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Presseinformation

22.07.2016

Irisches Start-up SBDA gewinnt mit App „Smartbanking“ 50.000
Euro beim Appathon 2016, UniCredits FinTech Wettbewerb

  • Die Preisverleihung für den größten europaweiten Hackathon-Wettbewerb für FinTechs, an dem die besten von KMU und Start-ups programmierten Finanz-Apps aus ganz Europa teilgenommen haben, fand am 20. Juli in Mailand statt.
  • SBDA triumphiert über 192 FinTechs aus 70 Städten und 26 Nationen
  • Vier Start-ups aus Österreich haben teilgenommen.
  • Ziel des UniCredit Open-Bank-Projekts, von dem der Appathon ein Teil ist, soll die enge Kooperation mit FinTechs und unabhängigen Entwicklern auf einer Win-Win-Basis sein.

Nach dem großen Erfolg des UniCredit Appathon im letzten Jahr, der zeitgleich in drei Städten, Wien, Mailand und München, stattfand, wurde der Appathon 2016 auf ganz Europa ausgedehnt.

Bei dem am Mittwoch in Mailand stattgefundenen Finale des alljährlichen Appathon ging der erste Preis, die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit der internationalen Service-Tochter der UniCredit, UBIS (UniCredit Business Integrated Solutions) im Wert von 50.000 Euro, an das Team SBDA aus Dublin in Irland. Ihre App "Smartbanking" individualisiert Angebote an Kundinnen und Kunden basierend auf den täglichen Einkaufsgewohnheiten, Rechnungen Reisen etc.
Der zweite Preis, zwei Tickets zur Finovate London 2017, ging ebenfalls an ein irisches Team Sedicii aus Waterford. Sie präsentierten eine Lösung, die sensible Daten während Online-Transaktionen schützt.
Der dritte Preis, ein Virtual-Reality-Headset, ging an All Industries, ein italienisches Team aus Rom. All Industries entwickelte den digitalen Finanzassistenten "TalkForce". Dieser ChatBot-Assistant ermöglicht es Usern mittels künstlicher Intelligenz ihre gesamten Finanztransaktionen, vom Kontrollieren des Kontostandes bis hin zur Online-Bezahlung von Rechnungen, ohne eine eigene App in gängigen Messenger-Diensten abzuwickeln.

Mehr als 190 Teams aus ganz Europa nahmen an diesem FinTech Hackathon, der zum ersten Mal, abgesehen von der Finalpräsentation in Mailand, ausschließlich online abgehalten wurde, teil. Der Appathon 2016 wurde von der UniCredit, gemeinsam mit UBIS organisiert.
Die meisten TeilnehmerInnen kamen aus Italien (32 Teams), gefolgt von Großbritannien (22 Teams), Frankreich (9 Teams) und Irland (7 Teams).
Paolo Fiorentino, Deputy General Manager der UniCredit betont die Wichtigkeit der engen Zusammenarbeit von Banken und FinTechs: "Eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit und Flexibilität in der Umsetzung sind Schlüsselfaktoren für langanhaltendes Wachstum und Anpassungsfähigkeit. Daher baut die UniCredit ihr digitales Ecosystem durch Partnerschaften, Investments und eine offene API-Infrastruktur, welche Crowdsourcing und die Integration neuer Systeme erlaubt, aus." Zudem fördert die UniCredit die Innovationskultur innerhalb und außerhalb des eigenen Unternehmens, fügt Fiorentino noch hinzu.

Aber auch aus österreichischer Sicht, war der UniCredit Appathon 2016 ein großer Erfolg, selbst wenn die vier heimischen Teams, die teilgenommen haben, es nicht ins Finale geschafft haben.
"Auch wenn Österreich diesmal nicht im Spitzenfeld dabei sein konnte, profitieren wir als Bank Austria bei der Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Bankservices von der europaweiten Initiative der UniCredit Gruppe", sieht Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria das Engagement der UniCredit durchwegs positiv. "Wir wollen aber auch weiterhin, im Rahmen unserer Bankstrategie als Partner der österreichischen Start-up-Szene bei der Unterstützung und Entwicklung heimischer Innovationen behilflich sein", erklärt Zadrazil die Kooperation der Bank Austria mit der heimischen Fintech-Szene. "So sind wir nach wie vor mit den FinTechs des letztjährigen Appathons in der Form von regelmäßigen Workshops in engem Kontakt. Darüber hinaus nehmen wir deren innovative Ideen in ausgewählter Form gerne auf und bauen diese in unsere digitalen Innovationen, wie zum Beispiel MobileWallet oder BankCardMobil mit der Schnell-mehr-Geld-Funktion, ein."

Österreichs Vertreter in der internationalen Appathon-Jury, Gerald Wunderer, Leiter Multichannel Management der Bank Austria, war von den innovativen Lösungen, die in Mailand präsentiert wurden begeistert: "Der Appathon hat interessante Einmeldungen aus 70 Städten in 26 Ländern gebracht. Ich war, wie bereits letztes Jahr, von der hohen Qualität und Kreativität der Teams sehr beeindruckt."

Zehn der internationalen Teams wurden ausgewählt, ihre Projekte in der UniCredit Tower Hall in Mailand persönlich der Jury zu präsentieren.

Die teilnehmenden Teams konnten ihre Projekte in den folgenden Kategorien einreichen:

  • Digitale Bezahlsysteme (in Übereinstimmung mit der EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD2)

68 Teams haben in dieser Kategorie eingereicht. Davon schafften es vier ins Finale (zwei Teams aus Irland, ein Team aus Italien und ein Team aus Lettland)

  • Digitale Geldbörse

67 Teams haben in dieser Kategorie eingereicht. Davon schafften es vier ins Finale (drei Teams aus Italien und ein Team aus Großbritannien)

  • Aufbereitung komplexer Informationen in Echtzeit, durch die Nutzung von Big-Data-Analyse

56 Teams haben in dieser Kategorie eingereicht. Davon schafften es zwei ins Finales (ein Team aus Italien und ein Team aus Russland)

Nach der Präsentation wurde die App jedes Final-Teams von einer Jury, die aus hochrangigen Führungskräften von UniCredit und UBIS bestand, anhand von sechs Kriterien bewertet: Technologie, Vollständigkeit, Innovation, Umsetzbarkeit, Themen- und API-Relevanz.

Nach einer geheimen Abstimmung wurden die Gewinner bekanntgegeben.

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Rückfragen: UniCredit Bank Austria Pressestelle
Volker Moser, Tel.: +43 (0) 5 05 05-52854;
E-Mail: volker.moser@unicreditgroup.at