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21.03.2007

Ausländische Unternehmen investieren massiv in Rumänien

  • Begünstigt durch die EU Mitgliedschaft werden bis 2009 jährlich rund 5 Milliarden Euro an ausländischen Investitionen ins Land fließen.
  • Gute Aussichten haben in Zukunft vor allem der Einzelhandel, die Finanzdienstleistungsbranche und große Infrastrukturprojekte.

Durch den EU-Beitritt hat Rumänien als Wirtschaftsstandort an Attraktivität gewonnen. Alleine die ausländischen Direktinvestitionen haben im Vorjahr einen Zuwachs von 75 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro verzeichnet. Darüber hinaus hat der erleichterte Zugang zu Privatfinanzierungen den Konsum belebt und somit das Wirtschaftswachstum angekurbelt. Auf der Überholspur werden künftig der Einzelhandel, die Immobilien- und Finanzdienstleistungsbranche sowie der Infrastrukturbereich sein, zu diesem Schluss kommen Ökonomen der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), Mitglied der UniCredit Group.

Rumäniens Wirtschaft durchlaufe gerade einen Wandel, so die Ökonomen, von der arbeitskräfteintensiven Produktion in traditionellen Bereichen wie der Textil-, Bekleidungs- und Lederindustrie hin zur Mittel- und Hochtechnologie. Produktionsbereiche wie die Telekommunikation, Transportausrüstung und Ersatzteilindustrie werden im Speziellen von internationalen Investoren bevorzugt.

Bauindustrie als klarer Gewinner

"Die guten ökonomischen Aussichten, die schnell wachsende lokale Nachfrage und die rege Investitionstätigkeit ausländischer Unternehmen steigert auch künftig die Attraktivität des Marktes", sagt Fabio Mucci, Osteuropa-Ökonom der UniCredit Group. Vor allem die Bau- und Transportindustrie wird in den nächsten Jahren der klare Gewinner sein, wobei dies auch positive Effekte auf nachgelagerte Wirtschaftssektoren haben wird, so der Ökonom.

Rumäniens klare Wettbewerbsvorteile sind vor allem das unternehmerfreundliche Umfeld sowie gut ausgebildeten Arbeitskräfte.

Vor seinem EU-Beitritt erhielt Rumänien EU-Subventionen in der Höhe von 2 Mrd. Euro (Zeitraum 2004-2006) und wird bis 2013 zusätzlich etwa 31 Mrd. Euro aus den Struktur- und Kohäsionsfonds der EU erhalten. Für internationale Unternehmen sind vor allem noch zu privatisierende Wirtschaftsbereiche wie die Öl-, Gas- und Elektrizitätsindustrie sowie der Bankensektor und die Pharmaindustrie interessant. Bis 2009 wird Rumänien in Summe jährlich mit rund 5 Milliarden Euro an ausländischen Investitionen rechnen können.

Detaillierte Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung Rumäniens finden Sie in der neu erschienenen
Analyse der Bank Austria Creditanstalt/UniCredit Group.

Rückfragen:
Bank Austria Creditanstalt, International Press Relations
Silvia Stefan
Tel: +43 (0)50505 57126, E-Mail: silvia.stefan@ba-ca.com