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12.09.2005

Serbiens Wirtschaft auf der Überholspur

  • Finanzminister Dinkic auf Einladung der BA-CA in Wien
  • Serbische Wirtschaft im Jahr 2004 um 8,6 Prozent gewachsen
  • Ausländische Direktinvestitionen erreichen heuer Rekordniveau
  • BA-CA bietet den günstigsten Kredit in Serbien an

Die serbische Wirtschaft ist auf der Überholspur: Im vergangenen Jahr wuchs die Wirtschaft um mehr als acht Prozent, die öffentliche Verschuldung ist von über 160 Prozent im Jahr 2000 auf unter 50 Prozent des BIP im Jahr 2005 gesunken und statt eines Budgetdefizits kann heuer mit einem Überschuss von rund zwei Prozent gerechnet werden. Diese erfreulichen Eckdaten präsentierte heute der serbische Finanzminister Mladjan Dinkic bei einem von der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) in Wien veranstalteten Round Table-Gespräch mit Vertretern österreichischer Unternehmen. Vor Beginn des Round Tables traf Minister Dinkic zu einem Meinungsaustausch mit BA-CA-Generaldirektor Erich Hampel und Vorstandsmitglied Regina Prehofer zusammen (Foto auf Anfrage).

Mitverantwortlich für die gute Budgetlage macht Dinkic unter anderem die Einführung der Mehrwertsteuer von 18 Prozent zu Jahresbeginn. Außerdem haben hohe Privatisierungserlöse, vor allem im Bankensektor, zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Bei den ausländischen Direktinvestitionen (FDI) erwartet Dinkic heuer ein Rekordjahr. Er rechnet mit FDI-Zuflüssen von bis zu 1,6 Milliarden Euro.

Österreich ist vor Slowenien und den USA der wichtigste Investor in Serbien. Derzeit sind rund 170 österreichische Unternehmen in Serbien vertreten, darunter die BA-CA mit ihrer Tochter HVB Bank Serbia und Montenegro. 

Serbien und die EU
Für Anfang Oktober wird seitens der EU eine Entscheidung über die Aufnahme von Verhandlungen zur Ratifizierung eines Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens (SAA) mit Serbien erwartet. Laut Finanzminister Dinkic könnten die Verhandlungen bereits im Oktober beginnen und rasch abgeschlossen werden.

BA-CA bietet den günstigsten Kredit in Serbien an
Zur Unterstützung der Wohnraumfinanzierung bietet die BA-CA ab heute einen besonders günstigen Kredit in Serbien an. Dies wurde am Rande des Round Table-Gesprächs von Vertretern der BA-CA-Tochter in Serbien, HVB Bank Serbia and Montenegro, bekannt gegeben. Während der durchschnittliche, marktübliche Zinssatz für einen Hypothekarkredit derzeit bei mehr als 8 Prozent liegt, können Kunden der HVB Bank ab sofort einen um die Hälfte niedrigeren Zinssatz von 4,45 Prozent in Anspruch nehmen. Die BA-CA bietet damit für Hypothekarkredite die besten Zinsen in Serbien an. „Damit unterstützen wir die Wohnraumfinanzierung und tragen dazu bei, dass sich mehr Menschen ein Eigenheim leisten können”, so Alexander Picker, Vorstandsvorsitzender der HVB Bank Serbia and Montenegro.

Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 200 Euro war es beim bisherigen Zinsniveau nur einem kleinen Teil der Bevölkerung möglich, eine Wohnung oder ein Haus im Eigentum zu finanzieren. Schätzungen der HVB Bank zufolge leben allein in Belgrad mehr als 400.000 Familien in Mietwohnungen, wobei die durchschnittliche Monatsmiete 200 bis 300 Euro beträgt.

Die BA-CA ist seit Dezember 2001 über ihre Tochter HVB Bank Serbia and Montenegro im Land vertreten. Im Dezember 2004 hat die BA-CA die Eksimbanka übernommen. Die Fusion der beiden Banken wird Anfang Oktober abgeschlossen sein. Die neue HVB Bank avanciert zur Nummer 5 am serbischen Bankenmarkt. Sie verfügt über 41 Geschäftsstellen und eine Bilanzsumme von rund 400 Millionen Euro.

Die BA-CA ist innerhalb der HVB Group für die Märkte in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Sie betreibt das führende Netzwerk in der Region mit mehr als 4,7 Millionen Kunden in 11 Ländern. Im Verbund mit der HVG Group ist sie zusätzlich in Russland, der Ukraine und im Baltikum vertreten.   

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt, International Press Relations
Edith Holzer, Tel. +43 (0)5 05 05-57126;
E-Mail: edith.holzer@ba-ca.com