20.05.2010

Auf Grund wiederholt falscher Aussagen in verschiedenen Medien:
Klarstellung zu den Themen Ertragssteuern und Gruppenbesteuerung

  • Der in der Bilanz ausgewiesene Gewinn wird in europaweit 19 Ländern erzielt, Auslandstöchter zahlen vor Ort die jeweiligen nationalen Gewinnsteuern
  • Die Gruppenbesteuerung wird angewendet, aber es werden KEINE Verluste ausländischer Tochterunternehmen mit inländischen Gewinnen gegen gerechnet
  • Vielmehr ist eine ausgeglichene Steuerbilanz auf Basis des Inlandsergebnisses nach UGB der Grund, weshalb keine Ertragssteuern anfielen
  • Bank Austria bezahlt jährlich rund 400 Millionen Euro an sonstigen Steuern und Abgaben

Angesichts der beharrlich kolportierten, falschen Behauptung, sie bezahle für einen Nettogewinn von 1,1 Milliarden Euro 2009 keine Steuern in Österreich, weil sie entsprechend der heimischen Gruppenbesteuerung Verluste im Ausland gegen verrechne, legt die Bank Austria Wert auf folgende Klarstellung:

Das Konzernergebnis der Bank Austria iHv 1,1 Mrd. Euro ist die Summe der Ergebnisse von 19 Ländern, ermittelt auf der Basis internationaler Rechnungslegungsvorschriften (IFRS). Die Gewinne der Auslandstöchter werden entsprechend dem Ursprungsprinzip vor Ort besteuert. In Österreich wird hingegen nur der im Inland erwirtschaftete Teil (auf Basis UGB Bilanz) versteuert, welcher gemäß den geltenden steuerlichen Vorschriften errechnet wird.

Die heimische Gruppenbesteuerung lässt dabei steuerpflichtigen Unternehmensgruppen die Wahl, auch inländische Gewinne mit ausländischen Verluste gegen zu verrechnen. Die Bank Austria macht von dieser Regelung jedoch keinen Gebrauch. Das heißt, dass KEINE Verluste ausländischer Tochtergesellschaften im Rahmen der Gruppenbesteuerung mit inländischen Gewinnen gegen gerechnet werden!

In Österreich war die Steuerbilanz 2009 der Bank Austria auf Basis Unternehmens-Gesetzbuch (UGB) ausgeglichen, wodurch keine Ertragssteuern anfielen. Die Gründe dafür sind signifikante Bewertungsunterschiede zwischen UGB- und IFRS-Bilanz und die Steuerfreiheit bestimmter Erträge wie etwa von Dividenden und Veräußerungsgewinnen.

Generell entrichtet die Bank Austria mit ihren 10.886 Mitarbeitern in Österreich jährlich rund 400 Millionen Euro an diversen Steuern und Abgaben.

Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
 Martin Halama, Tel. +43 (0) 50505 – 52371
 E-Mail: martin.halama@unicreditgroup.at
 Tiemon Kiesenhofer, Tel. +43 (0) 50505 - 52819
 E-Mail: tiemon.kiesenhofer@unicreditgroup.at

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