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01.02.2005

BA-CA EinkaufsmanagerIndex im Jänner:
Schwächere Exportaufträge drücken Stimmung in der Industrie

  • Einkaufsmanager sehen Industriekonjunktur heute auf dem Niveau von Mitte 2003
  • Starkes Jahr 2004 wird sich heuer nicht wiederholen

Der BA-CA EinkaufsmanagerIndex erreicht mit aktuell nur mehr 52,0 den niedrigsten Wert seit Mitte 2003. Da Werte über 50 Wachstum signalisieren, bleibt die Industrie in Österreich zwar auf Wachstumskurs. Das Tempo nimmt jedoch erneut ab. "Die Einkaufsmanager der österreichischen Industrie nehmen mit ihrer kritischen Einschätzung die schwächere Dynamik der Industrie in diesem Jahr vorweg", so Marianne Kager, Chefvolkswirt der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Den Rückgang ausgelöst hat die gesunkene Dynamik des Auslands-Auftragseingangs. "Der Export gibt einmal mehr das Tempo für Österreichs Industrie vor", sagt Stefan Bruckbauer von der BA-CA.

Nach dem sensationellen Ergebnis 2004 war für Bruckbauer mit einer Verlangsamung zu rechnen. Er geht von einer nachlassenden Industriekonjunktur im laufenden Jahr aus, auch wenn in den nächsten Monaten das Wachstum im Jahresvergleich noch sehr hoch sein wird.

Dies zeigt auch die Beurteilung des Auftragsbestandes. Paralell zu den Auftragseingängen wird auch der Auftragsbestand weniger optimistisch beurteilt, der Wert ging von 52,5 auf 51,7 zurück. "Entsprechend der gesunkenen Auftragsdynamik meldet die Industrie auch weniger Beschäftigungsdynamik“, analysiert Kager. Eine leichte Entlastung gab es im Jänner bei den Einkaufspreisen, allerdings melden noch immer zwei Drittel der Einkaufsmanager steigende Preise.

Trotz der abnehmenden Dynamik sehen die Ökonomen der BA-CA für 2005 keinen Einbruch in der Industrie. Sie gehen sogar davon aus, dass vor allem die europäische Wirtschaft gegen Jahresende 2005 an Tempo zulegen und damit der österreichischen Industrie Impulse geben wird.  "Auch wenn die Industrie 2005 auf Wachstumskurs bleiben wird - die hohe Dynamik von 2004 wird sie nicht erreichen können", so Bruckbauer abschließend.

 Charts


Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.

 

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 41951
E-Mail: economic.research@ba-ca.com