  128  93

  

 Verwaltungsaufwand

 In Mio. Euro  1.1. – 30.6. 2000  ½ von 1999
 Personalaufwendungen  626  603
 Sonstiger Verwaltungsaufwand  375  400
 Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen  76  71
 VERWALTUNGSAUFWAND  1.077  1.074

   

 Sonstiger betrieblicher Erfolg

 In Mio. Euro  1.1. – 30.6. 2000  ½ von 1999
 Sonstige betriebliche Erträge  36  52
 Sonstige betriebliche Aufwendungen  -53  -75
 Abschreibung von Firmenwerten  -14  -15
 Erfolg aus dem sonstigen Finanzumlaufvermögen  61  21
 Erfolg aus den Finanzanlagen  12  85
 SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG  42  69


 
 Risikovorsorge

 In Mio. Euro  Forderungen an Kreditinstitute  Forderungen an Kunden  Summe

   30.6.2000  31.12.1999  30.6.2000  31.12.1999  30.6.2000  31.12.1999
 Stand Beginn des Berichtsjahres

 74

 336

 2.210

 2.227

 2.284

2.563

 Währungsdifferenzen

 1

 8

 10

 28

 11

 36

 Zuführung

 11

 17

 355

 583

 366

 601

 Auflösung

 -16

 -80

 -121

 -140

 -137

 -220

 Verwendung

 -19

 -184

 -94

 -506

 -113

 -690

 Übertrag

 0

 -24

 -30 

 18 

 -30 

 -5

 Stand Ende des Berichtsjahres

 51

 74

 2.330

2.210 

2.381

 2.284

 

Hinweis:

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.