03.03.2011

Bank Austria errichtet "UniCredit Bank Austria – Town" am Praterstern

  • Positive Impulse für Wirtschaftsstandort Wien: Investment in der Höhe von 150 bis 280 Millionen Euro sichert bis zu 2.500 Arbeitsplätze
  • Klares Bekenntnis der UniCredit zum Standort Wien
  • In "UniCredit Bank Austria – Town" entstehen auf rund 150.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche ökologische und modernste Büroräumlichkeiten für bis zu 7.000 Personen unter Einsatz von offener und kommunikativer Architektur
  • "UniCredit Bank Austria – Town" wird ergänzt durch Serviceeinrichtungen und Freizeitmöglichkeiten
  • Städtebaulicher Wettbewerb startet in den nächsten Wochen, geplante Bauphase bis 2015, Umsiedlung soll 2016 erfolgen

In der Wiener Stadtentwicklung wird ein neues, zukunftsweisendes Kapitel aufgeschlagen. Das Areal des ehemaligen Nordbahnhofs zählt zu den bedeutendsten innerstädtischen Entwicklungs-zonen Wiens. Das Projekt an der Achse zwischen Innenstadt und Donau-City setzt einen Impuls für die gesamte Stadt. In diesem Gebiet ist auch die neue "UniCredit Bank Austria – Town", der neue Hauptstandort der Bank Austria – eine der führenden Banken in Österreich und in Zentral- und Osteuropa – geplant.



Geschaffen werden soll ein innovativer Unternehmensstandort mit internationalem Format, gebaut nach ökologisch nachhaltigen Kriterien. Ergänzend zu dem bisherigen Standort in der Lassallestraße werden vier weitere Gebäudeteile mit bis zu 150.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche errichtet. Die zentrale geografische Lage und die ausgezeichnete Erreichbarkeit aus ganz Europa sowie die hohe Qualität der vorhandenen Infrastruktur gaben den Ausschlag für den neuen Standort.

150 bis 280 Millionen Investitionsvolumen, Büroflächen für 4.500 bis 7.000 Menschen
Die Investitionssumme beträgt (abhängig von der Ausbaustufe) zwischen 150 und 280 Millionen Euro. Neben den Büroräumlichkeiten für 4.000 MitarbeiterInnen der Bank Austria, sollen die übrigen  3.000 Plätze an andere Unternehmen vermietet werden. In einem der Gebäude sollen Einkaufmöglichkeiten, Medizinische Versorgung und Freizeitmöglichkeiten wie Fitness Anlagen angesiedelt werden. Auch dies wird die wirtschaftliche Bedeutung des Gebietes positiv beeinflussen. In einem nächsten Schritt wird von der Bank Austria ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben und das Projekt an den überzeugendsten Architekten vergeben. Die Kriterien für die Auslobung werden neben der städtebaulichen Gesamtentwicklung, die architektonische Wirkung nach innen und außen, die Funktionalität, die Nutzungsflexibilität, die Wirtschaftlichkeit, sowie die energetische und ökologische Nachhaltigkeit sein. Ende 2011 soll ein Widmungsbescheid vorliegen. Mit einer Baugenehmigung wird somit erst Ende 2012 gerechnet. Der Umzug ist 2016 geplant. Das Technische Zentrum am Julius-Tandler Platz im neunten Bezirk wird aufgelassen. Über die weitere Nutzung des Standorts Schottengasse wird nach Vorlage der endgültigen Baugenehmigung entschieden werden.

 "Wien ist und bleibt der attraktive Standort für internationale Unternehmen, die in Mittel- und Osteuropa tätig sind.  Die neue "UniCredit Bank Austria – Town" ist ein klares Bekenntnis der Bank zum Wirtschaftsstandort Wien. Die Errichtung des neuen Hauptstandortes beim Praterstern sichert  Arbeitsplätze in der Bank- und Bauwirtschaft und ist ein eindrucksvoller Beweis für die Attraktivität, die der zweite Bezirk durch seine Infrastruktur, wie etwa der Verkehrsanbindung,  für Unternehmen hat", so Wiens Bürgermeister Michael Häupl.

Interne Abläufe in der Bank Austria werden noch effizienter
"Dieses Projekt, dass in aktiver Einbindung mit dem Betriebsrat geplant und realisiert wird, ist eine einmalige Gelegenheit, nicht nur ein Bürogebäude, sondern einen urbanen Komplex für mehrere tausend Menschen – Mitarbeiter, Besucher und Öffentlichkeit – zu gestalten. Unser neuer Hauptstandort soll sich durch eine offene und kommunikative Architektur auszeichnen, die auch das Selbstverständnis der Bank Austria widerspiegelt. Auch wird die neue "UniCredit Bank Austria – Town" die Qualität unserer Kundenbetreuung durch eine optimale Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter – konzentriert auf einen Standort – noch weiter verbessern und interne Abläufe verkürzen und den ´Meeting-Tourismus´ deutlich verringern. Die ausgezeichnete Verkehrs-infrastruktur (Nähe zum Flughafen, Stadtzentrum und Hotels) und vor allem auch die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln prädestinieren den Standort am Praterstern vor allem auch als internationaler Arbeitsplatz für die KollegInnen aus den benachbarten Ländern", so Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko.

Positives Signal für Wirtschaftsstandort Wien: Projekt sichert bis zu 2.500 Arbeitsplätze
Ein besonders wichtiger Aspekt ist die arbeitsmarktpolitische Dimension dieses Projekts. Insbesondere in der Baubranche sind Investitionen besonders beschäftigungswirksam. "Wir gehen nach der gängigen Wifo-Berechnung davon aus, dass der Neubau der "UniCredit Bank Austria – Town" bei einer angenommenen Investitionssumme von 280 Millionen Euro in den nächsten Jahren rund 2.500 Arbeitsplätze schafft, was für den Wirtschaftsstandort Wien ein deutlich positives Signal ist", betont Cernko.

Bis 2025 entsteht am ehemaligen Nordbahnhof auf einer Fläche von 65 Hektar in mehreren Etappen ein neuer Stadtteil mit rund 10.000 Wohnungen, Büros für rund 10.000 Arbeitsplätze, Handels- und Dienstleistungsbetrieben sowie dazugehörigen Infrastruktureinrichtungen. Auf einer Baugrundfläche von 1,2 Millionen Quadratmetern und einer Entwicklungsfläche von 650.000 Quadratmetern entsteht eine neue Stadt in der Stadt. "Dies ist sicher eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprogramme in Wien, das wir gemeinsam mit der Stadt Wien und Bauträgern realisieren. Die Nähe zu den Erholungsgebieten wie Donau, Prater und Augarten sowie die optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr machen das neue Stadtviertel zu einem urbanen Ort mit hoher Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität. Dass auch die Bank Austria als österreichischer Leitbetrieb mit internationalem Format in diesem Stadtteil eine zentrale Rolle spielen wird, begrüßen wir", so Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB.

Managemententwicklung, Sport- und Freizeitzentrum Kaiserwasser
Zusätzlich zum neuen Hauptquartier wird an der Adresse Kaiserwasser, Eiswerkstraße 20, in 1220 Wien von der Kaiserwasser Errichtungs und Betriebsgesellschaft GmbH, einer 100%igen Tochter der Bank Austria als Investor, eines der innovativsten Sport- Erholungs- und Trainingszentren errichtet. Für dieses Projekt wurde bereits die ARGE Demarle-AUHOF beauftragt. Die Grundsteinlegung erfolgt im Juni 2011. Im zweiten Quartal 2013 soll die Anlage Kaiserwasser offiziell eröffnet werden. Das Investitionsvolumen beträgt 18,9 Millionen Euro.

Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
Julia Wegenstein, Tel. +43 (0) 50505 - 52854
E-Mail: julia.wegenstein@unicreditgroup.at

 

"UniCredit Bank Austria – Town" im Überblick
Im neuen Hauptstandort der Bank Austria in Wien entstehen auf rund 150.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche ökologische und modernste Räumlichkeiten für bis zu 7.000 Personen unter Einsatz von offener und kommunikativer Architektur. Insgesamt - d.h. unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Bürokomplexe Lassallestraße Nr. 1 und Nr.  5 - werden in der "UniCredit Bank Austria – Town" Büroräumlichkeiten für 10.000 Personen zur Verfügung stehen. Davon entfallen 7.000 auf Bank Austria MitarbeiterInnen und 3.000 Plätze sollen vermietet werden. Die "UniCredit Bank Austria – Town" wird ergänzt durch Serviceeinrichtungen und Freizeitmöglichkeiten und ist ein klares Bekenntnis der UniCredit zum Standort Wien.

Faktensammlung:

Eckdaten:
- Bis zu 150.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche
- Baufelder 5, 7 und 8 (ev. Nr. 6)
- Büroräumlichkeiten für 10.000 Personen (unter Berücksichtigung der bestehenden Bürokomplexe Lassallestraße Nr. 1 und Nr.5)
- Bürofläche für 7.000 Personen wird neu geschaffen
- Davon 4.000 Arbeitsplätze für MitarbeiterInnen (3000 werden vermietet)
- Investitionsvolumen: 150 bis 280 Millionen Euro

Zeitplanung:
- Auslobung des städtebaulichen Wettbewerbs plus Architekturwettbewerb
 bis März/April 2011
- Vorliegen des Widmungsbescheides bis Ende 2011
- Vorliegen der Baugenehmigung  bis Ende 2012
- Spatenstich und Bauphase   2013 – 2015
- Eröffnung und Inbetriebnahme  2016
- Endgültige Übersiedlung 2016

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