01.02.2011

Bank Austria vermittelt die meisten ULSG-Haftungen

  • Ein Viertel des Gesamthaftungsrahmens entfällt auf die führende Firmenkundenbank

Die Bank Austria war bei der Vermittlung von Krediten und Haftungen nach dem Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz (ULSG) führend. Das geht aus der Schlussabrechnung der Österreichischen Kontrollbank (OeKB) über die Nutzung des ULSG hervor. Demnach sind insgesamt Haftungen in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro mit dahinter stehenden Krediten in Höhe von rund 2,25 Milliarden Euro vermittelt worden. Davon entfallen auf die Bank Austria 23,8 Prozent der gesamten Haftungen, das sind rund 314 Millionen Euro, bzw. 22,5 Prozent des Kreditvolumens, dies entspricht einem Betrag von 517,5 Millionen Euro. Damit hat die Bank Austria den höchste Anteil an vermittelten Krediten unter den heimischen Banken. Von insgesamt 117 übernommenen Haftungen nach dem ULSG entfielen 22 auf die Bank Austria.

Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand Corporate & Investment Banking, resümiert: "Das ULSG war ein wertvolles Instrument, um die heimischen Unternehmen bei der erfolgreichen Krisenbewältigung zu unterstützen und ihre Liquiditätssituation zu verbessern. Ich freue mich, dass wir als Marktführer im österreichischen Firmenkundengeschäft auch in diesem Bereich eine führende Rolle übernehmen konnten. Wir sind keine 'Schönwetter-Bank', sondern stehen unseren Firmenkunden auch in stürmischen Zeiten zur Seite."

Das ULSG wurde zur Stärkung der Liquidität von Unternehmen geschaffen. Der Bund hat dabei durch die Haftungsübernahme die Kreditvergabe an Firmen gefördert. Der Gesamthaftungsrahmen betrug 10 Milliarden Euro, die Antragsfrist ist mit 12. November 2010 ausgelaufen.

Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
 Julia Wegenstein, Tel. +43 (0) 50505 - 52854
 E-Mail: julia.wegenstein@unicreditgroup.at

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