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15.10.2009

PastPresentFuture – Werke aus der Sammlung der UniCredit Group

  • Eine Ausstellung im Bank Austria Kunstforum.
  • Gezeigt werden rund 80 internationale Kunstwerke aus vier Jahrhunderten.
  • Debüt-Ausstellung ausgewählter Werke aus den Kunstsammlungen der UniCredit Group.

Die Kunstsammlung der UniCredit Group ist eine der wichtigsten Unternehmens-Sammlungen in Europa und präsentiert einen Ausschnitt dieser Sammlung in der  Wanderausstellung PastPresentFuture, die am Freitag, den 16. Oktober 2009, im Bank Austria Kunstforum in Wien eröffnet wird. Alle in der Schau gezeigten Werke entstammen den lokalen Kunst-Sammlungen der Banken, aus denen sich die UniCredit Group zusammensetzt.

Kuratiert von Prof. Walter Guadagnini, dem Vorsitzenden des UniCredit & Art Scientific Board, spannt die Ausstellung einen Bogen über vier Jahrhunderte europäischer Kunstgeschichte und lässt einen Dialog zwischen verschiedenen Epochen und Sprachen künstlerischen Ausdrucks entstehen. Rund 80 Werke aus der Sammlung der UniCredit Group werden in dieser Ausstellung erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert.

Die künstlerischen und kulturellen Schätze der Bankengruppe konzentrieren sich in erster Linie in den Sammlungen der UniCredit in Italien, der HypoVereinsbank in Deutschland und der Bank Austria. Ihre insgesamt 60.000 Werke bilden einen vielseitigen Spiegel der Geschichte der Kunst – von der Antike bis in unsere Zeit. Die Sammlung, die gegenwärtig wissenschaftlich aufgearbeitet und neu katalogisiert wird, stellt ein Museum europäischer Kunst dar, das in der Zentrale der Bankengruppe sowie bei ihren institutionellen Partnern im Kulturbereich besichtigt werden kann.

»Unsere Kunstsammlung ist ein kultureller Schatz, der viel über unsere Vergangenheit und Gegenwart aussagt. Es ist ein Erbe, das von Identität, Werten und historischen Beziehungen innerhalb der verschiedenen Gesellschaften zeugt, in denen unsere Institute tätig sind«, so UniCredit CEO Alessandro Profumo. »Diese Ausstellung unterstreicht die Bedeutung unserer Sammlung und unseres kulturellen Engagements.«

Das Ausstellungskonzept basiert auf dieser großen Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und lässt Besucher die Vergangenheit mit heutigen Augen sehen und von der Gegenwart aus einen Blick in die Zukunft wagen. Von Gemälden alter Meister wie Giovanni Girolamo Savoldo oder Dosso Dossi führt die Ausstellung zu Collagen von Kurt Schwitters und Ölbildern von Giorgio de Chirico. Von hier geht es weiter zu Installationen von Künstlern wie Tony Cragg, Fischli & Weiss oder Giulio Paolini sowie zu Fotografien von Andreas Gursky und Thomas Struth.

PastPresentFuture lässt einen Dialog zwischen den Kulturen und innerhalb der Kunst entstehen – Antike und zeitgenössische Werke werden gegenübergestellt, Gemälde, Fotografien, Installationen und Skulpturen in Zusammenhang gebracht. Diese Art des Austausches wird über thematische Schwerpunkte hergestellt, das Ergebnis ist ein sinnliches und intellektuelles Erlebnis mit überraschenden An- und Einsichten.

Die Ausstellung

Jeder der sieben Bereiche der Ausstellung im Bank Austria Kunstforum ist dem Dialog zwischen Zeiten und Kulturen sowie klassischen Themen der Kunstgeschichte gewidmet. Dazu gehören Motive aus der Natur, Porträts sowie Darstellungen des Körpers und von Objekten. Diese vielfältigen Perspektivenwechsel beziehen sich aber nicht nur auf Vergangenheit und Zukunft, auch die historische Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt wird mittels natürlicher, innerer, kultureller, urbaner und sozialer Landschaften erkundet.

Die Ausstellung beginnt mit einer Gruppe von Werken, die unter dem Titel On Classic – Über die Klassik zusammengefasst sind und einen überraschenden Dialog herstellen zwischen Künstlern der Gegenwart – wie Thomas Struth, Candida Höfer, Olivo Barbieri und Giulio Paolini – und alten Meistern wie dem Bambocciaden-Maler Pieter van Bloemen sowie Hans Makart als Repräsentant der Ringstraßenepoche. In dieser Zusammenstellung machen diese Arbeiten einige der ewigen Themen der Geschichte neu erlebbar.

Die Ausstellung führt uns nun weiter zum Themenkreis Sublime und Picturesque – Das Erhabene und das Malerische, wo Künstler wie Paul Bril und Charles-François Daubigny – zwei Maler des 17. Jahrhunderts, die führende Mitglieder der »Schule von Barbizon« waren – Gegenwartskünstlern wie Georg Baselitz, Gerhard Richter und Andreas Gursky gegenübergestellt werden.

Metropolis heißt der nächste Abschnitt. Hier stehen Besucher vor den Werken führender Künstler der Gegenwart. Zu diesen zählen Andreas Gursky, Massimo Vitali, Gabriele Basilico, Fischli & Weiss, Philipp Lorca di Corcia und Wolfgang Tillmans. Im Zentrum dieser Gruppe von Werken steht das Verhältnis zwischen persönlichem und urbanem Raum. Anschließend begegnen wir dem Thema »Regeln« bzw. betreten einen Raum, der unter dem Motto On Geometry – Über die Geometrie steht und unter anderem Werke von Gerhard Richter, Imi Knoebel, Gerwald Rockenschaub zeigt.

Körperdarstellungen und Porträts stehen im Zentrum von Body Talk – Körpersprache und Face to Face – Von Angesicht zu Angesicht, zwei der eindrucksvollsten Bereiche der Ausstellung.  Seite an Seite sehen wir hier ein Meisterwerk Antonio Donghis und ein Foto von VALIE EXPORT, einer Pionierin der Wiener Body Art; Dosso Dossis großartiges Psyche wird von Amor verlassen hängt neben Fotografien von E.J. Bellocq und ein Porträt Giovanni Girolamo Savoldos neben den anonymen Fassaden des jungen österreichischen Künstlers Hans Schabus.

Die letzte Station dieses Rundgangs ist dem Thema Objects of Desire – Objekte der Begierde gewidmet. Hier sehen wir eine Installation Tony Craggs in unmittelbarer Nähe eines großformatigen Bildes von Giuseppe Recco, eines Stilllebens von Giorgio de Chirico und Andy Warhols berühmten Flowers.

Alle gezeigten Werke stammen aus der UniCredit Group Collection. Während einige zum ersten Mal ausgestellt werden, sind andere bereits von führenden Institutionen wie der Alten Pinakothek in München, der Kunstgalerie Tosio Martinengo in Brescia, dem Museum der Moderne Salzburg, dem MAMbo in Bologna und dem MAXXI in Rom gezeigt worden.

Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf für PastPresentFuture werden der internationalen Hilfsorganisation S.O.S. Kinderdorf gespendet, die heuer ihr sechzigjähriges Bestehen feiert. Die von dem Hilfswerk betreuten Kinder werden eingeladen, an dem Erlebnis dieser Kunstausstellung teilzunehmen (siehe  www.sos-kinderdorfinternational.org).

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog (Deutsch/Englisch, Italienisch/Englisch). Skira Verlag, Gestaltung Marcello Francone.

Ab dem 16. Oktober kann die Ausstellung auch unter  www.artcollection.unicreditgroup.eu besichtigt werden: Dieses neue Element des UniCredit & Arts Online-Programms wird Besucher mit einer Reihe spezieller Führungen bei der Entdeckung der UniCredit-Sammlung unterstützen.

Die nächste Station der Ausstellung ist der Palazzo della Ragione in Verona, wo sie im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung Cariverona vom 27. Februar bis zum 30. Mai 2010 zu sehen sein wird. Die Stiftung wird jeden Teil der Ausstellung mit Werken aus ihrer Sammlungen ergänzen, von denen viele noch nie öffentlich gezeigt worden sind.

Rückfragen: Bank Austria Kultursponsoring
Katja Erlach, Tel. +43 (0)5 05 05 DW 56839
E-Mail: katja.erlach@unicreditgroup.at

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