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Presseinformation

07.04.2016

Humankapital als Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung

  • Hochkarätig besetzte Zukunftsgespräche zum Thema Humankapital und Innovation mit Gastgeber Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria
  • Wolfram Schmidt, Geschäftsführer von Roche Austria: „Humankapital ist wichtigster Wachstumstreiber“
  • Podiumsdiskussion zur wissenschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit Österreichs im Vergleich mit internationalen „Innovation Leaders“ mit Sonja Hammerschmidt, Vorsitzende der Österreichischen Universitätenkonferenz, Wolfram Schmidt, Geschäftsführer von Roche Austria, Helga Nowotny, Ratsmitglied des Rats für Forschung und Technologieentwicklung, und dem Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung Peter Koren

Im Rahmen der Veranstaltung „Bank Austria Zukunftsgespräche – Humankapital“, die gemeinsam mit dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung sowie der Schweizerischen Botschaft in Österreich veranstaltet wurde, gab es am 6. April im historischen Festsaal „Oktogon“ am Unternehmenssitz in der Wiener Schottengasse eine Diskussion, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, um dem weiter steigenden „Brain Drain“ österreichischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Ausland entgegenzuwirken.

„Derzeit verlassen laut Schätzungen der Universität Wien pro Jahr netto bis zu 10.000 bestens ausgebildete junge Menschen Österreich in Richtung führender Forschungsnationen“, erklärte Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria, in seinen Begrüßungsworten und ergänzte, dass „diesem Trend mit neuen Rahmenbedingungen, die innovativen jungen Menschen die Möglichkeit bieten, in Österreich zu forschen oder innovative Unternehmen zu gründen, entschieden entgegengesteuert werden muss. Denn wenn junge, gut ausgebildete Menschen in diesem Land keine Perspektiven mehr sehen, ist das ein Problem für die gesamte Wirtschaft des Landes und gefährdet den Standort Österreich“.

Vor diesem Hintergrund hinterfragten die prominenten Diskutantinnen und Diskutanten im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion die wissenschaftliche und technische Leistungsfähigkeit Österreichs im Vergleich zu internationalen „Innovation Leaders“ und insbesondere die Zusammenhänge mit aktuellen Entwicklungen im Bildungssektor.

Bildungspotenziale nutzen – Ziele für 2020 im Bildungssektor
Wolfram Schmidt, der Geschäftsführer von Roche Austria, erklärte in seiner Keynote zum Thema „Bildung-Forschung-Innovation: Das Mitochondrium unserer Wirtschaft“, dass es das Ziel Österreichs sein muss, vom Innovations-Follower zum Innovations-Leader zu werden. Dabei würden Investitionen in das Humankapital eine wichtige Rolle spielen, denn Humankapital sei einer der wichtigsten Wachstumstreiber. Aber es sei endlich an der Zeit, vom Reden ins Handeln zu kommen, denn so sagte schon Goethe, „Erfolg hat 3 Buchstaben: TUN“.
Danach diskutierten die Vorsitzende der Österreichischen Universitätenkonferenz, Sonja Hammerschmidt, Wolfram Schmidt, Helga Nowotny vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung, gemeinsam mit dem Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung Peter Koren über den aktuellen Stand der österreichischen Innovationsfähigkeit im Vergleich mit den international führenden Nationen sowie über die Möglichkeiten, die eine grundlegende Reform des heimischen Bildungssektors bis 2020 bieten würde. Moderiert wurden die Bank Austria Zukunftsgespräche vom renommierten Journalisten Peter Pelinka.

Die Themenpalette reichte von der Vererbung des Bildungsniveaus über eine Flexibilisierung des Studienzugangs und „offene Hochschulen“ bis hin zur Pflicht von Unternehmen, die Qualifizierung ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer laufend zu verbessern.

Rückfragen: UniCredit Bank Austria Pressestelle
Volker Moser, Tel.: +43 (0) 50505 - 52854;
E-Mail: volker.moser@unicreditgroup.at