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14.03.2005

BA-CA Konjunkturindikator: Wachstum 2005 stärker unter 2004 als bisher erwartet

  • Wachstum 2005: 1,7 Prozent
  • Österreichs Konsumenten leiden unter Inflation und Arbeitslosigkeit
  • Auslandsnachfrage sollte sich gegen Jahresende wieder beschleunigen, trägt jedoch kaum zum Wachstum bei

Der Konjunkturindikator der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat sich im Februar wieder verschlechtert, nach einem Anstieg auf 2,6 im Jänner fiel er im Februar wieder auf 2,2, den Wert vom Dezember. "Die negativen Meldungen vom Arbeitsmarkt dürften die Stimmung der Konsumenten im Februar verschlechtert haben", nennt Marianne Kager, Chefvolkswirtin der BA-CA, den Grund für den relativ starken Rückgang des BA-CA Konjunkturindikators. Nach Meinung der Ökonomen der BA-CA bedeutet dies jedoch keinen Einbruch und kein Ende der wirtschaftlichen Erholung in Österreich. Die Stimmung der Konsumenten zeigt nun wieder die erwartete Entwicklung, ein leichtes Plus gegenüber dem Vorquartal und gegenüber dem Vorjahr. "Wir erwarten weiterhin ein moderates Wachstum im ersten Quartal, ähnlich dem vierten Quartal 2004", meint Stefan Bruckbauer von der BA-CA. Diese Erwartung wird durch den Rückgang des BA-CA Konjunkturindikators im Februar bestätigt. Allerdings gehen die Ökonomen der BA-CA davon aus, dass die Stimmung und damit auch die Nachfrage der Konsumenten sich in den nächsten Monaten etwas langsamer verbessern werden als bisher angenommen. Von der Auslandsnachfrage und somit auch von der Industrie erwarten sie wenig Impulse. "Die abnehmende Dynamik der Industrie ist auf die sich leicht abkühlende Weltwirtschaft, auf die schwache Nachfrage aus Deutschland und auch auf das im Verlauf von 2004 erreichte hohe Niveau zurückzuführen", sagt Kager.

Nach Meinung der Ökonomen der BA-CA kommt der Inlandsnachfrage jedoch 2005 besonders große Bedeutung zu, denn die Rahmenbedingungen für Österreichs Wirtschaft haben sich in den letzten Wochen wieder verschlechtert, der Ölpreis dürfte heuer im Durchschnitt über 50 US-Dollar liegen, was in Euro ein Steigerung von erneut rund 20 Prozent bedeutet. Der Ölpreis belastet jedoch nicht nur die Weltwirtschaft, sondern auch die private Nachfrage in Österreich. Die Inflation dürfte in Österreich 2005 in der Nähe von 2,5 Prozent liegen. Die Ökonomen der BA-CA gehen weiterhin davon aus, dass die Konjunktur in Österreich im weiteren Verlauf von 2005 wieder an Fahrt gewinnt, das erwartete Tempo dürfte jedoch etwas geringer sein als bisher erwartet. "Eine deutliche Abkühlung der Konjunktur für 2005 erwarten wir nicht. Das Wachstum wird jedoch noch etwas stärker unter dem Wert von 2004 liegen als bisher von uns angenommen", meint Bruckbauer. Da die Ökonomen der BA-CA bereits seit Sommer 2004 davon ausgehen, dass das Wachstum 2005 unter jenem von 2004 liegen wird, fiel die Prognoserevision von 1,9 auf 1,7 Prozent moderat aus. Für 2006 bleiben die Ökonomen der BA-CA jedoch optimistisch und erwarten 2,4%.

 Charts zur Presseaussendung

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt  Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. 05 05 05 DW 41951
E-mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com