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03.01.2005

BA-CA EinkaufsmanagerIndex im Dezember:
Industrieproduktion gewinnt wieder mehr Fahrt

  • Abschwächungstrend der letzten Monate scheint gestoppt
  • Auftragseingänge nehmen wieder stärker zu
  • Für 2005 rechnen die BA-CA Ökonomen mit 1,9% Wachstum – für 2006 mit 2,3%

Der BA-CA Einkaufsmanagerindex konnte seinen Abwärtstrend der vergangenen Monate im Dezember stoppen: Der Index stieg von 52,5 auf 53,1 (Werte über 50 zeigen Wachstum an). Nach den schwachen Monaten Oktober und November gaben die Industriebetriebe wieder eine optimistischere Einschätzung von sich. „Die Produktion hat im Dezember wieder mehr Fahrt bekommen, und es kommen deutlich mehr Aufträge herein“, fasst Marianne Kager, Chefvolkswirt der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), die Stimmung in der Industrie zusammen. Dabei hat sich die Auftragsdynamik beim Export bereits im November verbessert. Die Inlandsnachfrage, die sich im Oktober und November abgeschwächt hatte, beschleunigte sich im Dezember wieder. Insgesamt sehen die Ökonomen der BA-CA trotz dieser Werte eine - im Vergleich zum Sommer 2004 – zwar schwächere Konjunktur, jedoch keine Zeichen für eine Stagnation.

Das Produktionsniveau lag im Herbst mit einer Jahreswachstumsrate von rund 8% deutlich über dem Vorjahr – der Zuwachs stammte aber vor allem aus der ersten Jahreshälfte. Die Industrieproduktion zeigte im September und Oktober, gegenüber dem Sommer, deutliche Schwächen. „Der Abschwächungstrend dürfte jetzt gestoppt sein“, analysiert Stefan Bruckbauer von der BA-CA. Die gegen das Jahresende nun wieder leicht steigende Auftragsdynamik kommt für die österreichische Industrie damit zum richtigen Zeitpunkt. Der Bestand an Aufträgen wird nun wieder von mehr Unternehmen als wachsend gemeldet: Der Index stieg von 51,1 auf 52,5.

Trotz dieser Entwicklung genügt die verbesserte Auftragslage nach Meinung der Ökonomen der BA-CA noch nicht, um die Beschäftigung in der Industrie wachsen zu lassen. Die befragten Unternehmen gaben auch im Dezember eine nochmals nachlassende Beschäftigungsdynamik an, was auch durch die Stagnation der Industriebeschäftigung in Österreich bestätigt wird.

Die wieder leicht gestiegene Produktion und die Angst vor Lieferengpässen ließ die Einkaufsmanager auch im Dezember steigende Einkaufsmengen melden, wobei das Tempo des Anstieges nochmals zunahm. Der Index stieg von 53,4 auf 54,8. 

„Der EMI aus dem Dezember bestätigt unsere Erwartung einer schwächeren Industrie-dynamik zu Beginn 2005“, so Kager. „Er bestätigt aber auch unseren Optimismus, dass die Abschwächung der Dynamik seit Sommer 2004 nicht in einer Rezession endet.“ Die Ökonomen der BA-CA gehen von einem Wachstum für Österreichs Wirtschaft von 1,9% für 2005 aus - mit steigender Dynamik gegen Jahresende. Für 2006 erwarten sie 2,3%.

 Charts zur Presseaussendung



Anmerkung: Werte des EMI über 50,0 weisen auf ein Wachstum gegenüber dem Vormonat hin, Notierungen unter 50,0 signalisieren einen Rückgang. Je weiter die Werte von 50,0 entfernt sind, desto größer sind die Wachstums- bzw. Schrumpfungstendenzen. Diese Aussendung enthält die Originaldaten aus der Monatsumfrage unter Einkaufsleitern der Industrie Österreichs, die von der Bank Austria Creditanstalt gesponsert und unter der Schirmherrschaft des ÖPWZ seit Oktober 1998 von NTC Research durchgeführt wird.


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 41951
E-Mail: economic.research@ba-ca.com