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Presseinformation

16.11.2017

Ausblick 2018: UniCredit-Ökonomen erwarten solides globales Wirtschaftswachstum, höhere Renditen und einen stärkeren Euro

  • 2018 wird sich das starke globale Wirtschaftswachstum wahrscheinlich fortsetzen und etwa 3,9 Prozent erreichen
  • Das BIP des Euroraums sollte um rund 2,3 Prozent wachsen
  • Die Zentralbanken werden eine nur geringfügig weniger expansive Geldpolitik verfolgen
  • Der Euro wird seinen Aufwärtstrend bald fortsetzen und Ende nächsten Jahres bei rund 1,25 liegen

Erik F. Nielsen, UniCredit-Chefökonom und Global Head of CIB Research: „Wir gehen davon aus, dass das Jahr 2018 ein solides Wachstum, höhere Renditen und einen stärkeren Euro bringen wird. Die Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken wird nur geringfügig weniger expansiv sein. Wir sehen daher weiteres Aufwärtspotenzial für risikoreichere Anlageklassen, vor allem für Aktien aus dem Euroraum und Emerging Markets.“

In den USA wird die geplante Steuerreform dem Wirtschaftswachstum 2018 voraussichtlich kurzfristig etwas Auftrieb geben, während die US-Notenbank die Zinsen im nächsten Jahr vermutlich in drei Schritten anheben wird. Die Experten von UniCredit Research erwarten, dass gegen Ende 2018 die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen 2,75 Prozent erreichen wird.

Die Wirtschaft im Euroraum wird im nächsten Jahr voraussichtlich ein gutes und regional ausgewogenes Wachstum von 2,3 Prozent erreichen. Damit wird die Produktionslücke geschlossen, was zu einer moderaten Aufwärtsbewegung der Kerninflationsrate führt.

Die Gesamtinflation wird aber im Prognosezeitraum (2018-2019) unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank bleiben. Daher wird die EZB ihre Netto-Wertpapierkäufe wahrscheinlich bis Ende 2018 fortsetzen, wobei die Orientierung über die zukünftige Ausrichtung der Geldpolitik („Forward Guidance“) vermutlich beibehalten wird.

In diesem Umfeld wird die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen – im Spannungsfeld zwischen dem Aufwärtssog aus den USA, fortgesetzten Wertpapierkäufen der EZB und hohem Wirtschaftswachstum im Euroraum bei niedriger Inflation – gemäß der aktuellen Einschätzung Ende 2018 bei etwa 0,80 Prozent liegen.

Die UniCredit-Ökonomen rechnen mit einem erneuten Aufwärtstrend des Euros gegenüber dem US-Dollar, der Ende nächsten Jahres den geschätzten „fairen“ Wert von etwa 1,25 erreichen könnte.

Die Prognosen von UniCredit Research für 2018 basieren auf der Annahme, dass der jüngste Ölpreisanstieg mehrere Monate Bestand haben wird, die Spannungen im Nahen Osten aber nicht zu spürbaren Angebotsschocks führen werden. Die Experten rechnen daher mit einem langsamen Rückgang der Ölpreise ab dem kommenden Frühjahr auf ein Niveau von 55 bis 60 US-Dollar pro Barrel. Zudem merken die Ökonomen an, dass die vor kurzem beobachtbare Zunahme der Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran auf kurze Sicht das größte Risiko für die Prognosen darstellt.

Mailand, 16. November 2017

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