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18.11.2005

BA-CA Konjunkturindikator:
Erholung setzt sich fort, Angst vor 2007

  • Industrie und Export lassen Wachstum steigen
  • Konsumenten könnten Zurückhaltung aufgeben
  • Gefahr der Abkühlung 2007

Der Konjunkturindikator der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) stieg im Oktober deutlich an, nach 1,9 im September auf 2,1. Wesentlicher Auslöser für die Verbesserung war die im Oktober erkennbar gestiegene Stimmung bei den österreichischen Konsumenten. "Der Einbruch der Konsumentenstimmung im September hat sich als nur kurzlebig erwiesen", so Marianne Kager, Chefvolkswirtin der Bank Austria Creditanstalt. Insgesamt zeigt sich nach Meinung der Ökonomen der BA-CA auch im Oktober die Fortsetzung der Erholung der europäischen Industrie, die zu Beginn des Sommers einsetzte. Dieser Erholung folgt auch die österreichische Industrie. Das Verbrauchervertrauen, das nach Meinung der Ökonomen der BA-CA zwar noch immer relativ niedrig ist, hat sich vom Einbruch im September jedoch wieder erholt. "Wir rechnen damit, dass sich die im August eingesetzte Erholung des privaten Verbrauchs gegen Ende des Jahres fortsetzen wird", so Stefan Bruckbauer von der BA-CA optimistisch.

Die relativ gute Stimmung in der europäischen Industrie und die sich nun doch etwas verbessernde Stimmung der Konsumenten könnten dazu beitragen, dass sich das relativ gute Wachstum des dritten Quartals auch im vierten Quartal fortsetzt.

Die relativ gute Entwicklung im zweiten Halbjahr 2005 hat auch ihre Auswirkung auf das Wachstum 2006. "Wir rechnen daher, dass 2006 ein Wachstum von 2 Prozent durchaus möglich ist", so Kager. Die gute Industrie- und Exportperformance zu Jahresende 2005 sollte im Verlauf von 2006 die Investitionen und auch den Arbeitsmarkt etwas beleben. Damit sollte sich die Stimmung der Konsumenten weiter verbessern und gemeinsam mit dem Ende des Ölpreisanstieges sollte dies die Basis für eine Konsumbeschleunigung 2006 legen.

Während die internationale Konjunktur für Österreich 2004 und 2005 sehr positive Impulse brachte wird dies 2006 weniger der Fall sein. Insgesamt ist 2006 nach Meinung der Ökonomen der BA-CA mit einer nachlassenden weltwirtschaftlichen Dynamik zu rechnen, allerdings könnte der Euroraum stärker wachsen. Auch wenn die Auswirkung der deutschen Politik noch  nicht abschätzbar sind, könnte Deutschland 2006 von Vorzieheffekten der Mehrwertsteuererhöhung profitieren. Auch der stärkere Dollar belebt die europäische Konjunktur. Trotzdem wird es im Jahresverlauf 2006, ausgehend von der internationalen Konjunktur, zu einer Verflachung kommen. Gemeinsam mit negativen Effekten der Mehrwertsteuererhöhung  und der Budgetkonsolidierung 2007 in Deutschland sehen die Ökonomen der BA-CA die weiteren Aussichten für Österreichs Konjunktur 2007 nun pessimistischer. Nach 2 Prozent für 2006 erwarten sie für 2007 nur ein Wachstum von 1,7 Prozent. Trotzdem kann Österreich, so wie bisher, auch weiterhin seinen Wachstumsvorsprung gegenüber Deutschland halten.

 Charts zur Presseaussendung

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt  Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. 05 05 05 DW 41951
E-mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com