09.07.2010

Geförderte Bank Austria KMU-Kredite im 1. HJ 2010 stark nachgefragt

  • Das Volumen geförderter Bank Austria Kredite für Gewerbe- und Geschäftskunden stieg im 1. Halbjahr 2010 um knapp ein Drittel im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 (109 Mio. Euro) auf rund 137 Mio. Euro.
  • Die Anzahl der Antragstellungen wurde nahezu verdoppelt, attraktive Fördermöglichkeiten bleiben allerdings von vielen Unternehmen ungenutzt.
  • Nach wie vor besteht sowohl im Rahmen der Bank Austria Konjunkturmilliarde für KMU als auch bei den Förderstellen ausreichend Kapital für KMU zur Verfügung.

Die Kreditoffensive der Bank Austria für Gewerbe- und Geschäftskunden wurde im 1. Halbjahr 2010 von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sehr gut angenommen. Die Zahl der Antragsteller verdoppelte sich im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009, das Volumen geförderter Kredite steigerte sich von 109 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2009 auf rund 137 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2010. Im Juni 2010 konnte das Volumen geförderter Kredite an KMU mit 25 Mio. Euro im Vergleich zum Juni 2009 (16 Mio. Euro) weiter deutlich gesteigert werden. Ein Großteil der Förderungen sind aws-Förderungen. Hier bieten sich nach wie vor attraktive, wenn auch vielfach ungenutzte Möglichkeiten für KMU, ihren Finanzbedarf zu günstigen Konditionen zu decken.

"Unsere intensiven Anstrengungen, die heimische Wirtschaft durch eine verantwortungsvolle Kreditvergabe zu unterstützen, brachten im 1. Halbjahr 2010 den gewünschten Erfolg", betont Bank Austria Vorstand Rainer Hauser. "Wir sind sehr zufrieden, dass wir trotz der noch immer angespannten Wirtschaftslage das Volumen an geförderten Krediten für Gewerbe- und Geschäftskunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum massiv steigern konnten. Wir wollen kleinere und mittlere Unternehmen darauf aufmerksam machen, dass nach wie vor beachtliche Volumina an Förderungen, zum Beispiel beim austria wirtschaftsservice aws, zur Vergabe bereit stehen und von der Wirtschaft auch genutzt werden sollten."

Ein voller Erfolg waren die KMU-Info-Tage der Bank Austria in zahlreichen Bundesländern, bei denen regionale Förderexperten in Zusammenarbeit mit Bank Austria Spezialsten kostenlose Beratung für KMU zur Verfügung stellen. Die nächsten KMU-Info-Tage sind am 12.10.2010 in Innsbruck, am 13.10.2010 in Bregenz und am 10.11.2010 im Bank Austria Kundenzentrum Schottengasse in Wien geplant. Gezielte Beratung in den KMU-Betreuungscentern der Bank Austria wird österreichweit kostenlos angeboten. "Wir können heute vor allem auf die regional spezifischen Kundenbedürfnisse noch besser eingehen", sagt Karl-Heinz Krenn, Förderexperte der Bank Austria und Geschäftsführer der Kreditvereine Wien, Niederösterreich und Burgenland. "Wir wollen mit den KMU-Info-Tagen die Wahrnehmung dafür schärfen, dass sehr viele Fördermittel ungenutzt bleiben und dass viel mehr Projekte förderungswürdig sind, als von den Unternehmern in der Regel angenommen wird."

Die Öffentliche Hand hat sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene eine Reihe von Gegenmaßnahmen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise gesetzt und die bestehenden Fördertöpfe mit zusätzlichen Mitteln dotiert. Die Bank Austria als Dienstleister will den Unternehmen den Zugang zu diesen Förderungen ebnen. ERP-Kredite, die KMU-Initiative der Europäischen Investitionsbank, aws-Haftungen, OeKB-Garantien und vieles mehr gehören zum Standardrepertoire der Bank Austria Förderberater. Für KMUs bieten Förderungen eine Fülle von Vorteilen, von geringem Fremdfinanzierungsbedarf bis zu günstigen Konditionen bei Krediten. Entscheidend ist es, den richtigen Mix aus Finanzierung und Förderung maßgeschneidert für jeden Kunden zu finden.

Dazu Bank Austria Vorstand Rainer Hauser: "Bei den größeren Unternehmen ist vor allem das Exportgeschäft wieder angesprungen, investiert wird hier vorrangig in Forschung und Entwicklung. Bei klassischen Investitionen herrscht noch etwas Zurückhaltung, aber auch hier können wir eine Vorwärtsbewegung feststellen."


Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
Matthias Raftl, Tel. +43 (0) 50505 - 52809;
E-Mail: matthias.raftl@unicreditgroup.at

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