16.11.2009

Finanz- und Konjunkturkrise:
Bank Austria startet Ausbildungsinitiative für BerufseinsteigerInnen

  • Später oder schlechter Jobeinstieg kann gesamtes Berufsleben überschatten
  • 200 neue langfristige Ausbildungsplätze für Lehrlinge, Maturanten und Uni-Absolventen

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanz- und Konjunkturkrise startet die Bank Austria eine Ausbildungsinitiative für junge Menschen. Unter dem Titel "Best Start" schafft die Nummer Eins am österreichischen Bankenmarkt ab sofort rund 200 neue langfristige Ausbildungsplätze für Lehrlinge, Maturanten und Uni-Absolventen. "Die Jugend läuft Gefahr, der große Krisenverlierer zu werden", mahnt Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria, "Gerade im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld ist für sie der Jobeinstieg besonders schwierig. Das kann das gesamte weitere Berufsleben negativ beeinflussen." Die Auswahl der neuen MitarbeiterInnen erfolgt ab sofort in mehreren Tranchen, der letzte Durchgang wird voraussichtlich im Herbst 2011 stattfinden. Das Investitionsvolumen von "Best Start" beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro.

Seit dem Sommer 2008, dem letzten Quartal mit noch leicht positivem Wirtschaftswachstum, sind in Österreich fast 70.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Obwohl die heimische Wirtschaft im 3. Quartal dieses Jahres erstmals wieder ein Plus verzeichnen konnte, ist davon auszugehen, dass der Jobabbau noch bis Sommer 2010 weitergeht und abermals 10.000 Arbeitsplätze kosten wird. Die teilweise massiven Umsatzrückgänge in manchen Branchen und die mageren Konjunkturaussichten bringen aber nicht nur den Arbeitsmarkt unter Druck sondern auch die Ausbildung in den Betrieben.

"Dank der Ausbildungsgarantie des Wirtschafts- und Sozialministeriums und der Anstrengungen der Wirtschaft ist es in Österreich bis dato gelungen, die Zahl der Lehrstellensuchenden, die noch keine Anstellung gefunden haben, im Vergleich der vergangenen fünf Jahre stabil zu halten. Wir wollen hier als Bank Austria solidarisch unseren Beitrag leisten", so Cernko. Mit rund 8 Prozent nach OECD-Definition hat Österreich die niedrigste Jugendarbeitslosenquote nach den Niederlanden im Euroraum. Trotzdem sind im Oktober 2009 6.145 Lehrstellensuchenden nur 3.537 Lehrstellen gegenüber gestanden.

Die neuen, jungen MitarbeiterInnen der Bank Austria sollen insbesondere in den kundennahen Bereichen der Divisionen Retail, Corporate & Investment Banking sowie Private Banking eingesetzt werden. Die Ausbildungsdauer beträgt rund 2,5 Jahre, die Weiterbeschäftigung darüber hinaus ist von der Bedarfsentwicklung und der persönlichen Leistung abhängig. Von den geplanten 200 Ausbildungsplätzen sind 80 Stellen für Lehrlinge sowie 120 Stellen für Maturanten und Akademiker vorgesehen. Unabhängig davon wird die Bank Austria 2010 bis zu 700 Praktikumsplätze für junge Menschen zur Verfügung stellen.

Bewerbungen sind ab sofort unter www.bankaustria.com > Jobs & Karriere möglich.

Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
Martin Halama, Tel. +43 (0) 50505 - 52371
E-Mail: martin.halama@unicreditgroup.at

Tiemon Kiesenhofer, Tel. +43 (0) 50505 - 52819
E-Mail: tiemon.kiesenhofer@unicreditgroup.at

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