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18.11.2009

Journalistenpreis "Writing for CEE" an Florian Klenk

  • renommierter Preis für Integration Europas zum 6. Mal vergeben
  • Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley sprach über die Zeit der Hoffnung und die Zeit der bitteren Realität

Der Vize-Chefredakteur der Wiener Zeitung "Falter", Florian Klenk, ist mit dem Journalistenpreis "Writing for CEE" 2009 ausgezeichnet worden, ein Anerkennungspreis ging an den bulgarischen Schriftsteller Vlado Trifonov. Der mit 5.000 Euro dotierte und bereits zum sechsten Mal von der Bank Austria und APA - Austria Presse Agentur vergebene Award erhielt Florian Klenk für eine Reportage, die im August 2008 in der "Berliner Zeitung" erschienen ist. Sie trägt den Titel "Hinter dem Zaun" und behandelt die unmenschlichen Zustände in einem in der Ukraine gelegenen Flüchtlingslager im slowakisch-ungarisch-ukrainischen Ländereck und die generelle Situation an der Schengengrenze, die so weit führt, dass vielen Bürgern selbst Reisen zu Begräbnissen engster Verwandter auf der anderen Seite der Grenze nicht möglich sind.

Die Reportage von Florian Klenk beleuchtet die Themen in kritischer Weise, die sich der Journalistenpreis als Ziel gesetzt hat.  "Wir wollen jene Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die sich in ihren Beiträgen mit der europäischen Integration auseinandersetzen", so Anton Kolarik, Leiter des Ressorts Identity & Communications der Bank Austria. "Writing for CEE" ist einer der renommiertesten Journalistenpreise im europäischen Raum und es freut uns ganz besonders, dass auch heuer wieder Beiträge aus 15 verschiedenen Ländern eingereicht wurden. Medien haben eine bedeutende Bildungs- und Meinungsbildungsfunktion in der Gesellschaft. Auch wir als Bank Austria unterstützen die Integration Europas auf vielen Ebenen. Daher liegt uns dieser Preis ganz besonders am Herzen!"

Neben dem Thema Migration mit all seinen Folgewirkungen, Nebenerscheinungen und Verantwortlichkeiten stand der Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren im Mittelpunkt der diesjährigen Preisverleihung. Die ehemalige DDR-Bürgerechtsaktivistin Bärbel Bohley erklärte als Gastrednerin, dass die Zeit vor dem Mauerfall für die Bürger Osteuropas eine "Zeit der Hoffnung" gewesen sei. Danach sei dann die "Zeit der bitteren Realität" gekommen. Daher müssten trotz oder gerade angesichts der "Posaunenklänge" der Feiern zum 20. Jahrestag auch kritische Blicke unter die Oberfläche erlaubt sein. Schließlich habe sie ein Gedanke ihr Leben lang begleitet: "Aufstehen und Nein sagen."

In die Liste der Preisträger haben sich bisher der tschechische Journalist Lubos Palata (2004), die bulgarische Schriftstellerin Diana Ivanova (2005), der bosnische Journalist Sefik Dautbegovic (2006), der österreichische Schriftsteller Martin Leidenfrost (2007) sowie die in Griechenland geborene und in Deutschland aufgewachsene Radiojournalistin Anna Koktsidou (2008) eingetragen.

Mit der Preisverleihung in diesem Jahr ging auch der Relaunch der Internetseite zu "Writing for CEE" online. Unter  Austria Presse Agentur - Journalistenpreis "Writing for CEE" sind die Texte des diesjährigen Gewinners wie auch weitere ausgezeichnete journalistische Beiträge zur Integration Europas zu finden.

Über UniCredit Group
Die Bank Austria ist innerhalb der UniCredit Group für Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die UniCredit Group ist ein großes internationales Finanzinstitut mit starken Wurzeln in 22 Ländern Europas sowie Repräsentanzen in 27 weiteren Märkten, mit rund 10.000 Filialen und mehr als 168.000 Mitarbeitern per 30 Juni 2009.
In der Region Zentral- und Osteuropa betreibt UniCredit das größte internationale Bankennetzwerk mit rund 4.000 Geschäftsstellen.
Derzeit ist die Gruppe in folgenden CEE Ländern vertreten: Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kasachstan, Kroatien, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn und Ukraine.

Rückfragen: Bank Austria Communications CEE 
Silvana Lins   
Phone: +43 (0) 50505 56036 
E-mail : silvana.lins@unicreditgroup.at

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